Betroffen, enttäuscht und traurig
Freitag, 08. April 2005, 09:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Im letzten Jahr noch gerettet, wird nun doch wieder eine Schule geschlossen. Der evangelische Kirchenkreis ist tief betroffen über den Beschluß. Hier eine Stellungnahme.
Betroffen, enttäuscht und traurig sind wir als Evangelischer Kirchenkreis über den Beschluß des Kollegiums der Föderation der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland, die Evangelische Grundschule in Nordhausen zum Schuljahresende zu schließen. Diese Entscheidung ließ uns keine Zeit, mit allen Beteiligten weiter und intensiv an der Frage der weiteren Finanzierung des Schulbetriebes und eines geeigneten neuen Schulstandortes zu arbeiten, um eine tragfähige Lösung zu finden.
Erst vor einem Jahr wurde nach intensiver Diskussion im Kirchenkreis der Beschluß gefaßt, die Evangelische Grundschule weiter zu unterstützen.
Um so tragischer ist es nun, dass es seit dem offensichtlich zwischen der Thüringer Landeskirche als Schulträgerin und der Evang. Kirche der Kirchenprovinz nicht möglich war, die Frage der finanziellen Letztverantwortung für diese Schule zu klären.
Unser Mitgefühl gilt den derzeit 95 Schülern dieser Schule, die im Sommer die Schule verlassen müssen und ihren Eltern. Vor allem aber auch den Lehrerinnen und Erzieherinnen, die über Jahre mit viel Engagement eine überaus wertvolle pädagogische Arbeit an dieser Grundschule geleistet haben und nun ihre Arbeit verlieren werden.
Autor: nnzBetroffen, enttäuscht und traurig sind wir als Evangelischer Kirchenkreis über den Beschluß des Kollegiums der Föderation der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland, die Evangelische Grundschule in Nordhausen zum Schuljahresende zu schließen. Diese Entscheidung ließ uns keine Zeit, mit allen Beteiligten weiter und intensiv an der Frage der weiteren Finanzierung des Schulbetriebes und eines geeigneten neuen Schulstandortes zu arbeiten, um eine tragfähige Lösung zu finden.
Erst vor einem Jahr wurde nach intensiver Diskussion im Kirchenkreis der Beschluß gefaßt, die Evangelische Grundschule weiter zu unterstützen.
Um so tragischer ist es nun, dass es seit dem offensichtlich zwischen der Thüringer Landeskirche als Schulträgerin und der Evang. Kirche der Kirchenprovinz nicht möglich war, die Frage der finanziellen Letztverantwortung für diese Schule zu klären.
Unser Mitgefühl gilt den derzeit 95 Schülern dieser Schule, die im Sommer die Schule verlassen müssen und ihren Eltern. Vor allem aber auch den Lehrerinnen und Erzieherinnen, die über Jahre mit viel Engagement eine überaus wertvolle pädagogische Arbeit an dieser Grundschule geleistet haben und nun ihre Arbeit verlieren werden.
