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Maximator GmbH ehrt Jubilare zum Jahresende

Ein Gespür für Tradition und Verbundenheit

Freitag, 20. Dezember 2019, 19:00 Uhr
In einer schon traditionell anmutenden Veranstaltung bedankt sich die Firmenleitung des Systemlieferanten für Hochdrucktechnik, Prüftechnik, Hydraulik und Pneumatik alljährlich bei verdienstvollen Mitarbeitern und verabschiedet Ruheständler. So auch heute Vormittag…

Maximator (Foto: oas) Maximator (Foto: oas)


Im Konferenzraum am gedeckten Kaffeetisch trafen sich Vertreter der Geschäftsleitung und der Eingentümerfamilie mit ihren Kolleginnen und Kollegen, um bei Kaffee und Plätzchen Mitarbeiter mit kleinen Präsenten zu ehren, die schon viele Jahre im traditionsreichen Familienbetrieb arbeiten. Andre Lüder, Siegbert Leukefeld, Thomas Heyde und Hartmut Freiberg gehören dem Unternehmen seit 25 Jahren an, auf ganze 40 Jahre brachten es ins diesem Jahr Jens-Peter Schäfer, Uwe Frost, Karin Wettmarshausen und Ralf Lüder.

Geschäftsführer Henning Willig würdigte die Arbeit und das know how seiner Angestellten und verwies darauf, dass Hunderte Jahre an Kompetenz und hohem Fachwissen im Raume versammelt seien. Auffällig war für den Außenstehenden mit welcher Offenheit und lockerem kollegialen Verhältnis alle miteinander umgingen. So lobte auch Betriebsrat Axel Günther das gute Klima im Unternehmen und dankte für das langjährige Engagement und die Treue zur Firma, die er in unserer heutigen bewegte Zeit als hohes Gut benannte. Den zukünftigen Pensionären Joachim Probst, Burkhard Starke, Volker Nebelung, Karl-Heinz Kolbe, Frank Helbing, Axel Schmücking und Wolfgang Böer wünschte er eine angenehme Zeit im wohlverdienten Ruhestand.

Auch andere Leitungsmitglieder betonten, dass es schmerzlich spürbar sei im täglichen Ablauf, wenn die erfahrenen Kollegen in den Ruhestand gingen und die Lücke nur schwer zu schließen sei. Doch die meisten der Pensionäre verfügten glücklicherweise über gute funktionierende Handys und stünden dem Unternehmen weiter mit Rat und Trat zur Seite.

Als „Küken am Tisch“ bezeichnete sich Leo Glinz, der Vertreter der Eigentümerfamilie, die seit dem Jahre 1922 und dem Wirken seines Vorfahren Prof. Dr. Karl Glinz in Nordhausen eine Maschinenfabrik betrieb. Nach dem Krieg wurde der Firmensitz nach Zorge verlagert, wo sich heute noch der Stammsitz befindet, und gleich nach der Wende kam die Familie Glinz zurück in die Rolandstadt, und übernahm ihr früheres Werk wieder, das im Sozialismus unter VEB Normag firmiert hatte.

Leo Glinz sagte, er sei praktisch mit der Firma und ihren Mitarbeitern aufgewachsen und sehr dankbar für alles, was er mit ihnen erleben durfte. „Viel Glück“ wünschte er allen Beteiligten und bedankte sich für ihre großartigen Leistungen.

Nach den Auszeichnungen und Verabschiedungen ging es relativ nahtlos zur Weihnachtsfeier über, zu der auch alle ehemaligen Maximator-Mitarbeiter geladen waren. Das Unternehmen ist nicht nur wirtschaftlich gut aufgestellt, sondern lebt auch traditionelle Werte und pflegt ganz offensichtlich einen wohltuend familiären Umgang mit seinen Angestellten.
Olaf Schulze
Autor: red

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