Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tip
Montag, 24. September 2001, 13:08 Uhr
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 24.09.2001
Die Aktienmärkte in den USA haben in der vergangenen Börsenwoche die größten Kursverluste seit den 30er Jahren erlitten. Nach der Rede von Präsident Bush, herrschten zum Teil Panik aber auch Kriegsängste. Diese von Unsicherheit geprägte Situation sowie der Triple-Witching-Day prägten zunächst die US-Börsen. Im weiteren Handelsverlauf konnte sich der US-Markt wieder etwas von seinen Tiefstständen erholen, schloss den Handel aber trotzdem mit deutlichen Verlusten. Der Dow Jones Index fiel um 1,68 Prozent auf 8.235, die Technologiebörse Nasdaq verlor 3,26 Prozent auf 1.423,19 und der marktbreitere S&P 500 Index verlor 1,90 Prozent auf einen Schlusstand von 965,80 Punkten. Insgesamt wird damit gerechnet, dass sich die amerikanischen Aktienmärkte auf Grund der sehr stark überverkauften Situation diese Woche leicht verbessern könnten, dabei spielen, im Gegensatz zur vergangenen Woche, neue Konjunkturdaten eine wichtige Rolle. Am Dienstag wird der Index des US-Verbrauchervertrauens veröffentlicht. Dieser könnte bereits erste Auswirkungen der Terroranschläge über das Konsumentenvertrauen liefern.
Auch der Handel am deutschen Aktienmarkt stand im Zeichen von Kriegsängsten und dem dreifachen Verfall an der Terminbörse EUREX und ließ die Indices auf die tiefsten Stände seit Ende 1997 fallen. Durch zahlreiche Short-Covering-Transaktionen vor der Mittagsauktion konnte sich der Markt leicht stabilisieren. Im Laufe des Nachmittag konnte der Dax beflügelt von den US-Börsen weiteren Boden gut machen und schloss letztendlich mit moderaten Verlusten von 0,6 Prozent bei 3.787. Etwas positiv stimmt die Tatsache, dass die technische Unterstützung im Dax auf Schlusskursbasis bei 3.600 Indexpunkten verteidigen werden konnte, wobei in dem derzeitigen Umfeld die Technik nicht die Bedeutung hat, wie unter normalen Verhältnissen. Auf Grund der weiteren Unsicherheit über den Zeitpunkt und Umfang möglicher Militäraktionen ist mit weiterhin volatilen Märkten zu rechnen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Christian Schmidt
Anmerkung der nnz: Der Aktienkommentar der Helaba wurde der nnz-Redaktion heute verspätet übermittelt. Wir bitten um Entschuldigung.
Autor: nnzDie Aktienmärkte in den USA haben in der vergangenen Börsenwoche die größten Kursverluste seit den 30er Jahren erlitten. Nach der Rede von Präsident Bush, herrschten zum Teil Panik aber auch Kriegsängste. Diese von Unsicherheit geprägte Situation sowie der Triple-Witching-Day prägten zunächst die US-Börsen. Im weiteren Handelsverlauf konnte sich der US-Markt wieder etwas von seinen Tiefstständen erholen, schloss den Handel aber trotzdem mit deutlichen Verlusten. Der Dow Jones Index fiel um 1,68 Prozent auf 8.235, die Technologiebörse Nasdaq verlor 3,26 Prozent auf 1.423,19 und der marktbreitere S&P 500 Index verlor 1,90 Prozent auf einen Schlusstand von 965,80 Punkten. Insgesamt wird damit gerechnet, dass sich die amerikanischen Aktienmärkte auf Grund der sehr stark überverkauften Situation diese Woche leicht verbessern könnten, dabei spielen, im Gegensatz zur vergangenen Woche, neue Konjunkturdaten eine wichtige Rolle. Am Dienstag wird der Index des US-Verbrauchervertrauens veröffentlicht. Dieser könnte bereits erste Auswirkungen der Terroranschläge über das Konsumentenvertrauen liefern.
Auch der Handel am deutschen Aktienmarkt stand im Zeichen von Kriegsängsten und dem dreifachen Verfall an der Terminbörse EUREX und ließ die Indices auf die tiefsten Stände seit Ende 1997 fallen. Durch zahlreiche Short-Covering-Transaktionen vor der Mittagsauktion konnte sich der Markt leicht stabilisieren. Im Laufe des Nachmittag konnte der Dax beflügelt von den US-Börsen weiteren Boden gut machen und schloss letztendlich mit moderaten Verlusten von 0,6 Prozent bei 3.787. Etwas positiv stimmt die Tatsache, dass die technische Unterstützung im Dax auf Schlusskursbasis bei 3.600 Indexpunkten verteidigen werden konnte, wobei in dem derzeitigen Umfeld die Technik nicht die Bedeutung hat, wie unter normalen Verhältnissen. Auf Grund der weiteren Unsicherheit über den Zeitpunkt und Umfang möglicher Militäraktionen ist mit weiterhin volatilen Märkten zu rechnen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Christian Schmidt
Anmerkung der nnz: Der Aktienkommentar der Helaba wurde der nnz-Redaktion heute verspätet übermittelt. Wir bitten um Entschuldigung.
