OB Buchmann und Lions Club weihen Schautafeln ein:
Nordhausen in alten Ansichten
Mittwoch, 18. Dezember 2019, 15:12 Uhr
Während Oberbürgermeister Buchmann in den letzten Tagen schon das eine und andere schwarz-gelbe Band durchschnitten hatte, war es für denn Lions-Präsidenten Uli Ebert ein besonderes Ereignis, als die erste Stadtansichten-Tafel heute eingeweiht wurde …
Oberbürgermeister und Pressesprecher der Stadt ließen es sich nicht nehmen, höchstselbst zur Südharz Galerie zu eilen, wo die erste der insgesamt 15 geplanten Tafeln mit Stadtansichten vergangener Tage (vor der Bombardierung Nordhausens) im Beisein von mehreren Lions-Vertretern feierlich eingeweiht wurde.
In den vergangen Wochen gab es noch einige Verunsicherung bei den Lions, nachdem von Seiten der Stadtverwaltung Einwände gegen die Standorte und das Material der Ständer aufgekommen waren. Der Kompromiss besteht nun in abgerundeten Ecken, die jetzt mit Lederpölsterchen versehen sind, damit sich niemand daran verletzten kann. Ironischerweise stehen keine 10 Meter von diesem ersten vollendeten Ständer entfernt zwei Fahrradständer, die auf der selben Höhe wie der neue Ständer richtig scharfe Kanten aufweisen (ohne Polster!).
Die Freude überwog aber letztendlich, dass ein Projekt, das noch von Eberts Vorgänger als Präsident, Axel Heck, initiiert wurde, nun endlich seine Vollendung erfuhr. 8 500 Euro haben die Lions für die 15 Ständer ausgegeben, die historischen Fotos stammen zumeist aus der Sammlung des Stadtrats Steffen Iffland, der auch die erläuternden Texte neben den Bildern beisteuerte. Nun hoffen alle Beteiligten, dass auch die anderen Ständer bald ihrer Bestimmung übergeben werden können.
Oberbürgermeister Kai Buchmann würdigte das Engagement der Lions-Freunde und bedankte sich noch einmal für das Projekt, von dem sich alle auch einen touristischen Effekt versprechen. Die Gästeführergilde freut sich jetzt schon außerordentlich, denn die Stadtführungen werden so noch wesentlich anschaulicher.
Eine konstruktive Kritik in Richtung Stadtverwaltung konnten sich die Lions dennoch nicht verkneifen und bedauerten einmal mehr den schlechten Standplatz ihres diesjährigen Glühweinstands auf dem Weihnachtsmarkt. Wegen der Trennung von kommerziellem und nichtkommerziellem Markt steht der Glühweinstand in diesem Jahr auf dem Nikolaiplatz vor dem Kaffeehaus. Dort kämen aber nur sehr wenige Weihnachtsmarktbesucher vorbei, so der Vorwurf an die Stadtoberen. Schließlich, so betonte Axel Heck, sei es dem Club auch durch die erzielten Einnahmen des Standes möglich, weitere interessante Projekte für die Stadt zu kreieren oder zu unterstützen. Obendrein arbeiteten alle Mitglieder hier ehrenamtlich und in ihrer Freizeit.
Der Ärger ist verständlich, denn bereits im letzten Jahr standen die Lions während des Weihnachtsmarktes neben dem Theater an der Eisstockbahn auf verlorenem Posten. OB Buchmann nahm die Kritik mit ins Rathaus und will sie in seinem Gremien diskutieren.
Olaf Schulze
Autor: redOberbürgermeister und Pressesprecher der Stadt ließen es sich nicht nehmen, höchstselbst zur Südharz Galerie zu eilen, wo die erste der insgesamt 15 geplanten Tafeln mit Stadtansichten vergangener Tage (vor der Bombardierung Nordhausens) im Beisein von mehreren Lions-Vertretern feierlich eingeweiht wurde.
In den vergangen Wochen gab es noch einige Verunsicherung bei den Lions, nachdem von Seiten der Stadtverwaltung Einwände gegen die Standorte und das Material der Ständer aufgekommen waren. Der Kompromiss besteht nun in abgerundeten Ecken, die jetzt mit Lederpölsterchen versehen sind, damit sich niemand daran verletzten kann. Ironischerweise stehen keine 10 Meter von diesem ersten vollendeten Ständer entfernt zwei Fahrradständer, die auf der selben Höhe wie der neue Ständer richtig scharfe Kanten aufweisen (ohne Polster!).
Die Freude überwog aber letztendlich, dass ein Projekt, das noch von Eberts Vorgänger als Präsident, Axel Heck, initiiert wurde, nun endlich seine Vollendung erfuhr. 8 500 Euro haben die Lions für die 15 Ständer ausgegeben, die historischen Fotos stammen zumeist aus der Sammlung des Stadtrats Steffen Iffland, der auch die erläuternden Texte neben den Bildern beisteuerte. Nun hoffen alle Beteiligten, dass auch die anderen Ständer bald ihrer Bestimmung übergeben werden können.
Oberbürgermeister Kai Buchmann würdigte das Engagement der Lions-Freunde und bedankte sich noch einmal für das Projekt, von dem sich alle auch einen touristischen Effekt versprechen. Die Gästeführergilde freut sich jetzt schon außerordentlich, denn die Stadtführungen werden so noch wesentlich anschaulicher.
Eine konstruktive Kritik in Richtung Stadtverwaltung konnten sich die Lions dennoch nicht verkneifen und bedauerten einmal mehr den schlechten Standplatz ihres diesjährigen Glühweinstands auf dem Weihnachtsmarkt. Wegen der Trennung von kommerziellem und nichtkommerziellem Markt steht der Glühweinstand in diesem Jahr auf dem Nikolaiplatz vor dem Kaffeehaus. Dort kämen aber nur sehr wenige Weihnachtsmarktbesucher vorbei, so der Vorwurf an die Stadtoberen. Schließlich, so betonte Axel Heck, sei es dem Club auch durch die erzielten Einnahmen des Standes möglich, weitere interessante Projekte für die Stadt zu kreieren oder zu unterstützen. Obendrein arbeiteten alle Mitglieder hier ehrenamtlich und in ihrer Freizeit.
Der Ärger ist verständlich, denn bereits im letzten Jahr standen die Lions während des Weihnachtsmarktes neben dem Theater an der Eisstockbahn auf verlorenem Posten. OB Buchmann nahm die Kritik mit ins Rathaus und will sie in seinem Gremien diskutieren.
Olaf Schulze


