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Habau Heringen

Forschungsgebäude entsteht

Dienstag, 12. November 2019, 16:02 Uhr
Nicht unzufrieden blickt Dr. Jens Stark, der Geschäftsführer der Habau-Gruppe am Standort Heringen, zurück auf das bald zu Ende gehende Jahr 2019. Eines der größten Projekte der Unternehmensgruppe, der Rohbau einer Papierfabrik in Spremberg, ist realisiert...

Die Außenansicht des neuen Forschungsgebäudes (Foto: Habau Heringen) Die Außenansicht des neuen Forschungsgebäudes (Foto: Habau Heringen)
Anfang des Jahres wurde mit der Montage der insgesamt fast 4.000 Fertigteile vor Ort begonnen. Darunter befanden sich zum Beispiel 200 Stützen, die eine Länge bis zu 28 Meter haben und bis zu 70 Tonnen auf die Waage bringen.

Der Transport der Teile erfolgte über die Straße. So kam dem Fertigteilwerk zugute, dass die neue Werkseinfahrt für die langen Transportfahrzeuge genutzt werden konnte. In Spremberg selbst wurden 325.000 Kubikmeter Beton und 35.200 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut.

In den Auftragsbüchern der Heringer sind aber auch der Rohbau des neuen Presswerkes eines großen Automobilherstellers bei Halle zu finden. Hier beläuft sich die Auftragssumme auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Neben diesen und weiteren Aufträgen, unter anderem in Heiligenstadt, in Paderborn oder im Hamburger Hafen wird die Erweiterung am Unternehmensstandort in Heringen nicht außer Acht gelassen.

Auf dem Firmengelände entsteht derzeit ein eigenes Forschungsgebäude. “Hier werden wir in Zukunft zahlreiche Tests fahren können und damit einen entscheidenden Beitrag leisten, um die zahlreichen Forschungsvorhaben, an denen unsere Unternehmensgruppe beteiligt ist, unter praxisnahen Bedingungen zu testen”, erläutert Dr. Stark.

Kurz vor der Fertigstellung steht in Heringen auch das neue Magazin. Neue Fenster, eine neue Heizung sollen unter anderem dafür sorgen, dass die Vorkonfektionierung von Einbauteilen für die zu produzierenden Betonteile noch effektiver vonstatten gehen kann. Geschäftsführer Dr. Jens Stark: “Damit können wir nicht nur den Materialverbrauch noch einmal deutlich verringern, wir können auch die schon so geringe Ausschussquote noch einmal nach unten drücken.”

In dem Magazin sowie in dem neu entstehenden und überdachten Außenlager werden nach Fertigstellung bis zu 1.000 verschiedene Einbauteile ihren geordneten Platz finden. Im Außenlager befinden sich dann die Teile, die nur mit einem Gabelstapler bewegt werden können, sie wiegen teilweise bis zu 90 Kilogramm. Für den Umbau der Lagerhaltung stellt das Unternehmen einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung.
Autor: red

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