Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen:
Keinen Millimeter nach Rechts!
Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:47 Uhr
Das Nordhäuser "Bündnis gegen rechts" ruft für den Samstag zum einer Kundgebung auf den Bahnhofsplatz. Ab 11 Uhr soll dort unter dem Motto Keinen Millimeter nach Rechts! gegen eine Wahlkampfaktion der Alternative für Deutschland demonstriert werden.
Folgender Aufruf ging heute in unserer Redaktion ein:
"Am 27.10. finden in Thüringen erneut Landtagswahlen statt. Aus diesem Grund hält die Alternative für Deutschland am 19.10. unter dem Deckmantel eines Familienfestes ihren Wahlkampf ab, indem sie mit menschenfeindlichem Gedankengut um Stimmen wirbt. Einer der Hauptredner an diesem Tag ist neben den lokalen AfD-Landtagskandidaten Strube und Leupold, der Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke. Höcke fällt immer wieder durch seine teils offen faschistischen Positionen gegenüber Flüchtlingen, Medien und der Erinnerungskultur auf. Letzteres zeigte sich besonders bei seiner sogenannten Dresden-Rede am 17.01.2017, in welcher er offen eine erinnerungspolitische Wende um 180° forderte. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen sieht einen Auftritt Höckes in einer Stadt, die in der NS-Zeit ein wichtiger Rüstungsstandort für den faschistischen Kriegsapparat war als untragbar an.
Im KZ Mittelbau-Dora, in seinen Außenlagern und nicht zuletzt Nordhäuser Betrieben mussten KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten, bis sie so schwach waren, dass sie entweder starben oder in die Boelcke-Kaserne deportiert wurden. Dieses Kranken-und Sterbelager befand sich mitten in der Stadt. Dort wurden die Häftlinge sich selbst überlassen und es verstarben 3.000 Häftlinge während des zwölfwöchigen Bestehens dieses Außenlagers.
Damit solche Verbrechen nicht erneut geschehen können, ist es die Aufgabe eines jeden Menschen in dieser Stadt und diesem Land faschistischen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Kommt deshalb zur Demo Keinen Millimeter nach Rechts! am 19.10. um 11:00 Uhr auf den Bahnhofsplatz nach Nordhausen."
Autor: redFolgender Aufruf ging heute in unserer Redaktion ein:
"Am 27.10. finden in Thüringen erneut Landtagswahlen statt. Aus diesem Grund hält die Alternative für Deutschland am 19.10. unter dem Deckmantel eines Familienfestes ihren Wahlkampf ab, indem sie mit menschenfeindlichem Gedankengut um Stimmen wirbt. Einer der Hauptredner an diesem Tag ist neben den lokalen AfD-Landtagskandidaten Strube und Leupold, der Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke. Höcke fällt immer wieder durch seine teils offen faschistischen Positionen gegenüber Flüchtlingen, Medien und der Erinnerungskultur auf. Letzteres zeigte sich besonders bei seiner sogenannten Dresden-Rede am 17.01.2017, in welcher er offen eine erinnerungspolitische Wende um 180° forderte. Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Nordhausen sieht einen Auftritt Höckes in einer Stadt, die in der NS-Zeit ein wichtiger Rüstungsstandort für den faschistischen Kriegsapparat war als untragbar an.
Im KZ Mittelbau-Dora, in seinen Außenlagern und nicht zuletzt Nordhäuser Betrieben mussten KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten, bis sie so schwach waren, dass sie entweder starben oder in die Boelcke-Kaserne deportiert wurden. Dieses Kranken-und Sterbelager befand sich mitten in der Stadt. Dort wurden die Häftlinge sich selbst überlassen und es verstarben 3.000 Häftlinge während des zwölfwöchigen Bestehens dieses Außenlagers.
Damit solche Verbrechen nicht erneut geschehen können, ist es die Aufgabe eines jeden Menschen in dieser Stadt und diesem Land faschistischen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Kommt deshalb zur Demo Keinen Millimeter nach Rechts! am 19.10. um 11:00 Uhr auf den Bahnhofsplatz nach Nordhausen."
