Dumm gelaufen
Dienstag, 03. Mai 2005, 13:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch an die Aufregungen im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) erinnern, als es um die Abstimmung zur Auftragsvergabe ging? Lange Zeit war danach Ruhe eingekehrt. Jetzt gibt es wieder Zoff …
Gestern tagte der Verband wieder einmal im Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode, dort wo der Restabfall aus Nordthüringen künftig aufbereitet werden soll. Auch der aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Die Müllmengen sollten in diesem Landkreis eigentlich in der Nähe von Mühlhausen (Aemilienhausen) zentral gesammelt und dann umgeladen werden. Doch in dem Vertrag mit dem Entsorger REMONDIS ist davon nichts zu finden. Dieser Punkt war vergessen worden. Und so stimmten die Verbandsräte aus dem Unstrut-Hainich-Kreis gegen eine notwendige Änderung der Verbandssatzung.
Der neue ZAN-Verbandschef, Landrat Joachim Claus (CDU), machte gestern deutlich, daß die Etablierung einer Umladestation im Nachbarkreis zwar erfolgen könne, doch diese Kosten müßte der Landkreis allein tragen. Die Änderung der bestehenden Satzung ist jedoch erforderlich, um die gesetzlichen Vorgaben ab dem 1. Juni erfüllen zu können. Also wird dem Landesverwaltungsamt in Weimar nun das Ergebnis der gestrigen Abstimmung mitgeteilt. Insider rechnen damit, daß die Weimarer Behörde die neue Satzung trotzdem auf den Weg bringen wird, im Verwaltungsdeutsch heißt das Ersatzvornahme.
Hingegen abgesegnet wurde der Umzug der ZAN-Geschäftsstelle von Mühlhausen nach Nentzelsrode. Dort waren in diesen Tagen die baulichen Veränderungen abgeschlossen worden, so daß nach Informationen der nnz bereits in den kommenden Tagen die organisatorische Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes vor Ort erledigt werden kann.
Autor: nnzGestern tagte der Verband wieder einmal im Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode, dort wo der Restabfall aus Nordthüringen künftig aufbereitet werden soll. Auch der aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Die Müllmengen sollten in diesem Landkreis eigentlich in der Nähe von Mühlhausen (Aemilienhausen) zentral gesammelt und dann umgeladen werden. Doch in dem Vertrag mit dem Entsorger REMONDIS ist davon nichts zu finden. Dieser Punkt war vergessen worden. Und so stimmten die Verbandsräte aus dem Unstrut-Hainich-Kreis gegen eine notwendige Änderung der Verbandssatzung.
Der neue ZAN-Verbandschef, Landrat Joachim Claus (CDU), machte gestern deutlich, daß die Etablierung einer Umladestation im Nachbarkreis zwar erfolgen könne, doch diese Kosten müßte der Landkreis allein tragen. Die Änderung der bestehenden Satzung ist jedoch erforderlich, um die gesetzlichen Vorgaben ab dem 1. Juni erfüllen zu können. Also wird dem Landesverwaltungsamt in Weimar nun das Ergebnis der gestrigen Abstimmung mitgeteilt. Insider rechnen damit, daß die Weimarer Behörde die neue Satzung trotzdem auf den Weg bringen wird, im Verwaltungsdeutsch heißt das Ersatzvornahme.
Hingegen abgesegnet wurde der Umzug der ZAN-Geschäftsstelle von Mühlhausen nach Nentzelsrode. Dort waren in diesen Tagen die baulichen Veränderungen abgeschlossen worden, so daß nach Informationen der nnz bereits in den kommenden Tagen die organisatorische Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes vor Ort erledigt werden kann.
