nnz-online

nnz-Rückspiegel: Volksverdummung

Freitag, 06. Mai 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Vorfeld von Wahlen lassen sich Parteien schon einiges einfallen. Auch um den vermeintlichen Gegner zu schwächen. Und dann stand das Thema Abwasser f vor einem Jahr im Mittelpunkt der Berichterstattung. Da ging es am 6. Mai 2004 ums Staunen und einen Beinah-Katastrophe...


Volksverdummung
Die CDU im Landkreis Nordhausen hatte gestern auf ihre Aktion „Weiße Weste“ hingewiesen. Alle Kandidaten der Christdemokraten für den Kreistag wollen sich demnach auf eine frühere IM-Tätigkeit überprüfen lassen. Die SPD bezeichnet das als Volksverdummung. Die Aktion „Weiße Weste“ der CDU bezeichnete der stellvertretene SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Winfried Theuerkauf, eher als Aktion „Volksverdummung“. Der CDU-Kreisverband hatte gestern angekündigt, dass alle CDU-Kandidaten für den neuen Kreistag eine freiwillige Erklärung abgegeben haben, dass sie nicht zu DDR-Zeiten für die Staatssicherheit tätig waren...ausführlich im nnz-Archiv


Ungläubiges Staunen
In vielen Amtsstuben dieses Freistaates wird zur Zeit der Kopf geschüttelt. Hintergrund sind die Ankündigungen von Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU), bis auf weiteres die Beiträge für Wasser und Abwasser auszusetzen. Vor allem die rechtlichen Hintergründe dafür scheinen vielen Experten mehr als schleierhaft. Der Nordhäuser Stadtentwässerungsbetrieb will sich heute mit dem Rechtsamt der Stadtverwaltung beraten, wie denn künftig zu verfahren sei. Der städtische Entsorger hatte im vergangenen Jahr erst Beitragsbescheide ausgesandt und sich dafür nicht gerade das Lob der Betroffenen eingeholt. Überwiegend seien die Beiträge jetzt bezahlt worden, sagte Mathias Hartung der nnz. Und genau darin liegt das Problem. Diejenigen, die noch nicht bezahlt haben, die können sich jetzt zurücklehnen...ausführlich im nnz-Archiv


Katastrophe wurde vermieden
Abwasserbeiträge sind mal wieder „up to date“. Spätestens seit ihrer angekündigten Aussetzung. Bei Recherchen zu diesem Thema ist die nnz auf eines Fusion im Landkreis Nordhausen gestoßen, die im Stillen ablief und eigentlich ein skandalöse Vorgeschichte hatte. Das Land Thüringen hatte bis zum vergangenen Jahr erhebliche Summen bereitgestellt, wenn es zu Fusionen von Zweckverbänden im Bereich des Abwassers gekommen war. Von diesen Landes-Segnungen wurde denn auch landauf, landab berichtet. Im Landkreis Nordhausen gab es eine solche Fusion, die einem Verband das „Leben“ rettete. Die Rede ist vom ehemaligen Abwasserzweckverband „Hainleite-Wipper“. Dieses Gebilde sollte für die Entsorgung der Abwasser aus den Gemeinden Wolkramshausen, Kleinfurra, Nohra und Hainrode zuständig sein. Doch die Macher des Verbandes hatten sich im Verlaufe der Jahre – vorsichtig dargestellt - ein wenig übernommen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de