Dickes Lob
Donnerstag, 21. April 2005, 08:28 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Die nnz hatte oftmals schon über die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Nordhausen berichtet. Jetzt schieben wir ein dickes Lob nach...
Vorgestern ereignete sich gegen 15 Uhr (also zur Hauptverkehrszeit) in der Ortslage Sollstedt auf der B 80 ein folgenschwerer Verkehrsunfall, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren (nnz berichtete). Wie durch ein Wunder wurde nur ein Unfallbeteiligter relativ leicht verletzt, der entstandene Sachschaden war jedoch enorm, da nicht nur die Unfallfahrzeuge stark beschädigt, sondern auch noch ein Laternenmast zerstört wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Sollstedt, durch Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert, traf als erste Rettungsmannschaft am Unfallort ein, nur wenig später der Kontaktbereichsbeamte, dem es gleich am darauf folgenden Morgen ein Bedürfnis war, sich beim Ordnungsamt der Gemeinde zu melden und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sollstedt ein dickes Lob auszusprechen.
Nach seinen Worten wurden von den im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten mit äußerster Professionalität und völliger Selbständigkeit die erforderlichen verkehrsregelnden Maßnahmen eingeleitet und sachgerecht durchgeführt, so dass er und seine beiden zufällig vor Ort befindlichen Kollegen aus dem Eichsfeldkreis sich ausschließlich ihrer übrigen Aufgaben widmen konnten – glücklicherweise – denn gleichzeitig waren zahlreiche Beamte auf Grund eines gemeldeten Raubüberfalls anderweitig im Landkreis gebunden.
Wie unsinnig die Bestimmungen und Diskussionen darüber sind, dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht für Verkehrsregelungen eingesetzt werden sollen, hat nach Ansicht von PHM Heinrich diese Erfahrung aus der Praxis eindrucksvoll bewiesen. Wir geben den Dank und die Anerkennung unseres Kontaktbereichsbeamten, verbunden mit unser aller Dank für die geleistete, stets gefahr- und verantwortungsvolle Arbeit gern auf diesem Wege weiter.
Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist sicher in den letzten Tagen und Wochen die Häufigkeit der Einsätze unserer Kameradinnen und Kameraden schon aufgefallen, zu jeder Tages- und Nachtzeit, werktags oder an den Wochenenden. Was das den Feuerwehrleuten und ihren Familienangehörigen abverlangt, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn dabei dann auch Einsätze mit Schwerverletzten, wie beispielsweise bei dem schweren Verkehrsunfall am 7. April auf der B 80 zu leisten sind und es sich um einen Sollstedter Bürger handelt, der allen persönlich bekannt ist und worüber es die Familie zu verständigen galt, ist das in besonderem Maße der Hochachtung wert, meint Bürgermeister Jürgen Hohberg.
Autor: nnzVorgestern ereignete sich gegen 15 Uhr (also zur Hauptverkehrszeit) in der Ortslage Sollstedt auf der B 80 ein folgenschwerer Verkehrsunfall, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren (nnz berichtete). Wie durch ein Wunder wurde nur ein Unfallbeteiligter relativ leicht verletzt, der entstandene Sachschaden war jedoch enorm, da nicht nur die Unfallfahrzeuge stark beschädigt, sondern auch noch ein Laternenmast zerstört wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Sollstedt, durch Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert, traf als erste Rettungsmannschaft am Unfallort ein, nur wenig später der Kontaktbereichsbeamte, dem es gleich am darauf folgenden Morgen ein Bedürfnis war, sich beim Ordnungsamt der Gemeinde zu melden und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sollstedt ein dickes Lob auszusprechen.
Nach seinen Worten wurden von den im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten mit äußerster Professionalität und völliger Selbständigkeit die erforderlichen verkehrsregelnden Maßnahmen eingeleitet und sachgerecht durchgeführt, so dass er und seine beiden zufällig vor Ort befindlichen Kollegen aus dem Eichsfeldkreis sich ausschließlich ihrer übrigen Aufgaben widmen konnten – glücklicherweise – denn gleichzeitig waren zahlreiche Beamte auf Grund eines gemeldeten Raubüberfalls anderweitig im Landkreis gebunden.
Wie unsinnig die Bestimmungen und Diskussionen darüber sind, dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht für Verkehrsregelungen eingesetzt werden sollen, hat nach Ansicht von PHM Heinrich diese Erfahrung aus der Praxis eindrucksvoll bewiesen. Wir geben den Dank und die Anerkennung unseres Kontaktbereichsbeamten, verbunden mit unser aller Dank für die geleistete, stets gefahr- und verantwortungsvolle Arbeit gern auf diesem Wege weiter.
Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist sicher in den letzten Tagen und Wochen die Häufigkeit der Einsätze unserer Kameradinnen und Kameraden schon aufgefallen, zu jeder Tages- und Nachtzeit, werktags oder an den Wochenenden. Was das den Feuerwehrleuten und ihren Familienangehörigen abverlangt, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn dabei dann auch Einsätze mit Schwerverletzten, wie beispielsweise bei dem schweren Verkehrsunfall am 7. April auf der B 80 zu leisten sind und es sich um einen Sollstedter Bürger handelt, der allen persönlich bekannt ist und worüber es die Familie zu verständigen galt, ist das in besonderem Maße der Hochachtung wert, meint Bürgermeister Jürgen Hohberg.
