Gegenaktionen der Stadt geplant
Mittwoch, 26. September 2001, 18:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Bereits am Dienstag hatte die nnz von einer angekündigten Demo der NPD in Nordhausen berichtet. Jetzt reagierte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in der nnz.
Wir wollen keine Fundamentalisten in unserer Stadt, sagte Barbara Rinke zum angekündigten NPD-Aufmarsch Anfang Dezember in der Rolandstadt. Wir empfehlen alle Behörden und den Gerichten: Nicht genehmigen! Die Nordhäuser Bevölkerung habe Angst vor Ausschreitungen der Rechtsextremisten, Rinke geht davon aus, daß die Gerichte diesen Umstand würdigen werden. Platz haben wir für die Demonstranten in unserer Stadt sowieso nicht. Wegen der Stadterneuerung zur Landesgartenschau sind alle Straßen aufgegraben.
Bereits beim Gedenkweg anlässlich der Anschläge in den USA hätten sich zahlreiche Menschen persönlich für friedliche Aktionen gegen die rechte Demo ausgesprochen, so die Stadtverwaltung. Sollte die Demo stattfinden, planen wir in Abstimmung mit der Polizei Gegenmaßnahmen und setzen auf bürgerschaftliches Engagement, sagte Rinke zur nnz und forderte die Nordhäuser auf, sich mit originellen und nachhaltigen Ideen für Gegenaktionen einzubringen.
Autor: nnzWir wollen keine Fundamentalisten in unserer Stadt, sagte Barbara Rinke zum angekündigten NPD-Aufmarsch Anfang Dezember in der Rolandstadt. Wir empfehlen alle Behörden und den Gerichten: Nicht genehmigen! Die Nordhäuser Bevölkerung habe Angst vor Ausschreitungen der Rechtsextremisten, Rinke geht davon aus, daß die Gerichte diesen Umstand würdigen werden. Platz haben wir für die Demonstranten in unserer Stadt sowieso nicht. Wegen der Stadterneuerung zur Landesgartenschau sind alle Straßen aufgegraben.
Bereits beim Gedenkweg anlässlich der Anschläge in den USA hätten sich zahlreiche Menschen persönlich für friedliche Aktionen gegen die rechte Demo ausgesprochen, so die Stadtverwaltung. Sollte die Demo stattfinden, planen wir in Abstimmung mit der Polizei Gegenmaßnahmen und setzen auf bürgerschaftliches Engagement, sagte Rinke zur nnz und forderte die Nordhäuser auf, sich mit originellen und nachhaltigen Ideen für Gegenaktionen einzubringen.
