Kreissportbund Nordhausen:
Der neue Geschäftsführer ist gefunden
Montag, 18. November 2019, 16:49 Uhr
Das Präsidium des Nordhäuser Kreissportbundes hat einen neuen Geschäftsführer bestellt. Ab Januar kommenden Jahres wird ein gebürtiger Nordhäuser das Erbe von Andreas Meyer antreten und in sehr große Fußtapfen treten müssen...
Der 41-jährige Patrick Börsch übernimmt 2020 die Geschicke des Kreissportbundes Nordhausen. So entschied es der Vorstand des Dachverbandes der Nordhäuser Sportvereine nach einem längeren Auswahlverfahren von "einer ganzen Reihe interessanter Bewerber" einstimmig. Börsch, der vielen in der Region hauptsächlich als DJ bekannt sein dürfte, studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Jena und absolvierte ein BWL-Studium in Nordhausen. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und probierte sich in seiner Jugend in mehreren Sportarten aus, ehe er aktiver Fußballer wurde, zuletzt beim SV Bielen in der Alten-Herren-Mannschaft.
Berufliche Meriten sammelte er schon als Projektmanager, Shop-Manager in einem Telekommunikationsgeschäft und derzeit als Digital Marketing Manager in der Autohaus Peter GmbH.
Im Mai 2018 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der Sportjugend Nordhausen gewählt und ist außerdem seit September vergangenen Jahres im Vereinsvorstand eines örtlichen Radiosenders. Zu diesem Zeitpunkt begann er auch sein Engagement als Pressesprecher und Leiter des MediaTeams beim Fußball-Regionalligisten FSV Wacker 90. Das wird er nun zur Disposition stellen müssen und das Gespräch mit dem Vereinsvorstand suchen. "Das Hauptamt steht nun mal an erster Stelle", sagte Börsch, "da muss das Ehrenamt zurückstehen."
Der neue (links) und der alte (rechts) Geschäftsführer umrahmen KSB-Vizepräsident Klaus Körber im Büro der Geschäftsstelle
Vor allem bei der anstehenden Digitalisierung der Bestandsmeldungen und sonstigen Schriftverkehrs der Sportvereine mit dem Landessportbund sieht der Neue durch seine beruflichen Erfahrungen seine Stärken. Einen Lehrgang als Vereinsberater beginnt er im Januar und Ende 2020 wird er dann von der Mitgliederversammlung des KSB als Geschäftsführer bestellt. Der amtierende KSB-Präsident Klaus Körber freut sich auf seinen neuen Mann, der bis zu seinem Amtsantritt von Vorgänger Andreas Meyer eingearbeitet wird. Der langjährige und äußerst verdienstvolle Geschäftsführer Meyer betonte, dass er auch danach noch gern mit Rat und Tat zur Seite stünde, wenn es gewünscht wird. In Meyers übergroße Fußtapfen will Börsch aber nicht treten und lieber seinen eigenen Weg finden.
Olaf Schulze
Autor: redDer 41-jährige Patrick Börsch übernimmt 2020 die Geschicke des Kreissportbundes Nordhausen. So entschied es der Vorstand des Dachverbandes der Nordhäuser Sportvereine nach einem längeren Auswahlverfahren von "einer ganzen Reihe interessanter Bewerber" einstimmig. Börsch, der vielen in der Region hauptsächlich als DJ bekannt sein dürfte, studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Jena und absolvierte ein BWL-Studium in Nordhausen. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und probierte sich in seiner Jugend in mehreren Sportarten aus, ehe er aktiver Fußballer wurde, zuletzt beim SV Bielen in der Alten-Herren-Mannschaft.
Berufliche Meriten sammelte er schon als Projektmanager, Shop-Manager in einem Telekommunikationsgeschäft und derzeit als Digital Marketing Manager in der Autohaus Peter GmbH.
Im Mai 2018 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der Sportjugend Nordhausen gewählt und ist außerdem seit September vergangenen Jahres im Vereinsvorstand eines örtlichen Radiosenders. Zu diesem Zeitpunkt begann er auch sein Engagement als Pressesprecher und Leiter des MediaTeams beim Fußball-Regionalligisten FSV Wacker 90. Das wird er nun zur Disposition stellen müssen und das Gespräch mit dem Vereinsvorstand suchen. "Das Hauptamt steht nun mal an erster Stelle", sagte Börsch, "da muss das Ehrenamt zurückstehen."
Der neue (links) und der alte (rechts) Geschäftsführer umrahmen KSB-Vizepräsident Klaus Körber im Büro der Geschäftsstelle
Vor allem bei der anstehenden Digitalisierung der Bestandsmeldungen und sonstigen Schriftverkehrs der Sportvereine mit dem Landessportbund sieht der Neue durch seine beruflichen Erfahrungen seine Stärken. Einen Lehrgang als Vereinsberater beginnt er im Januar und Ende 2020 wird er dann von der Mitgliederversammlung des KSB als Geschäftsführer bestellt. Der amtierende KSB-Präsident Klaus Körber freut sich auf seinen neuen Mann, der bis zu seinem Amtsantritt von Vorgänger Andreas Meyer eingearbeitet wird. Der langjährige und äußerst verdienstvolle Geschäftsführer Meyer betonte, dass er auch danach noch gern mit Rat und Tat zur Seite stünde, wenn es gewünscht wird. In Meyers übergroße Fußtapfen will Börsch aber nicht treten und lieber seinen eigenen Weg finden.
Olaf Schulze


