Neues aus dem Wacker-Lager
Niederlage gegen bissige Hessen
Samstag, 13. Juli 2019, 16:18 Uhr
Wacker Nordhausen tut sich schwer gegen Hessen Kassel. Der Verein aus der Hessenliga war auch heute Nachmittag ein schwer verdauerbarer Brocken für die Jungs von Heiko Scholz...
Wenig Gefahr heute Nachmittag im gegnerischen Strafraum (Foto: nnz)
Eine der wenigen Szenen im Kassler Strafraum in der zweiten Halbzeit - hier nach eine Ecke
Verloren die Nordhäuser Anfang vorigen Jahren in Kassel noch 3:0, so konnten sie heute wenigstens ein Tor erzielen. Nach 90 Minuten allerdings standen auch drei Tore des Gegners zu Buche.
Wacker-Trainer Heiko Scholz konnte aus 17 Spielern wählen und begann mit Jokanovic, Heidinger, Blume, Becker, Stauffer, Mickels, Genausch, Pichinot, Göbel, Pluntke und Löhmannsröben. Diese Mannschaft musst schon nach sieben Minuten den Führungstreffer der Hessen durch Saglik (0:1) verkraften. Allerdings nur drei Minuten, denn in der 10. Minute nutzte Pichinot mit dem Kopf einen Abpraller des Hessen-Torwarts, der einen Schuss von Mickels nicht festhalten konnte (1:1).
Danach allerdings bestimmten die technisch und körperlich gut eingestellten Gäste das Spielgeschehen und bescherten Jokanovic im Wacker-Tor richtig viel Arbeit. Doch der Wacker-Keeper war auf dem Posten, dann - in der 41. Minute - war er machtlos, als Schmeer auf ihn zustürmte und den Ball ins Tor lupfte (1:2).
Ein ähnliches Bild auch nach dem Pausentee. Gänzlich anders der Bild der Wacker-Mannschaft, in die Guderitz, Esdorf, Scholl, Müller, Beil, Kammlott und Ucar nach und nach eingewechselt wurden. Dafür konnten Jokanovic, Blume, Becker, Stauffer, Genausch, Pluntke und Pichinot von der Bank aus mit ansehen, wie die Hessen in der 55. und 59. zwei weitere Treffer erzielen hätten müssen, doch Fischer und Eviljuskin versagten die Nerven.
Die einzige nennenswerte Wacker-Chance in Form eines Torschusses sahen die rund 250 Zuschauer in der 83. Minute, als Kammlott direkt von der linken Strafraumecke abzog. Sein Ball allerdings landete in den Armen von Hartmann.
Besser machten es die Gäste kurz vor Spielschluss, als der eingewechselte Mogge auf und davon zog, Zukorlic bediente und der nur noch einzuschieben brauchte (1:3).
Fazit, es steht noch viel Arbeit für das Trainerteam auf der Tagesordnung, aber - wie geschrieben - die Hessen aus Kassel waren schon immer ein unbequemer Gegner. Aber: das sind genau die, die man in der Vorbereitung braucht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Wenig Gefahr heute Nachmittag im gegnerischen Strafraum (Foto: nnz)
Eine der wenigen Szenen im Kassler Strafraum in der zweiten Halbzeit - hier nach eine EckeVerloren die Nordhäuser Anfang vorigen Jahren in Kassel noch 3:0, so konnten sie heute wenigstens ein Tor erzielen. Nach 90 Minuten allerdings standen auch drei Tore des Gegners zu Buche.
Wacker-Trainer Heiko Scholz konnte aus 17 Spielern wählen und begann mit Jokanovic, Heidinger, Blume, Becker, Stauffer, Mickels, Genausch, Pichinot, Göbel, Pluntke und Löhmannsröben. Diese Mannschaft musst schon nach sieben Minuten den Führungstreffer der Hessen durch Saglik (0:1) verkraften. Allerdings nur drei Minuten, denn in der 10. Minute nutzte Pichinot mit dem Kopf einen Abpraller des Hessen-Torwarts, der einen Schuss von Mickels nicht festhalten konnte (1:1).
Danach allerdings bestimmten die technisch und körperlich gut eingestellten Gäste das Spielgeschehen und bescherten Jokanovic im Wacker-Tor richtig viel Arbeit. Doch der Wacker-Keeper war auf dem Posten, dann - in der 41. Minute - war er machtlos, als Schmeer auf ihn zustürmte und den Ball ins Tor lupfte (1:2).
Ein ähnliches Bild auch nach dem Pausentee. Gänzlich anders der Bild der Wacker-Mannschaft, in die Guderitz, Esdorf, Scholl, Müller, Beil, Kammlott und Ucar nach und nach eingewechselt wurden. Dafür konnten Jokanovic, Blume, Becker, Stauffer, Genausch, Pluntke und Pichinot von der Bank aus mit ansehen, wie die Hessen in der 55. und 59. zwei weitere Treffer erzielen hätten müssen, doch Fischer und Eviljuskin versagten die Nerven.
Die einzige nennenswerte Wacker-Chance in Form eines Torschusses sahen die rund 250 Zuschauer in der 83. Minute, als Kammlott direkt von der linken Strafraumecke abzog. Sein Ball allerdings landete in den Armen von Hartmann.
Besser machten es die Gäste kurz vor Spielschluss, als der eingewechselte Mogge auf und davon zog, Zukorlic bediente und der nur noch einzuschieben brauchte (1:3).
Fazit, es steht noch viel Arbeit für das Trainerteam auf der Tagesordnung, aber - wie geschrieben - die Hessen aus Kassel waren schon immer ein unbequemer Gegner. Aber: das sind genau die, die man in der Vorbereitung braucht.
Peter-Stefan Greiner
