Sonne wird angezapft
Donnerstag, 21. April 2005, 09:29 Uhr
Nordhausen (nnz). Den motorisierten Zeitgenossen, die auf der B 4 zwischen Nordhausen und Sondershausen unterwegs sind, ist der rasche Fortgang der Bauarbeiten an der Fotovoltaikanlage auf dem Nentzelsröder Gelände des Abfallwirtschaftszentrums sicherlich schon aufgefallen. Was in dieser Woche passierte, das erfahren Sie mit einem bekannten Klick.
Sonne wird angezapft (Foto: nnz)
Nachdem am 18. Februar der erste Spatenstich für das Bauvorhaben erfolgte, gingen in dieser Woche die ersten Teile des Solarkraftwerkes Nordhausen mit einer elektrischen Leistung von 300 Kilowatt ans Netz. Mit der Aufnahme des Probebetriebes können täglich etwa 700 Kilowattstunden der eingefangenen Sonnenstrahlung in das Netz der TEAG eingespeist werden. Doch zuvor muss diese Sonnenenergie mittels Wechselrichter und Transformator in elektrische Energie mit 20.000 Volt Spannung und eine Frequenz von 50 Hertz umgewandelt werden.
Bis zur völligen Fertigstellung des thüringenweit größten Sonnenkraftwerkes beginnt eine Probezeit, die zum Feinjustieren und Optimieren der mechanischen und elektrischen Anlagenteile genutzt wird. Derweilen gehen auf der ehemaligen Deponiefläche die Bauarbeiten zügig weiter. So werden noch Fundamente gesetzt und Stahlkonstruktionen aufgebaut, auf denen die übrigen Solarmodule montiert und verkabelt werden.
Mit der Fertigstellung der Anlage und dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebes rechnet der Geschäftsführer der Stadtwerke Nordhausen – Stadtwirtschaft GmbH, Arndt Forberger, noch im Monat Mai. Das Solarkraftwerk mit seinem Standort auf einer rekultivierten Altdeponie stellt eine Besonderheit dar und hat auch überregional großes Interesse hervorgerufen. Mit der feierlichen Inbetriebnahme des Solarkraftwerkes im Mai hoffen die Initiatoren zukünftig auf viel Sonnenschein und damit auf eine optimales Fotovoltaikwetter.
Autor: nnz
Sonne wird angezapft (Foto: nnz)
Nachdem am 18. Februar der erste Spatenstich für das Bauvorhaben erfolgte, gingen in dieser Woche die ersten Teile des Solarkraftwerkes Nordhausen mit einer elektrischen Leistung von 300 Kilowatt ans Netz. Mit der Aufnahme des Probebetriebes können täglich etwa 700 Kilowattstunden der eingefangenen Sonnenstrahlung in das Netz der TEAG eingespeist werden. Doch zuvor muss diese Sonnenenergie mittels Wechselrichter und Transformator in elektrische Energie mit 20.000 Volt Spannung und eine Frequenz von 50 Hertz umgewandelt werden.
Bis zur völligen Fertigstellung des thüringenweit größten Sonnenkraftwerkes beginnt eine Probezeit, die zum Feinjustieren und Optimieren der mechanischen und elektrischen Anlagenteile genutzt wird. Derweilen gehen auf der ehemaligen Deponiefläche die Bauarbeiten zügig weiter. So werden noch Fundamente gesetzt und Stahlkonstruktionen aufgebaut, auf denen die übrigen Solarmodule montiert und verkabelt werden.
Mit der Fertigstellung der Anlage und dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebes rechnet der Geschäftsführer der Stadtwerke Nordhausen – Stadtwirtschaft GmbH, Arndt Forberger, noch im Monat Mai. Das Solarkraftwerk mit seinem Standort auf einer rekultivierten Altdeponie stellt eine Besonderheit dar und hat auch überregional großes Interesse hervorgerufen. Mit der feierlichen Inbetriebnahme des Solarkraftwerkes im Mai hoffen die Initiatoren zukünftig auf viel Sonnenschein und damit auf eine optimales Fotovoltaikwetter.
