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Wohnen mit Harzblick:

SWG baut 30 neue Wohnungen am Gumpetal

Dienstag, 09. Juli 2019, 16:10 Uhr
Nordhausen-Nord ist als Wohnstandort begehrt. Die Nachfrage nach Wohnungen in diesem Stadtteil ist ungebrochen hoch. „Deshalb beginnen wir noch in diesem Jahr mit dem Bau zweier Mehrfamilienhäuser auf dem Areal des früheren Schulsportplatzes“...

30 neue Wohnungen am Gumpetal (Foto: SWG) SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan und Dr. Mathias Duft unterschrieben am 8. Juli in der SWG-Geschäftsstelle den Vertrag für den Bau von 30 neuen Wohnungen am Gumpetal

Das kündigte Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), jetzt an. Gestern unterzeichneten die SWG-Chefin und Dr. Mathias Duft, Geschäftsführer des Bauunternehmens Goldbeck Ost GmbH, den entsprechenden Vertrag.

Das Besondere: Die SWG baut an diesem Standort erstmals seriell, mit dem Wohnungsbausystem von Goldbeck. Dabei kommen industriell vorgefertigte Systemelemente zum Einsatz. Das ermöglicht eine kurze Bauzeit von nur etwa einem Jahr. Noch im vierten Quartal sollen die Bauarbeiten starten.

Goldbeck baut schlüsselfertig: Als Generalübernehmer konzipiert, baut und betreut das Unternehmen das gesamte Projekt. In zwei modernen, dreigeschossigen Neubauten entstehen 30 hochwertige und bezahlbare Wohnungen. „Von der 1-Raum-Wohnung bis zur großen, familientauglichen 4-Raum-Wohnung ist alles dabei“, freut sich Inge Klaan. „Wir werden insgesamt 5,1 Millionen Euro in die Baukosten investieren, hinzu kommen Kosten für die Außenanlagen.“

Die Erdgeschosswohnungen werden behindertengerecht gestaltet, alle übrigen barrierefrei. Alle Wohnungen erhalten Balkone bzw. im Erdgeschoss Terrassen, mit guter Sicht in Richtung Harz. Äußerlich passen sich die beiden Gebäude den drei Stadtvillen in der Semmelweißstraße an. Die Häuser erhalten ein modernes, klares und reduziertes Äußeres. Auch das Umfeld wird mit Freiflächen ansprechend gestaltet. Ausreichend Pkw-Stellplätze sind ebenso vorgesehen wie Müllhäuschen und mehrere Funktionsgebäude mit Abstellräumen, die Kellerräume überflüssig machen.

Mit der Entscheidung für Goldbeck griff das kommunale Wohnungsunternehmen auf eine Empfehlung des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen zurück, die auf einem europaweiten Ausschreibungsverfahren für serielles und modulares Bauen basiert.

Als GdW-Mitglied entschied sich die SWG für das wirtschaftlichste Angebot der am Wettbewerb beteiligten Firmen. Goldbeck ist GdW-Rahmenvertragspartner und kann auf die Erfahrung von über 10.000 Bauprojekten verweisen. „Wir übertragen unsere jahrzehntelange Erfahrung und Fachkenntnis mit dem systematisierten Bauen in elementierter Bauweise aus dem Gewerbebau nun auf das Segment der Wohngebäude“, so Dr. Mathias Duft.
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