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Mehr und weniger

Donnerstag, 21. April 2005, 13:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Statistiken haben es in sich. Auf der einen Seite gibt es Steigerungen, auf der anderen Reduktionen. Auch bei den Touristen in Thüringen ist das so, wie die Zahlen der nnz belegen.


In den Thüringer Beherbergungsbetrieben (mit neun und mehr Betten) und auf Campingplätzen (ohne Dauercamping) wurden im Februar 185.000 Gäste begrüßt, die 573.000 Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik fast 5 Prozent mehr Gäste und 7,7 Prozent mehr Übernachtungen als im Januar 2005. Im Vergleich zum Februar 2004 sank die Zahl der Gäste jedoch um 1,4 Prozent und die der Übernachtungen um 5,4 Prozent.

Die Gäste verweilten im Februar 2005 mit 3,1 Tagen im Durchschnitt etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahresmonat (3,2 Tage).

Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen in den fünf Thüringer Reisegebieten verlief im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat unterschiedlich: Im Saaleland gab es im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 7,9 Prozent mehr Gäste und 4,3 Prozent mehr Übernachtungen.
Im Thüringer Kernland wurden im Februar dieses Jahres 4,2 Prozent mehr Gäste gezählt, die aber 1,1 Prozent weniger Übernachtungen buchten.

Umgekehrt dagegen die Situation in Nordthüringen. Hier wurden 2,9 Prozent weniger Gäste, aber 3,5 Prozent mehr Übernachtungen gezählt. Rückläufige Gäste- und Übernachtungszahlen meldete Ostthüringen. Hier betrug das Minus bei den Gästen 4,4 Prozent und bei den Übernachtungen 9,2 Prozent. Die deutlichsten Einbußen gab es im Februar 2005 im Thüringer Wald. Dort wurden 6,7 Prozent weniger Gäste gezählt, die 10,3 Prozent weniger Übernachtungen buchten als im Februar 2004. Gleichwohl blieb der Thüringer Wald das Reisegebiet mit den meisten Gästen (46 Prozent aller Gäste und 55 Prozent aller Übernachtungen).

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres kamen 361.000 Gäste nach Thüringen, die 1,1 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren - dank des guten Vormonatsergebnisses - 5,4 Prozent mehr Gäste und 3,3 Prozent mehr Übernachtungen als im vergleichbaren Zeitraum 2004. Die durchschnittliche Verweildauer blieb mit 3,1 Tagen unverändert.
Autor: nnz

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