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nnz-Service: Bauen oder nicht bauen?

Samstag, 29. September 2001, 09:02 Uhr
Nordhausen (nnz/djd). Diese Frage hängt bei den meisten Bauherren vom Geldbeutel ab. Um die Kosten zu senken, gibt es allerlei Möglichkeiten...


Keller Günstige Kreditverhandlungen helfen weiter, selbst Hand anlegen spart Tausende ein und viele Fertighäuser sind von einzeln geplanten nicht zu unterscheiden. Der Verzicht auf einen Keller sollte auf keinen Fall zu den Sparalternativen gehören, auch wenn damit kurzfristig die Baukosten gesenkt werden können. Denn der Ärger über den fehlenden Platz kommt garantiert in späteren Jahren. Immerhin erhält man durch ein Kellergeschoss rund 30 Prozent mehr Nutzfläche, nicht nur für die unverzichtbare Rumpelkammer, sondern auch Platz für Arbeitszimmer oder Hobbyraum, Weinkeller oder Speisekammer, Sauna, Wasch-, Trocken- und Bügelraum.

Auch aus der Kostenperspektive macht der Verzicht auf einen Keller keinen Sinn. Wird preisbewusst mit Betonfertigelementen oder Betonsteinen gebaut, so liegt der Anteil der Kellerkosten bei maximal 10 Prozent der Baukosten. Wer das Tiefgeschoss nicht für eigene Wohnzwecke nutzen will, der kann dort ein oder zwei Räume so wohnlich einrichten, dass sie sich problemlos vermieten lassen. Angesichts der geringen Erstellungskosten eine überlegenswerte Alternative.
Autor: nnz

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