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Hinweise erwünscht

Montag, 02. Mai 2005, 12:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits schon öfter über die Arbeit des Nordhäuser Sozialbeirates berichtet. In diesem Monat treffen sich die Mitglieder des Gremiums bereits zum sechsten Mal. Was auf der Tagesordnung steht, das hat die nnz erfahren.


Am 17. Mai, treffen sich die Mitglieder des Nordhäuser Sozialbeirates zu ihrer nächsten Sitzung – um 16 Uhr im Sitzungszimmer 138 im Neuen Rathaus. Das kündigte die Vorsitzende des Beirates, Barbara Schencke, an. Es ist die 6. Sitzung seit der Gründung des Beirates im November 2004. „Wir laden alle jene ein, die nicht genau wissen, wo sie mit Ihren Sorgen hin können. Dabei übernehmen wir eine Art Lotsenfunktion – und sagen den Betroffenen, an welche Stelle sie sich wenden können, damit ihr Problem gelöst wird.“

Gast auf der Mai-Sitzung ist die Amtsärztin des Landkreises, Ingrid Franke. „Von ihr wollen wir uns darüber informieren lassen, ob – und wenn ja, welche – Probleme es bei der Gesundheitsversorgung im Zuge der Einführung des Arbeitslosengeldes II gibt“, so Frau Schencke. Auf den vorher gehenden Sitzungen habe man unter anderem den Vorsitzenden der ARGE zu Gast gehabt und sich vor Ort bei der „Nordhäuser Tafel“ über die dort anstehenden Aufgaben informiert. „Als Mitglieder des Sozialbeirates haben wir mit dieser Arbeit die Chance, frühzeitig soziale Probleme in Nordhausen wahrzunehmen und in die politischen Gremien der jeweiligen Parteien bzw. in den Stadtrat zu tragen“, so die Vorsitzende.

„Wir können zwar an der Grundsituation – den fehlenden Arbeitsplätzen – nichts ändern, können aber oft schon helfen, in dem wir wichtige Informationen geben – und zumindest die Spitze einer akuten Problemlage brechen.“ Allerdings gebe es immer die Sorge, dass man all jene nicht erreiche, die ihre Probleme nicht artikulierten. Insgesamt wünscht sich Frau Schencke ein stärkeres Engagement der Bürger: „Man sollte einfach mal zu dieser oder jener Stadtratssitzung kommen, um sich aktuell und unmittelbar über das zu informieren, was wir als Stadträte für Nordhausen entscheiden.“
Autor: nnz

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