Ab in den Harz
Mittwoch, 27. April 2005, 11:24 Uhr
Nordhausen/Bad Lauterberg (nnz). Die Mitglieder der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz weisen nicht nur auf Missstände hin, sie loben auch. Vor allem aber: Sie informieren...
Mit dem Inkrafttreten der neuen Fahrpläne am Samstag und Sonn- und Feiertag für die VSN-Buslinien 440, 450 und 455/456 eröffnen sich zahlreiche neue Ausflugs- und Wandermöglichkeiten für den Südharz und den Oberharz mit dem Nationalpark. Hierauf weist die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hin, deren Sprecher Michael Reinboth sich im übrigen höchst erfreut über diesen "nach dem Bahnstreckenausbau abermaligen Schritt in die richtige Richtung" zeigt.
Viele Wandergebiete jetzt am Wochenende gut erschlossen
Durch die über die Bahnhöfe Osterode Mitte, Herzberg und Walkenried sehr gut mit den Zügen der Süd- und Westharzstrecke verknüpften und zweistündlich verkehrenden Busse nach Clausthal-Zellerfeld, St. Andreasberg und Braunlage und den dort bestehenden Anschlüssen an die Linien nach Bad Harzburg, nach Altenau und Sonnenberg sowie nach Schierke und Wernigerode bleibt nach Auffassung der Initiative "kein Wandergebiet mehr unerschlossen":
Rund um Braunlage sind der Wurmberg, das Bodetal, Königskrug mit dem Achtermann, die Hahnenkleeklippe und das obere Odertal mit dem Rinderstall sehr gut zu erreichen. · Der Oderteich und der Rehberger Graben nach St. Andreasberg sind sowohl über Braunlage als auch über St. Andreasberg gut erschlossen. · Der gesamte Acker-Höhenzug mit der Hanskünenburg ist über St. Andreasberg und Stieglitzecke erreichbar. · Der Dammgraben und das Teichsystem um Clausthal-Zellerfeld und Buntenbock sind sowohl über St. Andreasberg wie auch über Clausthal-Zellerfeld mit der Linie von Osterode gut zu erwandern.
Das Gebiet um den Brocken und Schierke ist über Braunlage entweder mit der Linie 820 nach Bad Harzburg oder mit der 876 nach Schierke und Drei Annen Hohne "eingekreist". Zusätzlich stehen hier auch noch die Züge der Harzer Schmalspurbahnen zur Verfügung. · Auch der Kaiserweg stellt auf seiner gesamten Länge zwischen Bad Harzburg und Walkenried kein Problem mehr dar. "Das wirklich Schöne an der Sache ist, dass man seine Touren freizügig planen kann und nicht auf Rundwege angewiesen ist, die wieder zum Parkplatz zurückführen" meint Michael Reinboth.
Südharzer Nahziele nun ebenfalls besser erschlossen
Bei allem Fernweh in den Oberharz bringen die erweiterten Fahrpläne aber auch einige schöne Ziele im Südharz näher heran: Der Karstwanderweg zwischen Scharzfeld und Ellrich ist über mehrere Stellen sowohl mit dem Zug wie mit dem Bus gut erschlossen. Wanderungen zwischen Bad Lauterberg und Wieda über den Stöberhai stellen kein Problem mehr dar. Zwischen Hohegeiß, Zorge und Wieda können jetzt zahlreiche Touren unternommen werden. · Das Zentrum von Bad Sachsa ist nun mit dem Bus im Anschluss an Züge vom Bahnhof Bad Sachsa auch am Wochenende wesentlich häufiger erreichbar.
"Höchste Eisenbahn" regt an, dass die Kurverwaltungen und Informationsstellen in Bad Lauterberg, Bad Sachsa oder Walkenried auf die neuen Möglichkeiten hinweisen. "Alles, was man am Wochenende braucht, ist eine Wanderkarte des HarzClubs und die neue Fahrplanbroschüre des VSN" meint der Sprecher zuversichtlich.
Ergänzendes Fahrpreisangebot ist erforderlich
Um noch mehr Kunden in die neuen und die schon heute bestehenden Linienbusse und Züge hinein zu bekommen, sollte ein Fahrpreisangebot den Fahrplan ergänzen. "Vor allem die Anerkennung des Übergangstarifs Harz in den Zügen der Süd- und Westharzstrecke wäre uns sehr wichtig" meint Reinboth. Aber auch die unterschiedliche Anerkennung des Wochenendtickets der Bahn in den beiden Verbundgebieten gehört seiner Meinung nach beseitigt. Schließlich könnte ein an zwei Tagen gültiges Ticket Kunden bewegen, ein ganzes Wochenende im Harz zu verbringen.
