Der Weg nach Thüringen
Mittwoch, 11. Mai 2005, 09:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Kaum ist die Aufstiegsfeier bei Wacker Nordhausen vorbei, da müssen sich die Präsidialen auch schon Gedanken machen, wie es in der nächsten Saison weitergehen soll. So wie bisher auf keinen Fall. Die nnz hat nachgefragt.
Na, klar! Die Gedanken der Mitglieder des Präsidiums und auch der Mannschaft gehen jetzt schon in Richtung Thüringenliga. Doch als erstes Kampfziel hat Hans-Peter Kell die Rettung der 2. Mannschaft vor dem Abstieg herausgegeben. Hier müssen in den kommenden Spielen einige Kicker der Ersten kräftig mithelfen.
Fakt ist aber auch, dass die erste Mannschaft personell verstärkt werden muß. Zwei bis drei erfahrene Spieler will Kell an den Albert-Kuntz.-Sportpark holen. Kontakte gibt es bereits, auch hätten einige Interessenten schon angeklopft. Die allerdings müssen sich Trainer Uwe Etzrodt und Jörg Weißhaupt erst noch ansehen. Lockere Gespräche gibt es auch in Richtung Fachhochschule. Einige Studenten hätten durchaus die Ambitionen, neben ihrem Studium in Nordhausen für Wacker an den Ball zu treten.
Doch all das will natürlich auch finanziert werden. Die Arbeit mit den Sponsoren hat sich nach Angaben von Kell in den zurückliegenden Monaten deutlich verbessert, das habe letztlich die Mannschaft auch beflügelt. Dennoch tritt der Präsident auf die Bremse. Bei den Alten und bei den Neuen könne es keine finanziellen Höhenflüge geben. Wir brauchen Spieler, die sich mit dem Verein und mit der Region verbunden fühlen, wir brauchen keine Legionäre, meint Kell und guckt dabei in Richtung Sangerhausen, wo einige Ex-Wackeren zu finden sind.
Viel wichtiger als Geld wäre dem Präsidenten, wenn einige Unternehmen bei offenen Stellen vielleicht mal an Spieler des Traditionsvereins denken würden. Einem jungen Menschen einen Arbeits– oder Ausbildungsplatz zu verschaffen, das sei wichtiger als einige Euros mehr in der Hand. 25.000 Euro schwerer muß der Wacker-Etat für das Wagnis Thüringenliga schon sein, die bisherigen 50.000 Euro reichen da nicht aus. Und so schaut Präsident Kell auch mal in Richtung der Absteiger aus der Thüringenliga. Wenn da weit entfernte Klubs oder Vereine nicht mehr in der kommenden Saison dabei sind, dann kann an den Fahrtkosten gespart werden. So einfach, oder besser gesagt: So schwer ist das Fußballgeschäft.
Und wenn dann schon personell geplant wird, dann macht Hans-Peter Kell gegenüber nnz schon deutlich. Der bisherige Trainer Uwe Etzrodt könnte die Mannschaft auch in der kommenden Saison führen, die ersten Gespräche soll es in den kommenden Tagen geben. Als Gerücht schwirrte schon in Nordhausen herum, dass Etzrodt von Jens Ludwig abgelöst werden soll. Da sei überhaupt nichts dran, so der Präsident, ich gehe davon aus, dass Jens auch in der kommenden Saison noch auf dem Platz und nicht daneben stehen wird!
Gedanken sollte sich das Präsidium hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit mit Kulbacki und Svejdik machen. Die beiden Ausländer haben nach nnz-Beobachtung in den zurückliegenden Spielen nicht das gebracht, was man von ihnen erwartet. Besser gesagt: Was sie dem Verein kosten. Vielleicht sollte man beim Tschechen wirklich mal die Fitness genauer testen?
Autor: nnzNa, klar! Die Gedanken der Mitglieder des Präsidiums und auch der Mannschaft gehen jetzt schon in Richtung Thüringenliga. Doch als erstes Kampfziel hat Hans-Peter Kell die Rettung der 2. Mannschaft vor dem Abstieg herausgegeben. Hier müssen in den kommenden Spielen einige Kicker der Ersten kräftig mithelfen.
Fakt ist aber auch, dass die erste Mannschaft personell verstärkt werden muß. Zwei bis drei erfahrene Spieler will Kell an den Albert-Kuntz.-Sportpark holen. Kontakte gibt es bereits, auch hätten einige Interessenten schon angeklopft. Die allerdings müssen sich Trainer Uwe Etzrodt und Jörg Weißhaupt erst noch ansehen. Lockere Gespräche gibt es auch in Richtung Fachhochschule. Einige Studenten hätten durchaus die Ambitionen, neben ihrem Studium in Nordhausen für Wacker an den Ball zu treten.
Doch all das will natürlich auch finanziert werden. Die Arbeit mit den Sponsoren hat sich nach Angaben von Kell in den zurückliegenden Monaten deutlich verbessert, das habe letztlich die Mannschaft auch beflügelt. Dennoch tritt der Präsident auf die Bremse. Bei den Alten und bei den Neuen könne es keine finanziellen Höhenflüge geben. Wir brauchen Spieler, die sich mit dem Verein und mit der Region verbunden fühlen, wir brauchen keine Legionäre, meint Kell und guckt dabei in Richtung Sangerhausen, wo einige Ex-Wackeren zu finden sind.
Viel wichtiger als Geld wäre dem Präsidenten, wenn einige Unternehmen bei offenen Stellen vielleicht mal an Spieler des Traditionsvereins denken würden. Einem jungen Menschen einen Arbeits– oder Ausbildungsplatz zu verschaffen, das sei wichtiger als einige Euros mehr in der Hand. 25.000 Euro schwerer muß der Wacker-Etat für das Wagnis Thüringenliga schon sein, die bisherigen 50.000 Euro reichen da nicht aus. Und so schaut Präsident Kell auch mal in Richtung der Absteiger aus der Thüringenliga. Wenn da weit entfernte Klubs oder Vereine nicht mehr in der kommenden Saison dabei sind, dann kann an den Fahrtkosten gespart werden. So einfach, oder besser gesagt: So schwer ist das Fußballgeschäft.
Und wenn dann schon personell geplant wird, dann macht Hans-Peter Kell gegenüber nnz schon deutlich. Der bisherige Trainer Uwe Etzrodt könnte die Mannschaft auch in der kommenden Saison führen, die ersten Gespräche soll es in den kommenden Tagen geben. Als Gerücht schwirrte schon in Nordhausen herum, dass Etzrodt von Jens Ludwig abgelöst werden soll. Da sei überhaupt nichts dran, so der Präsident, ich gehe davon aus, dass Jens auch in der kommenden Saison noch auf dem Platz und nicht daneben stehen wird!
Gedanken sollte sich das Präsidium hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit mit Kulbacki und Svejdik machen. Die beiden Ausländer haben nach nnz-Beobachtung in den zurückliegenden Spielen nicht das gebracht, was man von ihnen erwartet. Besser gesagt: Was sie dem Verein kosten. Vielleicht sollte man beim Tschechen wirklich mal die Fitness genauer testen?
