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Leserbriefe an die nnz:

Problem in Salza wurde gelöst

Sonntag, 17. November 2019, 11:11 Uhr
Die Grundschule „Albert Kuntz“ im Ortsteil Salza wird seit Beginn des Schuljahres 2019/20 grundhaft saniert und nach Abschluss der Maßnahme sicher allen Anforderungen an eine moderne Schule genügen...

2.783 Mio. Euro überwiegend aus Fördermitteln stehen dabei zur Verfügung. Die Schüler der 3. und 4. Klasse sind als Interimslösung in Klassenzimmer-Containern untergebracht. Hierbei handelt es sich nach Aussage der Verantwortlichen seitens der Stadt Nordhausen und auch der Schule um Normcontainer.

Nur eine Kleinigkeit hatte man scheinbar von der Planung bis hin zur Bauabnahme übersehen – Normcontainer, ja, aber für Erwachsene. Für den Bereich der WC – Anlage Jungen ein haltloser Zustand. Die Urinale und Waschbecken waren viel zu hoch angebracht (z.T. 20 cm über dem geforderten Maß), sodass sie von vielen Kindern nicht benutzt werden konnten, weil geltende Vorschriften einfach ignoriert wurden.
Bekannt wurde das Problem erst Ende September 2019 in einem Eltern / Lehrer Gespräch, denn aufgrund der o.g. Situation wurde z.T. in den Pausen zu wenig getrunken, weil nicht problemfrei „gebullert“ werden konnte. Ein Zustand der aus Sicht der Eltern nicht akzeptabel war.

Daraufhin angesprochen zeigte sich der verantwortliche Mitarbeiter der Stadt Nordhausen wenig interessiert an einer Lösungsfindung. Ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes argumentierte am Telefon sogar mit fadenscheinigen Erklärungen, warum man den Status Quo akzeptieren sollte, also nicht zum Wohle der Kinder.
Und dabei steht doch u.a. im Leitbild der Albert-Kuntz-Schule, dass sie ein Ort des Wohlfühlens sein will.

Mit dem Problem konfrontiert wurde am 28.10.2019 der in Salza wohnende und hier engagierte CDU Politiker, Steffen Iffland. Herr Iffland hatte u.a. das Thema Bildung auf seinen Wahlplakaten angegeben. Nach nur zwei Tagen teilte er mit, dass in Abstimmung mit der Stadt Nordhausen eine zeitnahe Beseitigung des Mangels erfolgen sollte. Noch einige Telefonate waren erforderlich, bis nach Entscheidung des Bauamtsleiters, die erforderlichen Arbeiten am 12.11.2019 durchgeführt wurden.

Herzlichen Dank an dieser Stelle besonders an Herrn Iffland, ohne dessen Engagement sicher auf absehbare Zeit keine Veränderung möglich gewesen wäre.
Gerd Machlitt
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: red

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