Schröder: Künftig gemeinsam fahren
Montag, 24. September 2001, 14:05 Uhr
Ellrich (nnz). Die Vorgänge im Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen sorgen immer noch für Wirbel. Im Verband wird aber nach vorn geblickt.
Für den Vorsitzenden des Verbandes, Landrat Joachim Claus (CDU), sind die anonymen Anschuldigungen gegen die Ellricher Rettungsdienst gGmbH entkräftet und damit erledigt. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen bestätigte der nnz, dass es keinerlei Ermittlungen gegen die Südharzer gegeben habe und auch nicht gibt. Für die Ellricher sind die erhobenen Anschuldigungen jedoch nicht erledigt. Wie der Bürgermeister der Südharzstadt, Gerald Schröder, in seiner Funktion als Verbandsrat der nnz sagte, sei der Imageschaden sehr groß, der durch diese Anzeigen einstanden sei. In Ellrich ist man auf der Spur der Verfasser, erste Hinweise gebe es bereits.
Als Mitglied des Rettungsdienstzweckverbandes sind auch die Ellricher derzeit dabei, den Rettungsdienst in eine neue und zugleich moderne Struktur einzupassen. Ein Beispiel dazu ist die neue Technik (siehe dazu auch heute in der nnz). Im Januar, so Schröder, laufen für viele Fahrzeuge innerhalb des Verbandes die Abschreibungen ab. Neuanschaffungen sind an der Tagesordnung. Die neuen Fahrzeuge werden eine einheitliche Lackierung erhalten (gelb/blau). Nur noch als Randerscheinung wird das Logo des jeweiligen Verbandsmitgliedes zu sehen sein. Das Motto dieser Aktion nannte Gerald Schröder Wir fahren gemeinsam. Dem Menschen, der den Transport in Anspruch nehmen muß, sei es letztlich egal, ob er vom DRK, der JUH oder dem Ellricher Dienst transportiert wird. Er will einfach nur vorschriftsmäßig und vielleicht (je nach körperlicher Verfassung) freundlich transportiert werden.
Eine solche konzertierte Verbandsaktion in Sachen technischer Neuanschaffung hat natürlich auch einen finanziellen Nebeneffekt. Bestellt man Fahrzeuge in größeren Stückzahlen, dann gebe es schließlich enorme Preisnachlässe, die der Verband nicht ausschlagen will. Und letztlich soll noch in diesem Jahr über eine engere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Brand- und Katastrophenschutzes nachgedacht werden.
Autor: nnzFür den Vorsitzenden des Verbandes, Landrat Joachim Claus (CDU), sind die anonymen Anschuldigungen gegen die Ellricher Rettungsdienst gGmbH entkräftet und damit erledigt. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen bestätigte der nnz, dass es keinerlei Ermittlungen gegen die Südharzer gegeben habe und auch nicht gibt. Für die Ellricher sind die erhobenen Anschuldigungen jedoch nicht erledigt. Wie der Bürgermeister der Südharzstadt, Gerald Schröder, in seiner Funktion als Verbandsrat der nnz sagte, sei der Imageschaden sehr groß, der durch diese Anzeigen einstanden sei. In Ellrich ist man auf der Spur der Verfasser, erste Hinweise gebe es bereits.
Als Mitglied des Rettungsdienstzweckverbandes sind auch die Ellricher derzeit dabei, den Rettungsdienst in eine neue und zugleich moderne Struktur einzupassen. Ein Beispiel dazu ist die neue Technik (siehe dazu auch heute in der nnz). Im Januar, so Schröder, laufen für viele Fahrzeuge innerhalb des Verbandes die Abschreibungen ab. Neuanschaffungen sind an der Tagesordnung. Die neuen Fahrzeuge werden eine einheitliche Lackierung erhalten (gelb/blau). Nur noch als Randerscheinung wird das Logo des jeweiligen Verbandsmitgliedes zu sehen sein. Das Motto dieser Aktion nannte Gerald Schröder Wir fahren gemeinsam. Dem Menschen, der den Transport in Anspruch nehmen muß, sei es letztlich egal, ob er vom DRK, der JUH oder dem Ellricher Dienst transportiert wird. Er will einfach nur vorschriftsmäßig und vielleicht (je nach körperlicher Verfassung) freundlich transportiert werden.
Eine solche konzertierte Verbandsaktion in Sachen technischer Neuanschaffung hat natürlich auch einen finanziellen Nebeneffekt. Bestellt man Fahrzeuge in größeren Stückzahlen, dann gebe es schließlich enorme Preisnachlässe, die der Verband nicht ausschlagen will. Und letztlich soll noch in diesem Jahr über eine engere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Brand- und Katastrophenschutzes nachgedacht werden.
