Rot-Grün-Kapriolen in Nordhausen
Montag, 24. September 2001, 11:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Autofahrer in Nordhausen sind derzeit nicht zu beneiden. Da sind nicht nur die zahlreichen Straßensperrungen zu überwinden, auch die Ampelschaltungen haben es in sich. nnz sah bei einem Test mehr Rot als Grün.
Beispiel 1: Die grandiose Ampelregelung an der Brücke der Einheit. Wer von der Arnoldstraße in Richtung Grimmelallee fahren will, der muß bei Rot anhalten. Das ist normal. Warum aber immer noch Rot leuchtet, wenn von der Grimmelallee in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße oder Uferstraße gefahren wird, das kann beim besten Willen nicht einleuchten. Auch aus umgekehrter Richtung das gleiche Drama. Hier wird in Richtung Grimmelallee längst gefahren, nach rechts auf die Uferstraße geht’s da schon lange nicht. Grün leuchtet erst dann, wenn ebenfalls von der Arnoldstraße gefahren werden kann. Das folgende Einfädel-Manöver dürfte bestens bekannt sein.
Beispiel 2: Da nun ­ zu allem Überfluß ­ auch noch der Darrweg teilweise gesperrt ist, nimmt in der Nordhäuser Innenstadt der Verkehr tüchtig zu. Die Schlangen in der Uferstraße und Kyffhäuserstraße sind mittlerweile verdächtig, ins Buch der Rekorde zu kommen. Die Ampel an der Kreuzung Kyffhäuserstraße/Sondershäuser Straße ist dieser Neuerung natürlich nicht angepasst worden. Warum auch? Beste Erfahrungen haben Kraftfahrer seit Monaten an der Kreuzung Hallesche Straße/Sundhäuser Straße sammeln können. Dort wird die Brücke saniert, ein Überfahren ist unmöglich. Trotzdem wurde die Ampelregelung dieser Situation nicht angepasst. Der interessierte und zugleich genervte Autofahrer wartet gespannt, wann die einzige Richtung denn Grün erhält? Aus Richtung Brücke wird wohl niemand auffahren, oder?
Wenn Sie, liebe nnz-Leser, noch weitere Ampel-Schikanen nerven, dann lassen Sie uns das wissen. Einen beruhigenden Aspekt gibt es dennoch: Auch die schönste Baustelle ist einmal Geschichte.
Autor: nnzBeispiel 1: Die grandiose Ampelregelung an der Brücke der Einheit. Wer von der Arnoldstraße in Richtung Grimmelallee fahren will, der muß bei Rot anhalten. Das ist normal. Warum aber immer noch Rot leuchtet, wenn von der Grimmelallee in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße oder Uferstraße gefahren wird, das kann beim besten Willen nicht einleuchten. Auch aus umgekehrter Richtung das gleiche Drama. Hier wird in Richtung Grimmelallee längst gefahren, nach rechts auf die Uferstraße geht’s da schon lange nicht. Grün leuchtet erst dann, wenn ebenfalls von der Arnoldstraße gefahren werden kann. Das folgende Einfädel-Manöver dürfte bestens bekannt sein.
Beispiel 2: Da nun ­ zu allem Überfluß ­ auch noch der Darrweg teilweise gesperrt ist, nimmt in der Nordhäuser Innenstadt der Verkehr tüchtig zu. Die Schlangen in der Uferstraße und Kyffhäuserstraße sind mittlerweile verdächtig, ins Buch der Rekorde zu kommen. Die Ampel an der Kreuzung Kyffhäuserstraße/Sondershäuser Straße ist dieser Neuerung natürlich nicht angepasst worden. Warum auch? Beste Erfahrungen haben Kraftfahrer seit Monaten an der Kreuzung Hallesche Straße/Sundhäuser Straße sammeln können. Dort wird die Brücke saniert, ein Überfahren ist unmöglich. Trotzdem wurde die Ampelregelung dieser Situation nicht angepasst. Der interessierte und zugleich genervte Autofahrer wartet gespannt, wann die einzige Richtung denn Grün erhält? Aus Richtung Brücke wird wohl niemand auffahren, oder?
Wenn Sie, liebe nnz-Leser, noch weitere Ampel-Schikanen nerven, dann lassen Sie uns das wissen. Einen beruhigenden Aspekt gibt es dennoch: Auch die schönste Baustelle ist einmal Geschichte.
