nnz-online

Warten bis Johannitrieb

Montag, 09. Mai 2005, 10:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein Projekt der Landesgartenschau war die Erneuerung der Zorgeauen. Dazu wurden oberhalb der Böschung Hainbuchen gepflanzt. Die haben sich jedoch recht „unterschiedlich“ entwickelt. Die nnz hat nachgefragt.


Warten bis Johannitrieb (Foto: nnz) Warten bis Johannitrieb (Foto: nnz)

Während die Hecke von der Freiherr-vom-Stein-Straße bis zur Bahnhofsbrücke schon im saftigen Grün steht, welken die Buchen in Richtung Sundhäuser Straße/Erfurter Straße vor sich hin. Obwohl beide Standorte seitens der Nordhäuser Stadtverwaltung als extrem warm eingestuft werden und es zu einer übernormalen Austrocknung der Gehölze durch den Fahrtwind der vorbeifahrenden Autos kommt, gibt es im zweiten Abschnitt entlang der Uferstraße einige Besonderheiten.

Wie sich herausgestellt hatte, soll dort die Böschung so steil sein, dass sich das Wasser nicht lange im Wurzelbereich der Hainbuchen halten kann. Das aber, so meint die nnz, hätte doch der verantwortliche Architekt berücksichtigen müssen. In der Stadtverwaltung wolle man nun noch die Zeit bis zum so genannten Johannitrieb (21. Juni) abwarten. Viele Gewächse würden bis zu diesem Zeitpunkt noch „kommen“, meinte Axel Axt aus dem Umweltamt zur nnz. Wenn nicht, dann müssen die welken Teile aus der Hecke entnommen werden.

Ob man dann nachpflanzen werde, müssen dann entschieden werden, auf jeden Fall wolle das Rathaus die Gewährleistungsansprüche an die Gartenbaufirma prüfen.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de