Thüringer Preisindex weiter rückläufig
Dienstag, 25. September 2001, 15:26 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Der Preisindex für die Lebenshaltung in Thüringen sank im September 2001 im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Die Jahresteuerung ging von 3,5 Prozent im August auf 3,2 Prozent im September 2001 zurück.
Im Vergleich zum Vormonat gab es sehr differenzierte Preisentwicklungen, die sich insgesamt betrachtet jedoch wieder ausgeglichen haben, so dass die durchschnittliche Preissenkung gegenüber dem Vormonat 0,1 Prozent betrug. Gesunken waren die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (- 13,4 Prozent), darunter für Ferienwohnungen um 30,6 Prozent. Nach der Sommersaison und Ferienzeit purzelten auch die Preise für Pauschalreisen um 5,9 Prozent. Bei den Verkehrsdienstleistungen sanken die Personenbeförderungspreise im See- und Binnenschiffsverkehr um 14,4 Prozent. Die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte, wie PC und Drucker sanken um weitere 2,2 Prozent.
Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat wurden für Bekleidung und Schuhe nach dem Sommerschlussverkauf registriert. Hier stiegen die Preise um durchschnittlich 1,0 Prozent, darunter für Herrenbekleidung um 1,0 Prozent, Damenbekleidung um 0,5 Prozent, Kinder- und Kleinkinderbekleidung um 1,5 Prozent sowie für Schuhe um 2,0 Prozent. Die Gebühren für die Unterbringung von Kindern im Kindergarten erhöhten sich um 1,1 Prozent. Im Haushaltsenergiebereich zogen die Heizölpreise wieder an. Hier wurde eine Preissteigerung um 2,2 Prozent festgestellt. Feste Brennstoffe wurden um 3,0 Prozent teuerer. Für Fernwärme und Zentralheizung müssen Mieter 1,0 Prozent mehr bezahlen.
Erfreulich dagegen die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Sie sind im September um 0,5 Prozent gefallen. Für Nahrungsmittel verlief die Preisentwicklung sehr unterschiedlich. Während Frischfisch (+ 2,9 Prozent) sowie Gemüse, wie Gurken und Paprika (+ 8,9 Prozent), Blattsalat (+ 12,7 Prozent) wesentlich teuerer wurden, konnten die Verbraucher Zitrusfrüchte (- 4,7 Prozent), Weintrauben (- 17,5 Prozent) und Äpfel (- 2,7 Prozent) billiger einkaufen. Die Preise für Kartoffeln liegen zur Zeit um 14,4 Prozent unter dem Preis vom August. Sie sind aber dennoch um 10,3 Prozent teuerer als vor einem Jahr.
Die Jahresteuerungsrate betrug im September 3,2 Prozent. Damit ist die Jahresteuerung seit vier Monaten rückläufig. Im August lag sie bei 3,5 Prozent. Einen entscheidenden Einfluss übten die Preise für Heizöl aus. Obwohl die Heizölpreise im September wieder leicht gegenüber August 2001 gestiegen sind, liegen die Preise um 22,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Kraftstoff war im September 2001 um 3,9 Prozent billiger als im September 2000.
Autor: nnzIm Vergleich zum Vormonat gab es sehr differenzierte Preisentwicklungen, die sich insgesamt betrachtet jedoch wieder ausgeglichen haben, so dass die durchschnittliche Preissenkung gegenüber dem Vormonat 0,1 Prozent betrug. Gesunken waren die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (- 13,4 Prozent), darunter für Ferienwohnungen um 30,6 Prozent. Nach der Sommersaison und Ferienzeit purzelten auch die Preise für Pauschalreisen um 5,9 Prozent. Bei den Verkehrsdienstleistungen sanken die Personenbeförderungspreise im See- und Binnenschiffsverkehr um 14,4 Prozent. Die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte, wie PC und Drucker sanken um weitere 2,2 Prozent.
Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat wurden für Bekleidung und Schuhe nach dem Sommerschlussverkauf registriert. Hier stiegen die Preise um durchschnittlich 1,0 Prozent, darunter für Herrenbekleidung um 1,0 Prozent, Damenbekleidung um 0,5 Prozent, Kinder- und Kleinkinderbekleidung um 1,5 Prozent sowie für Schuhe um 2,0 Prozent. Die Gebühren für die Unterbringung von Kindern im Kindergarten erhöhten sich um 1,1 Prozent. Im Haushaltsenergiebereich zogen die Heizölpreise wieder an. Hier wurde eine Preissteigerung um 2,2 Prozent festgestellt. Feste Brennstoffe wurden um 3,0 Prozent teuerer. Für Fernwärme und Zentralheizung müssen Mieter 1,0 Prozent mehr bezahlen.
Erfreulich dagegen die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Sie sind im September um 0,5 Prozent gefallen. Für Nahrungsmittel verlief die Preisentwicklung sehr unterschiedlich. Während Frischfisch (+ 2,9 Prozent) sowie Gemüse, wie Gurken und Paprika (+ 8,9 Prozent), Blattsalat (+ 12,7 Prozent) wesentlich teuerer wurden, konnten die Verbraucher Zitrusfrüchte (- 4,7 Prozent), Weintrauben (- 17,5 Prozent) und Äpfel (- 2,7 Prozent) billiger einkaufen. Die Preise für Kartoffeln liegen zur Zeit um 14,4 Prozent unter dem Preis vom August. Sie sind aber dennoch um 10,3 Prozent teuerer als vor einem Jahr.
Die Jahresteuerungsrate betrug im September 3,2 Prozent. Damit ist die Jahresteuerung seit vier Monaten rückläufig. Im August lag sie bei 3,5 Prozent. Einen entscheidenden Einfluss übten die Preise für Heizöl aus. Obwohl die Heizölpreise im September wieder leicht gegenüber August 2001 gestiegen sind, liegen die Preise um 22,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Kraftstoff war im September 2001 um 3,9 Prozent billiger als im September 2000.
