Fragen zum ausgeglichenen Entwurf
Montag, 24. September 2001, 18:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Während der heutigen Sitzung des Finanzausschusses des Kreistages stand natürlich der Entwurf des künftigen Haushaltes auf der Tagesordnung. Bereits im Vorfeld der Sitzung wurden Bedenken angemeldet.
Der Haushaltsentwurf sei zwar ausgeglichen, trotzdem sei für den amtierenden Vorsitzenden Jürgen Hohberg nicht nachvollziehbar, wie die Personalkostenreduzierung von einer Million Mark erreicht werden können. Es seien schließlich nur sechs Stellen (3 Arbeiter, 2 Beamte und 1 Angestellter) im Stellenplan gestrichen worden. Auch im Bereich der Schulen habe Hohberg so seine Bedenken. Hier seien im Entwurf die Investitionen an den Grund- und Regelschulen um fast 300.000 Mark gekürzt worden, während der Ansatz beim Humboldt-Gymnasium um rund 50.000 Mark erhöht wurde.
Auch der Blick auf den künftige Vermögensplan sei recht einseitig ausgefallen. Wenn man die 6,1 Millionen Mark für die ersten Bauabschnitte der neuen Turnhallen in Heringen und Bleicherode sowie Grundstücksbelastungen abrechne, dann bleiben schließlich nur noch 370.000 für Bauleistungen an den Schulen übrig, mache für jede Schule nicht einmal 20.000 Mark. Dem gegenüber stünden mehr als 300.000 Mark für die Gestaltung der Außenanlagen sowie für die Erneuerung der Schließanlage im Kreishaus II gegenüber. Nicht berücksichtigt seien auch die Kosten für die Schwimmhalle in Sollstedt (250.000 Mark), die irgendwie aufgebracht werden müssen, und die knappe halbe Million Mark, die zur weiteren Übernahme von Leistungen des Sozialamtes durch die Stadt Nordhausen von der Kreisverwaltung an Personalkosten gefordert werden.
Autor: nnzDer Haushaltsentwurf sei zwar ausgeglichen, trotzdem sei für den amtierenden Vorsitzenden Jürgen Hohberg nicht nachvollziehbar, wie die Personalkostenreduzierung von einer Million Mark erreicht werden können. Es seien schließlich nur sechs Stellen (3 Arbeiter, 2 Beamte und 1 Angestellter) im Stellenplan gestrichen worden. Auch im Bereich der Schulen habe Hohberg so seine Bedenken. Hier seien im Entwurf die Investitionen an den Grund- und Regelschulen um fast 300.000 Mark gekürzt worden, während der Ansatz beim Humboldt-Gymnasium um rund 50.000 Mark erhöht wurde.
Auch der Blick auf den künftige Vermögensplan sei recht einseitig ausgefallen. Wenn man die 6,1 Millionen Mark für die ersten Bauabschnitte der neuen Turnhallen in Heringen und Bleicherode sowie Grundstücksbelastungen abrechne, dann bleiben schließlich nur noch 370.000 für Bauleistungen an den Schulen übrig, mache für jede Schule nicht einmal 20.000 Mark. Dem gegenüber stünden mehr als 300.000 Mark für die Gestaltung der Außenanlagen sowie für die Erneuerung der Schließanlage im Kreishaus II gegenüber. Nicht berücksichtigt seien auch die Kosten für die Schwimmhalle in Sollstedt (250.000 Mark), die irgendwie aufgebracht werden müssen, und die knappe halbe Million Mark, die zur weiteren Übernahme von Leistungen des Sozialamtes durch die Stadt Nordhausen von der Kreisverwaltung an Personalkosten gefordert werden.
