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nnz-Galerie: Ampel-Chaos

Dienstag, 10. Mai 2005, 09:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Lichtzeichenanlagen, kurz Ampeln genannt, sind eine wunderbare Sache – wenn sie funktionieren. Seit Wochen wird an der Kreuzung Arnoldstraße/Bahnhofstraße ein neues Schaltprogramm „ausprobiert“. Manchmal mit katastrophalen Folgen.


Warum da ein neues Programm für die so genannte Mutter-Ampel her musste, dass weiß zum Beispiel der Sprecher des Nordthüringer Straßenbauamtes Leinefelde, Winfried Ludolph. „In diesem Kreuzungsbereich gab es einen Verkehrsstrom, der nicht mit einer Ampel gesichert war. Das war die in die Grimmelallee abbiegende oder von dort auf die Bahnhofstraße auffahrende Straßenbahn. Und diese Schaltzeiten mußten von anderen weggenommen werden“, so Ludolph.

Eine Wegnahme von Grün-Zeiten entlang der Arnoldstraße sei auf Grund der dortigen Verkehrsdichte nicht möglich gewesen. Und so wurde in Richtung Rautenstraße reduziert. Die Folge sind Staus, die mitunter (Rush-Hour) bis hoch an den Kornmarktkreisel reichen. Und mittendrin im Fahrzeugstrom – gegenüber Nordbrand – die Straßenbahn, die ebenfalls nicht weiterkommt. Auch sind die Grünphasen an der Ampel Uferstraße/Bahnhofstraße vor allem für die Linksabbieger auf ein Minimum reduziert worden. Hier kommen mal nur noch drei, maximal vier Autos um die Kurve rum auf die Brücke.

Aus dem Rathaus erfuhr die nnz, dass das neue Programm zur Ampelsteuerung nicht so richtig funktioniert. Im Straßenbauamt in Leinfelde wiederum wunderte man sich, dass es aus Nordhausen keinerlei Informationen zu diesen Problemen gab. Und so können die Kraftfahrer noch ein wenig mit den derzeitigen Zuständen „leben“. Die nnz hat mal eine klitze-kleine Bildergalerie ins Netz gestellt. Aufgenommen wurde die nicht etwa an einem Feierabends-Nachmittag, sondern an einem ganz normalen Montagvormittag. Zwischen den einzelnen Aufnahmen lagen jeweils rund 15 Minuten.
Autor: kru

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