Bleicherode
Zukunftsforum Kaliregion
Donnerstag, 29. August 2019, 10:22 Uhr
Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die einstigen Kali-Bergbaustandorte in Nordthüringen? Darüber diskutierten in dieser Woche rund 30 Unternehmer, Politiker, Ehrenamtliche und Einwohner der Region in der Alten Kaue auf dem Schachtgelände der NDH-E in Bleicherode...
Das Regionalmanagement Nordthüringen hatte gemeinsam mit der Thüringer Landgesellschaft Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Vereinen eingeladen, um Projektideen zu erarbeiten und damit die politische Forderung nach Fördermitteln zum Nachteilsausgleich für die betroffenen Kali-Orte zu untersetzen. Es gilt nicht zu jammern, sondern nach vorne zu schauen, so Landrat Matthias Jendricke. In der Diskussion ging es um Fragen wie: Was zeichnet die Region als lebenswerten Wohnort aus? Finden junge Leute hier gute Berufschancen vor?
Die Vielfalt der Akteure spiegelte sich in den unterschiedlichen Ansichten wider und bereicherte die weitere Arbeit in den drei Arbeitsgruppen, betonte Heike Neugebauer von der Thüringer Landgesellschaft. Diese Arbeitsgruppen nahmen die Themenfelder Kali-Bergbau, Tourismus sowie Wohnen und Leben in den Fokus.
Die Teilnehmer des Zukunftsforums zeigten sich stolz, dass das älteste Bergwerk der Region in Bleicherode liegt. Dr. Peter Pfeifer, Geschäftsführer der NDH-E, erzählte auch mehr über die Geschichte der Alten Kaue, in der unzählige, von der Decke herabhängende Hampelmänner, die Kleiderbügel für die Bergmannskleidung an die einstige Nutzung erinnern.
Die Lagerstätte in Bleicherode hält noch ausreichend nutzbare Vorräte für eine mögliche weitere Kali-Produktion bereit. In Zukunft soll hier insbesondere die Kombination von Technologien zum Abbau und Versatz in den Blick genommen werden. Entscheidend sind dafür auch die politischen Rahmenbedingungen. In der Arbeitsgruppe Tourismus festigte sich die Idee, die Entwicklung der Rad- und Wanderwege mit der teils stillgelegten Kali-Infrastruktur zu verbinden, um qualitativ hochwertige, einzigartige touristische Angebote zu entwickeln. Die Attraktivität der Region als Wohnstandort soll weiter gesteigert werden, ging aus der Arbeitsgruppe Wohnen und Leben hervor.
Dementsprechend sollte nicht mehr nachgefragter Wohnraum zurückgebaut werden, was durch Fördergelder unterstützt werden muss. Gleichzeitig ist mit Hilfe von Umbau und Sanierung attraktiver, barrierefreier Wohnraum bereitzustellen.
Insgesamt lädt das Regionalmanagement Nordthüringen in der Diskussion um die ehemaligen Kali-Standorte zu drei Zukunftsforen ein. Nach den Veranstaltungen in Roßleben und Bleichrode folgt am 16. September um 15 Uhr ein weiteres Zukunftsforum in Sonderhausen, teilt Maximilian Schröter vom Regionalmanagement Nordthüringen mit. Mit dem gemeinsamen Regionalmanagement begegnen die drei Landkreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich-Kreis vereint den Folgen der gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen.
Autor: redDas Regionalmanagement Nordthüringen hatte gemeinsam mit der Thüringer Landgesellschaft Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Vereinen eingeladen, um Projektideen zu erarbeiten und damit die politische Forderung nach Fördermitteln zum Nachteilsausgleich für die betroffenen Kali-Orte zu untersetzen. Es gilt nicht zu jammern, sondern nach vorne zu schauen, so Landrat Matthias Jendricke. In der Diskussion ging es um Fragen wie: Was zeichnet die Region als lebenswerten Wohnort aus? Finden junge Leute hier gute Berufschancen vor?
Die Vielfalt der Akteure spiegelte sich in den unterschiedlichen Ansichten wider und bereicherte die weitere Arbeit in den drei Arbeitsgruppen, betonte Heike Neugebauer von der Thüringer Landgesellschaft. Diese Arbeitsgruppen nahmen die Themenfelder Kali-Bergbau, Tourismus sowie Wohnen und Leben in den Fokus.
Die Teilnehmer des Zukunftsforums zeigten sich stolz, dass das älteste Bergwerk der Region in Bleicherode liegt. Dr. Peter Pfeifer, Geschäftsführer der NDH-E, erzählte auch mehr über die Geschichte der Alten Kaue, in der unzählige, von der Decke herabhängende Hampelmänner, die Kleiderbügel für die Bergmannskleidung an die einstige Nutzung erinnern.
Die Lagerstätte in Bleicherode hält noch ausreichend nutzbare Vorräte für eine mögliche weitere Kali-Produktion bereit. In Zukunft soll hier insbesondere die Kombination von Technologien zum Abbau und Versatz in den Blick genommen werden. Entscheidend sind dafür auch die politischen Rahmenbedingungen. In der Arbeitsgruppe Tourismus festigte sich die Idee, die Entwicklung der Rad- und Wanderwege mit der teils stillgelegten Kali-Infrastruktur zu verbinden, um qualitativ hochwertige, einzigartige touristische Angebote zu entwickeln. Die Attraktivität der Region als Wohnstandort soll weiter gesteigert werden, ging aus der Arbeitsgruppe Wohnen und Leben hervor.
Dementsprechend sollte nicht mehr nachgefragter Wohnraum zurückgebaut werden, was durch Fördergelder unterstützt werden muss. Gleichzeitig ist mit Hilfe von Umbau und Sanierung attraktiver, barrierefreier Wohnraum bereitzustellen.
Insgesamt lädt das Regionalmanagement Nordthüringen in der Diskussion um die ehemaligen Kali-Standorte zu drei Zukunftsforen ein. Nach den Veranstaltungen in Roßleben und Bleichrode folgt am 16. September um 15 Uhr ein weiteres Zukunftsforum in Sonderhausen, teilt Maximilian Schröter vom Regionalmanagement Nordthüringen mit. Mit dem gemeinsamen Regionalmanagement begegnen die drei Landkreise Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Unstrut-Hainich-Kreis vereint den Folgen der gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen.




