Macht der Bilder
Montag, 25. April 2005, 13:27 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist wieder einmal Premierenfieber angesagt. Doch fiebrig sind diesmal nicht nur die Profis aus dem Nordhäuser Theater. Was sich hinter dem großen Vorhang derzeit alles so abspielt, das hat jetzt die nnz erfahren.
Macht der Bilder (Foto: nnz)
Das Erfolgsteam von Generation 80ies hat sich wieder zusammengefunden, um mit Macht der Bilder die kleinen und großen Zuschauer zu verzaubern. Das Ballett, das am Freitag (29. 4.) uraufgeführt wird, ist ein Märchen für alle Altersgruppen, das ideale Stück für den Theaterbesuch mit der ganzen Familie. Die Verankerung des Theaters in der Region wird in diesem Ballett auf besondere Weise sichtbar: Auf der Bühne wird nicht nur die Ballettkompanie des Theaters zu sehen sein, sondern auch Schülerinnen der Ballettschule Radeva und Mitglieder des Kinderzirkus Zappelini.
In Macht der Bilder geht es um die künstlich geschaffene Allmacht von Bildern. Erzählt wird die Geschichte zweier Tänzerinnen, die einen Blick hinter die Kulissen eines Talentwettbewerbs erhaschen und mit Hilfe ihrer Phantasie der versuchten Manipulation entkommen können. Es ist die Geschichte zweier Welten im Jetzt und Irgendwo. Die Welt der Bilder ist erdig, fest, farbig und klar definiert, die Welt der Gedanken oder auch der Phantasie erscheint klar, flüchtig und gläsern. Beide Welten haben ihre Berechtigung und zwischen ihnen herrscht eine gesunde Balance – bis Ibo, der Herrscher der Welt der Bilder, das Gleichgewicht zu seinen Gunsten verschieben will.
Wie in allen Märchen treten Gestalten aus verschiedenen Welten auf, wie die Schönheit, die Weisheit, die Kunst, die Wissenschaft und der Geistesblitz. Gut und Böse ringen miteinander um die Oberhand.
Die unterschiedlichen Musikstile der Komponisten unterstützen die Erzählung des Balletts. So stellt die Musik Kabalewskis, deren Melodien auch einfachsten Hörerwartungen entsprechen, die Welt der Bilder dar. Die Musik Lutoslawskis ist eher ein Hörerlebnis, das dem Denken und der Flüchtigkeit des Raumes entspricht. Schnittkes Concerto grosso Nr. 1 spiegelt die Welt zwischen den beiden, lässt Begreifbares und nicht Begreifbares musikalisch entstehen. Der Premierenvorhang hebt sich am Freitag um 19.30 Uhr, die nächsten Aufführungen stehen am 1. und 6. Mai auf dem Spielplan.
Choreographie und Inszenierung: Jutta Wörne
Libretto: Herrmann Bareis
Bühnenbild: Frank Olle
Kostüme: Sonja Hesse
Mitwirkende: Milva Verena Fernandes, Isabel Hein, Helen Pitcher, Leah Taylor, Annelies Waller, Swantje Welters, Vitali Belikov, Sławek Bendrat, Sidnei G.E. Brandão, Jeronimo Romero Gonzalez, Renato Jones, Igor Kirov
Extraballett, Statisterie, Kinderzirkus Zappelini und Schülerinnen der Ballettschule Radeva.
Autor: nnz
Macht der Bilder (Foto: nnz)
Das Erfolgsteam von Generation 80ies hat sich wieder zusammengefunden, um mit Macht der Bilder die kleinen und großen Zuschauer zu verzaubern. Das Ballett, das am Freitag (29. 4.) uraufgeführt wird, ist ein Märchen für alle Altersgruppen, das ideale Stück für den Theaterbesuch mit der ganzen Familie. Die Verankerung des Theaters in der Region wird in diesem Ballett auf besondere Weise sichtbar: Auf der Bühne wird nicht nur die Ballettkompanie des Theaters zu sehen sein, sondern auch Schülerinnen der Ballettschule Radeva und Mitglieder des Kinderzirkus Zappelini.
In Macht der Bilder geht es um die künstlich geschaffene Allmacht von Bildern. Erzählt wird die Geschichte zweier Tänzerinnen, die einen Blick hinter die Kulissen eines Talentwettbewerbs erhaschen und mit Hilfe ihrer Phantasie der versuchten Manipulation entkommen können. Es ist die Geschichte zweier Welten im Jetzt und Irgendwo. Die Welt der Bilder ist erdig, fest, farbig und klar definiert, die Welt der Gedanken oder auch der Phantasie erscheint klar, flüchtig und gläsern. Beide Welten haben ihre Berechtigung und zwischen ihnen herrscht eine gesunde Balance – bis Ibo, der Herrscher der Welt der Bilder, das Gleichgewicht zu seinen Gunsten verschieben will.
Wie in allen Märchen treten Gestalten aus verschiedenen Welten auf, wie die Schönheit, die Weisheit, die Kunst, die Wissenschaft und der Geistesblitz. Gut und Böse ringen miteinander um die Oberhand.
Die unterschiedlichen Musikstile der Komponisten unterstützen die Erzählung des Balletts. So stellt die Musik Kabalewskis, deren Melodien auch einfachsten Hörerwartungen entsprechen, die Welt der Bilder dar. Die Musik Lutoslawskis ist eher ein Hörerlebnis, das dem Denken und der Flüchtigkeit des Raumes entspricht. Schnittkes Concerto grosso Nr. 1 spiegelt die Welt zwischen den beiden, lässt Begreifbares und nicht Begreifbares musikalisch entstehen. Der Premierenvorhang hebt sich am Freitag um 19.30 Uhr, die nächsten Aufführungen stehen am 1. und 6. Mai auf dem Spielplan.
Choreographie und Inszenierung: Jutta Wörne
Libretto: Herrmann Bareis
Bühnenbild: Frank Olle
Kostüme: Sonja Hesse
Mitwirkende: Milva Verena Fernandes, Isabel Hein, Helen Pitcher, Leah Taylor, Annelies Waller, Swantje Welters, Vitali Belikov, Sławek Bendrat, Sidnei G.E. Brandão, Jeronimo Romero Gonzalez, Renato Jones, Igor Kirov
Extraballett, Statisterie, Kinderzirkus Zappelini und Schülerinnen der Ballettschule Radeva.
