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Ein Blick in die Statistik

Mehr Eigenheime im Freistaat

Donnerstag, 12. September 2019, 10:50 Uhr
Von den 1 090 Tausend Thüringer Haushalten lebten 487 Tausend Haushalte bzw. 45 Prozent im Jahr 2018 in einer Eigentumswohnung oder im eigenen Haus. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag die Thüringer Wohneigentumsquote gleichauf mit dem früheren Bundesgebiet...

Im Durchschnitt der neuen Bundesländer wohnte dagegen nur jeder dritte Haushalt bzw. 31 Prozent im eigenen Heim.

In den letzten 20 Jahren zogen damit deutlich mehr Haushalte in Thüringen von der Mietwohnung ins eigene Heim um: 1998 lebten in Thüringen im Durchschnitt 33 Prozent und in den neuen Ländern 26 Prozent im Wohneigentum. Vor 20 Jahren betrug die Wohneigentumsquote auf dem Gebiet der alten Bundesländer insgesamt 44 Prozent.

Mit steigender Haushaltsgröße erhöhte sich auch die Wohneigentumsquote. Von den Single-Haushalten besaß jeder Fünfte bzw. 21 Prozent eine eigene Wohnung. Dagegen wohnten mehr als drei Viertel bzw. 78 Prozent der Vier-Personen-Haushalte im eigenen Heim.

Außerdem zeigte die Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), dass über zwei Drittel bzw. 69 Prozent aller Beamtenhaushalte, gefolgt von 65 Prozent der Selbständigenhaushalte und 54 Prozent der Angestellten- und Arbeiterhaushalte, Wohneigentum besaßen.

Den Thüringer Haushalten standen am 1. Januar 2018 durchschnittlich 89 m2 Wohnfläche zur Verfügung. Erhebliche Unterschiede bestanden zwischen Eigentümer- und Mieterhaushalten. Während die Thüringer Haushalte mit Wohneigentum über 118 m2 Wohnfläche verfügten, waren die Wohnungen der Mieterhaushalte im Durchschnitt 65 m2 groß. Im Durchschnitt des früheren Bundesgebietes standen den Bewohnern von Mietwohnungen 72 m2 und den Bewohnern von Wohneigentum 126 m2
Autor: red

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