Nachwuchs-Radiomacher bei Radio Enno
Radio-Nachtwanderung live aus Nordhausen
Montag, 16. Dezember 2019, 12:00 Uhr
Es gehört schon Mut dazu, sich vor ein Mikrofon zu setzen und zu reden, gerade wenn man noch jung ist und erst recht, wenn man dann auch noch live ist, und zwar in ganz Thüringen. Der Radio-Nachwuchs am August-Bebel-Platz hat sich am vergangenen Freitag zur "5. Thüringer Kinderradionacht" dieser Herausforderung gestellt...
Zur 5. Thüringer Kinderradionacht ging man auch in Nordhausen live auf Sendung (Foto: Angelo Glashagel)
Wenn das rote Lämpchen leuchtet, wird es ernst. Jetzt darf nichts mehr schief gehen, der Text muss sitzen, der Einsatz rechtzeitig kommen, die Abstimmung mit den Kollegen funktionieren und man darf jetzt bloß nicht anfangen sich zu verhaspeln oder ins stottern zu geraten. Wer live "On Air" geht, der braucht Nerven, gute Vorbereitung und ein Team, das hellwach ist und mitzieht.
All das lief bei den "Radiopiraten" im Nordhäuser Bürgerradio am vergangenen Freitag wie am Schnürchen und das obwohl man zu ungewohnter Zeit auf Sendung ging und nicht nur in Nordhausen zu hören war. Als eine von sechs Sendestationen hatte der Nachwuchs im "Radio Enno" eine halbe Stunde Programm für die "5. Thüringer Kinderradionacht" vorbereitet, pünktlich um 19:30 Uhr ging es los.
"Das war eine perfekte Radionacht für uns", freute sich am Ende Medienpädagogin Claudia Ehrhardt, die den jungen Radiomachern aus dem Herder-Gymnasium seit drei Jahren unter die Arme greift. Einmal in der Woche trifft man sich im Sender, plant und produziert Beiträge, mischt sich für Umfragen unter die Leute und probt Moderationen. Ihre Themen suchen sich die Jugendlichen selber, mal geht es um Tipps für die Ferien, mal um die anstehende Urlaubssaison, um die besten Eissorten und noch vieles mehr.
Jetzt muss der Text sitzen - Radio machen ist schwerer als es sich anhört, das haben sie hier alle schon gelernt (Foto: Angelo Glashagel)
Kommt genug Material zusammen, geht das ganze am Wochenende in den regulären Sendebetrieb, alle zwei bis drei Monate begibt man sich auf das heiße Pflaster der Live-Ausstrahlung. "Die Aufregung ist natürlich um einiges größer wenn man plötzlich nicht nur in unserem Sendegebiet sondern in ganz Thüringen zu hören ist", erklärt Ehrhardt, die Arbeit ist aber ganz ähnlich. Bevor das Mikro angeschaltet wird ist einiges zu tun, vom Beitragstext über die Moderation bis zur Recherche von Hintergrundinformationen über die selbst ausgesuchten Musikstücke. Die Kinder merken schnell das es nicht reicht, sich einfach hinzusetzen und loszureden, sondern das man journalistisch arbeiten muss und im Fall der Fälle auch ein gewisses Improvistationstalent braucht, falls man sich "live" doch einmal verhaspelt hat.
Bei all der Arbeit kommt das Vergnügen nicht zu kurz, sie haben sehr viel Spaß, versichern Charlotte, Elenia und Luise, die "Veteranen" unter den Radiopiraten am Freitagabend. Luise ist seit drei Jahren "Radiopirat", ihre Freundinnen sind seit zwei Jahren dabei und das neueste Mitglied Tom ist vor knapp drei Monaten zur Truppe gestoßen.
Ob Neuling oder Veteran: viel Zeit von ihren Erfahrungen zu berichten blieb dem Radionachwuchs am Freitagabend nicht, schließlich geht irgendwann das rote Lämpchen an. Und dann muss alles sitzen.
Angelo Glashagel
Autor: red
Zur 5. Thüringer Kinderradionacht ging man auch in Nordhausen live auf Sendung (Foto: Angelo Glashagel)
Wenn das rote Lämpchen leuchtet, wird es ernst. Jetzt darf nichts mehr schief gehen, der Text muss sitzen, der Einsatz rechtzeitig kommen, die Abstimmung mit den Kollegen funktionieren und man darf jetzt bloß nicht anfangen sich zu verhaspeln oder ins stottern zu geraten. Wer live "On Air" geht, der braucht Nerven, gute Vorbereitung und ein Team, das hellwach ist und mitzieht.
All das lief bei den "Radiopiraten" im Nordhäuser Bürgerradio am vergangenen Freitag wie am Schnürchen und das obwohl man zu ungewohnter Zeit auf Sendung ging und nicht nur in Nordhausen zu hören war. Als eine von sechs Sendestationen hatte der Nachwuchs im "Radio Enno" eine halbe Stunde Programm für die "5. Thüringer Kinderradionacht" vorbereitet, pünktlich um 19:30 Uhr ging es los.
"Das war eine perfekte Radionacht für uns", freute sich am Ende Medienpädagogin Claudia Ehrhardt, die den jungen Radiomachern aus dem Herder-Gymnasium seit drei Jahren unter die Arme greift. Einmal in der Woche trifft man sich im Sender, plant und produziert Beiträge, mischt sich für Umfragen unter die Leute und probt Moderationen. Ihre Themen suchen sich die Jugendlichen selber, mal geht es um Tipps für die Ferien, mal um die anstehende Urlaubssaison, um die besten Eissorten und noch vieles mehr.
Jetzt muss der Text sitzen - Radio machen ist schwerer als es sich anhört, das haben sie hier alle schon gelernt (Foto: Angelo Glashagel)
Kommt genug Material zusammen, geht das ganze am Wochenende in den regulären Sendebetrieb, alle zwei bis drei Monate begibt man sich auf das heiße Pflaster der Live-Ausstrahlung. "Die Aufregung ist natürlich um einiges größer wenn man plötzlich nicht nur in unserem Sendegebiet sondern in ganz Thüringen zu hören ist", erklärt Ehrhardt, die Arbeit ist aber ganz ähnlich. Bevor das Mikro angeschaltet wird ist einiges zu tun, vom Beitragstext über die Moderation bis zur Recherche von Hintergrundinformationen über die selbst ausgesuchten Musikstücke. Die Kinder merken schnell das es nicht reicht, sich einfach hinzusetzen und loszureden, sondern das man journalistisch arbeiten muss und im Fall der Fälle auch ein gewisses Improvistationstalent braucht, falls man sich "live" doch einmal verhaspelt hat.Bei all der Arbeit kommt das Vergnügen nicht zu kurz, sie haben sehr viel Spaß, versichern Charlotte, Elenia und Luise, die "Veteranen" unter den Radiopiraten am Freitagabend. Luise ist seit drei Jahren "Radiopirat", ihre Freundinnen sind seit zwei Jahren dabei und das neueste Mitglied Tom ist vor knapp drei Monaten zur Truppe gestoßen.
Ob Neuling oder Veteran: viel Zeit von ihren Erfahrungen zu berichten blieb dem Radionachwuchs am Freitagabend nicht, schließlich geht irgendwann das rote Lämpchen an. Und dann muss alles sitzen.
Angelo Glashagel
