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Sicherheit von Akustik-Spielzeug

Fast jedes Dritte schneidet schlecht ab

Samstag, 23. November 2019, 08:30 Uhr
Sie brabbeln, krabbeln, singen oder weinen: Akustik-Spielzeuge sind bei Kindern beliebt. Für ihre Dezember-Ausgabe hat die Stiftung Warentest deshalb 23 dudelnde Puppen, Roboter und Tiere ins Prüf­labor geschickt. Das Ergebnis: Fast jedes dritte Spielzeug im Test schneidet schlecht ab. In sieben Produkten haben die Tester gesund­heits­gefähr­dende Stoffe gefunden...

Akustikspielzeug getestet (Foto: Stiftung Warentest) Akustikspielzeug getestet (Foto: Stiftung Warentest)
Zu den größten Spiel­verderbern im Test gehören der Drache Ohnezahn von Spin Master, der Roboter Marvin von Revell, die Eiskönigin Elsa von Hasbro, der Esel Emmi von Stern­taler. Material­proben dieser Figuren enthielten Naph­thalin in kritischen Mengen. Dieser Stoff steht unter Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Naph­thalin und andere PAK gelangen meist über verunreinigte Weichmacheröle oder Farb­stoffe ins Spielzeug. Kinder können sie bei Spielen über den Mund oder die Haut aufnehmen. Die Konzentrationen, die gefunden wurden, sind zwar nicht akut giftig. Einige PAK wirken jedoch lang­fristig im Organismus.

Die recht­lichen Vorgaben halten alle Spielzeuge im Test ein, auch die mangelhaften, „aber aus Gründen der Vorsorge haben wir die PAK nach den strengeren Kriterien des GS-Zeichens für geprüfte Sicherheit bewertet“, so Sara Wagner-Leifhelm, Projektleiterin bei der Stiftung Warentest. Diese Kriterien einzuhalten ist möglich, wie viele unpro­blematischen Produkte im Test beweisen.

Der Test Akustik-Spielzeug findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/akustik-spielzeug abruf­bar.
Autor: red

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