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Nordhäuser lieben Hohenrode

Mittwoch, 06. April 2005, 15:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser würden gern den Park Hohenrode als Naherholungsgebiet erhalten. Jetzt wollen engagierte Bürger einen Förderverein gründen. Erstes Treffen wird eine Wanderung durch den Park mit sachkundiger Führerin sein.


Die Nordhäuser lieben „ihren“ Park Hohenrode.
Diverse Anstrengungen, den Park nach der Wiedervereinigung aus dem Privatbesitz der alten Nordhäuser Familie Kneiff/Bäuerle in die Verantwortung der Stadt zu übertragen, sind bisher gescheitert.

Nach zahlreichen Verhandlungen und Einzelgesprächen ist es gelungen, eine Basis für eine Wiederaufnahme der Gespräche mit dem Eigentümer herbeizuführen, informiert Gisela Hartmann.

Am 22.04.05 um 15.00 Uhr findet eine Führung im Park Hohenrode (Treffpunkt Villa) statt. Die Gartendenkmalpflegerin Barbara Vogt, Frankfurt hat ihre Diplomarbeit über den Park Hohenrode geschrieben. Sie wird uns mit hoher Sachkunde durch den Park führen.

„Im letzten Drittel des 19.Jahrhunderts kam es zur Begegnung zweier großer Talente, dem Gartenkünstler Siesmayer und dem bekannten Architekten Bohnstedt, was sich im Park Hohenrode als einzigartigem Villenpark und Aboretum manifestiert“, so schreibt Prof. Dr. Wolfgang König in seinem Geleitwort zur wissenschaftlichen Arbeit von Barbara Vogt. Ebenfalls anwesend sein wird die Eigentümerin Frau Ursula Oswald.

Ziel dieser Veranstaltung ist die Gründung eines Fördervereins zur Erhaltung eines bedeutenden Gartendenkmals. Alle, denen es wichtig ist, dass der geschichtsträchtige denkmalgeschützte Park erhalten bleibt, sind herzlich eingeladen.

Gisela Hartmann
Kreisvorstand
Autor: nnz

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