Symbolischer Spatenstich für neue Feuerwache ist erfolgt
Was sehr, sehr lange währt …
Freitag, 29. November 2019, 15:30 Uhr
Seit Anfang 2006, die älteren unter den Lesern werden sich eventuell noch daran erinnern, wurde in der Stadt Nordhausen um den dringend notwendigen Neubau einer Feuerwache nicht nur gestritten, sondern eine Veränderung des Status quo auch beschlossen. In diesen dreizehn Jahren sind viele Worte dazu gesagt, noch mehr darüber geschrieben worden…
Viele Varianten der Finanzierung waren im Gespräch, vom Privatinvestor über eine vollständige städtische Finanzierung bis hin zur umfangreichen Landesförderung. Inzwischen ging das Problem von einem Oberbürgermeister auf den nächsten über, vom alten Stadtrat zum neu gewählten. Nun wurde heute Nachmittag der offizielle Startschuss für das millionenschwere Projekt in Forme eines symbolischen Spatenstichs gegeben.
Dazu hatten sich am zukünftigen Standort der professionellen Nordhäuser Floriansjünger in den frühen Nachmittagsstunden dieses für den regionalen Brandschutz historischen 29. November an die einhundert honorige Menschen versammelt. Feuerwehrleute selbstverständlich, Katasrophenschutzmitarbeiter, Stadträte, Politiker, interessierte Bürger und Matthias Jendricke, der Landrat, der einst selbst als Bürgermeister um den Standort und den Baubeginn mit gerungen hatte. Vom Landesverwaltungsamt war der oberste Brandschützer Rüdiger Kösel nach Nordhausen gekommen und Staatssekretäre Udo Götze überreichte feierlich den Umschlag mit dem Fördermittelbescheid es Freistaates an den Nordhäuser Oberbürgermeister.
Kai Buchmann kam mit gemischten Gefühlen, sagte er, denn neben der Demut über das große Projekt kam er auch mit Wut im Bauch, dass es so lange gedauert hat, bis den bewundernswerten Feuerwehrleuten geholfen wird und der Bau endlich beginnen kann. Er erinnerte an die Beschlüsse von 2006, die 2010 fortgeschrieben wurden und schließlich 2016 konkretisiert werden konnten, so dass man heute hier stehe. Die Kosten seien nun ungleich höher für die Stadt als wenn man Zank und Zwist um die Feuerwache beizeiten weggelassen hätte.
Jetzt sollen 12 500 Quadratmeter Fläche an der Zorgestraße mit dem U-förmigen Bau gefüllt werden, in dem neben der Berufsfeuerwehr auch die freiwillige FW Nordhausen Mitte Unterkunft finden wird. 90 Meter lang und 72 Meter breit wird die Wache werden.
Zur Feier des Tages gab es im Anschluss an den Spatenstich eine leckere Erbsensuppe im geheizten Festzelt.
Olaf Schulze
Autor: oschViele Varianten der Finanzierung waren im Gespräch, vom Privatinvestor über eine vollständige städtische Finanzierung bis hin zur umfangreichen Landesförderung. Inzwischen ging das Problem von einem Oberbürgermeister auf den nächsten über, vom alten Stadtrat zum neu gewählten. Nun wurde heute Nachmittag der offizielle Startschuss für das millionenschwere Projekt in Forme eines symbolischen Spatenstichs gegeben.
Dazu hatten sich am zukünftigen Standort der professionellen Nordhäuser Floriansjünger in den frühen Nachmittagsstunden dieses für den regionalen Brandschutz historischen 29. November an die einhundert honorige Menschen versammelt. Feuerwehrleute selbstverständlich, Katasrophenschutzmitarbeiter, Stadträte, Politiker, interessierte Bürger und Matthias Jendricke, der Landrat, der einst selbst als Bürgermeister um den Standort und den Baubeginn mit gerungen hatte. Vom Landesverwaltungsamt war der oberste Brandschützer Rüdiger Kösel nach Nordhausen gekommen und Staatssekretäre Udo Götze überreichte feierlich den Umschlag mit dem Fördermittelbescheid es Freistaates an den Nordhäuser Oberbürgermeister.
Kai Buchmann kam mit gemischten Gefühlen, sagte er, denn neben der Demut über das große Projekt kam er auch mit Wut im Bauch, dass es so lange gedauert hat, bis den bewundernswerten Feuerwehrleuten geholfen wird und der Bau endlich beginnen kann. Er erinnerte an die Beschlüsse von 2006, die 2010 fortgeschrieben wurden und schließlich 2016 konkretisiert werden konnten, so dass man heute hier stehe. Die Kosten seien nun ungleich höher für die Stadt als wenn man Zank und Zwist um die Feuerwache beizeiten weggelassen hätte.
Jetzt sollen 12 500 Quadratmeter Fläche an der Zorgestraße mit dem U-förmigen Bau gefüllt werden, in dem neben der Berufsfeuerwehr auch die freiwillige FW Nordhausen Mitte Unterkunft finden wird. 90 Meter lang und 72 Meter breit wird die Wache werden.
Zur Feier des Tages gab es im Anschluss an den Spatenstich eine leckere Erbsensuppe im geheizten Festzelt.
Olaf Schulze



