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nnz-Rückspiegel: Heimholen

Freitag, 29. April 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Minister treffen sich eigentlich immer in Nordhausen, im vergangenen Jahr gab es allerdings eine Ausnahme. Und dann sollte vor einem Jahr noch etwas heimgeholt werden...


Bedenkenswerte Aussagen
Gestartet Es war eine hoch angesiedelte Veranstaltung, die gestern in Bleicherode stattfand. Und es waren mahnende Worte, die die Teilnehmer zu hören bekamen und diese sollten auch die Öffentlichkeit erreichen. Organisator der Veranstaltung war der Thüringer Teil des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW), exzellenter Gastgeber die DEUSA International GmbH und Anlass die Inbetriebnahme der Produktabfüllung nach dem Wiederaufbau der vor zwei Jahren abgebrannten Werkhalle der Firma. Zur Teilnehmerschaft sei bemerkt, dass seitens des Gastgebers (General-)Investoren zum Teil von weither – etwa aus Norwegen oder auch England – angereist waren. Demgegenüber sah man unter den Gästen zahlreiche Unternehmer aus der näheren und weiteren Umgebung, an deren (politischer) Spitze die Thüringer Minister Andreas Trautvetter (Inneres), Jürgen Reinholz (Wirtschaft) und Dr. Klaus Zeh (Soziales, alle CDU) zu sehen waren. Und Medienvertreter aus mehreren Bundesländern...ausführlich im nnz-Archiv


Heim nach Nordhausen? Es gab Zeiten, da arbeitete die Staatsanwaltschaft in Nordhausen. Dann wurde das Landgericht den Mühlhäusern zugeschlagen. Die Staatsanwälte in Mühlhausen und auch die Mitarbeiter des dortigen Landgerichts arbeiten seit Jahren unter katastrophalen Bedingungen. Da ist selbst die Beschreibung „DDR-Charme“ noch kräftig übertrieben. Der Freistaat Thüringen hat den Mühlhäusern zwar immer und immer wieder versprochen, „nun möglichst bald“ ein neues Justizzentrum zu bauen, doch bei den Versprechungen ist es geblieben. Warum aber, fragen sich einige Politiker? Und manche von den „einigen“ wittern nun Morgenluft. Die „Einigen“ kommen aus dem Landkreis Nordhausen. Sie plädieren seit Wochen schon hinter vorgehaltener Hand für den Bau des neuen Justizzentrum nicht in Mühlhausen, sondern in Nordhausen. Und richtig offiziell soll das nach nnz-Informationen zum ersten Mal im Kreistag am Dienstag gemacht werden. Die SPD-Kreistagsfraktion bereitet derzeit einen Antrag vor, im dem Landrat Joachim Claus (CDU) beauftragt werden soll, mit der Thüringer Landesregierung Gespräche zu dieser Angelegenheit zu führen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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