Letzter Stadtrat für 2019
Ein Haushalt für Ellrich
Montag, 16. Dezember 2019, 22:02 Uhr
Das letzte Mal für dieses Jahr ist am Montag der Ellricher Stadtrat zusammengekommen. Hauptsächlich beschäftigten sich die Räte mit dem Haushalt des kommenden Jahres. Bürgermeister Pasenow berichtete außerdem über eine neue Arbeitsgruppe und Ehrenamtliche wurden geehrt…
Ausgezeichnete Ehrenamtler. (Foto: Susanne Schedwill)
Wir haben alle Kompromisse machen müssen, sagte Ellrichs Bürgermeister Henry Pasenow (CDU) zur Diskussion zum Haushalt für das kommende Jahr. Zwischen Wünschen und Realität liegen viele, viele tausend Euro, nannte es Finanzausschussvorsitzender Jens Schlichting (SPD). In drei Sitzungen hatte der Ausschuss gemeinsam mit der Verwaltung um die schwarze Null gerungen. Schlussendlich beläuft sich der Verwaltungshaushalt auf 7,74 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt auf 4,39 Millionen Euro. Der Haushaltsplan ist ausgeglichen. Kredite für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen sind nicht vorgesehen. Der Kassenkredit, eine Art Dispo für Kommunen, beläuft sich auf 1,29 Millionen Euro. Steuererhöhungen sind nicht geplant.
Wir schon in den Vorjahren: Groß Investieren kann die Stadt nur, wenn Fördermittel fließen. Etwa 2,5 Millionen sollen so in die Einheitsgemeinde fließen. Unter anderem sind Sanierungsarbeiten in der Sandstraße und in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Ellrich geplant, außerdem soll die Schulstraße in Woffleben saniert werden, restliche Arbeiten sind an der Sülzhayner Dr-Kremser-Straße geplant. Mit Fördermitteln gebaut werden soll auch der letzte Abschnitt des Harzrundwegs bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Der Landkreis will das Harzer-Hexenreich-Projekt in Rothesütte und Sanierungen am Spiegel‘schen Haus in Werna vorantreiben, auch hierfür gibt es Posten im Haushalt. Die Feuerwehr soll mit neuer Digitaltechnik ausgestattet werden.
Einstimmig votierten die Räte für das Papier und kamen damit der Empfehlung des Finanzausschusses nach. Beschlossen wurde auch der Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2023.
Ehrenamtler ausgezeichnet
Einmal im Jahr zeichnet die Stadt besonders engagierte Menschen in der Einheitsgemeinde aus. In diesem Jahr waren das Bernd Momberg, Waltraud und Peter Ziehn aus Ellrich, Uwe Bähner aus Appenrode, Siegrid Roßmeier aus Gudersleben, Pierre Strohmeyer aus Werna und Petra Heydecke aus Sülzhayn.
Neues Konzept für Außenlager Juliushütte
Das ehemalige KZ-Außenlager Juliushütte am Bahnhof in Ellrich soll zukünftig als Ort des Erinnerns aufgewertet werden. Man habe dazu einen Arbeitskreis gegründet, dem die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten sowie die Stiftung Buchenwald und Mittelbau-Dora, die Stiftung Naturschutz Thüringen, sowie die beiden Gemeinden Walkenried und Ellrich angehören. Wie Pasenow sagte, soll ein Wettbewerb für Landschaftsgestalter ausgerufen werden, um Ideen zu entwickeln, wie das Gelände ein ansprechender Erinnerungs- und Lernort werden kann. Bürgerschaftliches Engagement sei auch erwünscht, so Pasenow. Bei der Umsetzung rechnet der Stadtchef mit einem längeren Zeithorizont.
Straße wird wieder geöffnet
Am Dienstag, 17. Dezember, wird die Kreisstraße zwischen Appenrode und Ilfeld wieder für den Verkehr geöffnet. Offizielle Übergabe der Straße ist für 9.30 Uhr geplant.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Ausgezeichnete Ehrenamtler. (Foto: Susanne Schedwill)
Wir haben alle Kompromisse machen müssen, sagte Ellrichs Bürgermeister Henry Pasenow (CDU) zur Diskussion zum Haushalt für das kommende Jahr. Zwischen Wünschen und Realität liegen viele, viele tausend Euro, nannte es Finanzausschussvorsitzender Jens Schlichting (SPD). In drei Sitzungen hatte der Ausschuss gemeinsam mit der Verwaltung um die schwarze Null gerungen. Schlussendlich beläuft sich der Verwaltungshaushalt auf 7,74 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt auf 4,39 Millionen Euro. Der Haushaltsplan ist ausgeglichen. Kredite für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen sind nicht vorgesehen. Der Kassenkredit, eine Art Dispo für Kommunen, beläuft sich auf 1,29 Millionen Euro. Steuererhöhungen sind nicht geplant.
Wir schon in den Vorjahren: Groß Investieren kann die Stadt nur, wenn Fördermittel fließen. Etwa 2,5 Millionen sollen so in die Einheitsgemeinde fließen. Unter anderem sind Sanierungsarbeiten in der Sandstraße und in der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Ellrich geplant, außerdem soll die Schulstraße in Woffleben saniert werden, restliche Arbeiten sind an der Sülzhayner Dr-Kremser-Straße geplant. Mit Fördermitteln gebaut werden soll auch der letzte Abschnitt des Harzrundwegs bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Der Landkreis will das Harzer-Hexenreich-Projekt in Rothesütte und Sanierungen am Spiegel‘schen Haus in Werna vorantreiben, auch hierfür gibt es Posten im Haushalt. Die Feuerwehr soll mit neuer Digitaltechnik ausgestattet werden.
Einstimmig votierten die Räte für das Papier und kamen damit der Empfehlung des Finanzausschusses nach. Beschlossen wurde auch der Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2023.
Ehrenamtler ausgezeichnet
Einmal im Jahr zeichnet die Stadt besonders engagierte Menschen in der Einheitsgemeinde aus. In diesem Jahr waren das Bernd Momberg, Waltraud und Peter Ziehn aus Ellrich, Uwe Bähner aus Appenrode, Siegrid Roßmeier aus Gudersleben, Pierre Strohmeyer aus Werna und Petra Heydecke aus Sülzhayn.
Neues Konzept für Außenlager Juliushütte
Das ehemalige KZ-Außenlager Juliushütte am Bahnhof in Ellrich soll zukünftig als Ort des Erinnerns aufgewertet werden. Man habe dazu einen Arbeitskreis gegründet, dem die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten sowie die Stiftung Buchenwald und Mittelbau-Dora, die Stiftung Naturschutz Thüringen, sowie die beiden Gemeinden Walkenried und Ellrich angehören. Wie Pasenow sagte, soll ein Wettbewerb für Landschaftsgestalter ausgerufen werden, um Ideen zu entwickeln, wie das Gelände ein ansprechender Erinnerungs- und Lernort werden kann. Bürgerschaftliches Engagement sei auch erwünscht, so Pasenow. Bei der Umsetzung rechnet der Stadtchef mit einem längeren Zeithorizont.
Straße wird wieder geöffnet
Am Dienstag, 17. Dezember, wird die Kreisstraße zwischen Appenrode und Ilfeld wieder für den Verkehr geöffnet. Offizielle Übergabe der Straße ist für 9.30 Uhr geplant.
Susanne Schedwill