Autor: nnzMit dem Inkrafttreten der neuen Fahrpläne am Samstag und Sonn- und Feiertag für die VSN-Buslinien 440, 450 und 455/456 eröffnen sich zahlreiche neue Ausflugs- und Wandermöglichkeiten für den Südharz und den Oberharz mit dem Nationalpark. Hierauf weist die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hin, deren Sprecher Michael Reinboth sich im übrigen höchst erfreut über diesen "nach dem Bahnstreckenausbau abermaligen Schritt in die richtige Richtung" zeigt.
Viele Wandergebiete jetzt am Wochenende gut erschlossen
Durch die über die Bahnhöfe Osterode Mitte, Herzberg und Walkenried sehr gut mit den Zügen der Süd- und Westharzstrecke verknüpften und zweistündlich verkehrenden Busse nach Clausthal-Zellerfeld, St. Andreasberg und Braunlage und den dort bestehenden Anschlüssen an die Linien nach Bad Harzburg, nach Altenau und Sonnenberg sowie nach Schierke und Wernigerode bleibt nach Auffassung der Initiative "kein Wandergebiet mehr unerschlossen":
Rund um Braunlage sind der Wurmberg, das Bodetal, Königskrug mit dem Achtermann, die Hahnenkleeklippe und das obere Odertal mit dem Rinderstall sehr gut zu erreichen. · Der Oderteich und der Rehberger Graben nach St. Andreasberg sind sowohl über Braunlage als auch über St. Andreasberg gut erschlossen. · Der gesamte Acker-Höhenzug mit der Hanskünenburg ist über St. Andreasberg und Stieglitzecke erreichbar. · Der Dammgraben und das Teichsystem um Clausthal-Zellerfeld und Buntenbock sind sowohl über St. Andreasberg wie auch über Clausthal-Zellerfeld mit der Linie von Osterode gut zu erwandern.
Das Gebiet um den Brocken und Schierke ist über Braunlage entweder mit der Linie 820 nach Bad Harzburg oder mit der 876 nach Schierke und Drei Annen Hohne "eingekreist". Zusätzlich stehen hier auch noch die Züge der Harzer Schmalspurbahnen zur Verfügung. · Auch der Kaiserweg stellt auf seiner gesamten Länge zwischen Bad Harzburg und Walkenried kein Problem mehr dar. "Das wirklich Schöne an der Sache ist, dass man seine Touren freizügig planen kann und nicht auf Rundwege angewiesen ist, die wieder zum Parkplatz zurückführen" meint Michael Reinboth.
Südharzer Nahziele nun ebenfalls besser erschlossen
Bei allem Fernweh in den Oberharz bringen die erweiterten Fahrpläne aber auch einige schöne Ziele im Südharz näher heran: Der Karstwanderweg zwischen Scharzfeld und Ellrich ist über mehrere Stellen sowohl mit dem Zug wie mit dem Bus gut erschlossen. Wanderungen zwischen Bad Lauterberg und Wieda über den Stöberhai stellen kein Problem mehr dar. Zwischen Hohegeiß, Zorge und Wieda können jetzt zahlreiche Touren unternommen werden. · Das Zentrum von Bad Sachsa ist nun mit dem Bus im Anschluss an Züge vom Bahnhof Bad Sachsa auch am Wochenende wesentlich häufiger erreichbar.
"Höchste Eisenbahn" regt an, dass die Kurverwaltungen und Informationsstellen in Bad Lauterberg, Bad Sachsa oder Walkenried auf die neuen Möglichkeiten hinweisen. "Alles, was man am Wochenende braucht, ist eine Wanderkarte des HarzClubs und die neue Fahrplanbroschüre des VSN" meint der Sprecher zuversichtlich.
Ergänzendes Fahrpreisangebot ist erforderlich
Um noch mehr Kunden in die neuen und die schon heute bestehenden Linienbusse und Züge hinein zu bekommen, sollte ein Fahrpreisangebot den Fahrplan ergänzen. "Vor allem die Anerkennung des Übergangstarifs Harz in den Zügen der Süd- und Westharzstrecke wäre uns sehr wichtig" meint Reinboth. Aber auch die unterschiedliche Anerkennung des Wochenendtickets der Bahn in den beiden Verbundgebieten gehört seiner Meinung nach beseitigt. Schließlich könnte ein an zwei Tagen gültiges Ticket Kunden bewegen, ein ganzes Wochenende im Harz zu verbringen.
