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Vernunft beugt Badeunfällen vor:

Immer an die Regeln halten

Sonnabend, 06. Juli 2019, 11:31 Uhr
Der Sommer kommt mit Macht zu uns, Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius machen auch künftig jede Abkühlung attraktiv. Damit der Spaß am kühlen Nass nicht tragisch endet, sollten Badende unbedingt ein paar Regeln beachten...

Immer an die Regeln halten (Foto: pixabay.com)
Leichtsinn und Unwissenheit sind die wichtigsten Ursachen von Badeunfällen. Besonders gefährlich ist das Baden in ungesicherten Gewässern, an denen kein Aufsichtspersonal vorhanden ist und im Notfall keine schnelle Erste Hilfe geleistet werden kann.

Wer hier badet, riskiert außerdem Verletzungen durch Gegenständen im Wasser oder ein Verfangen in Schlingpflanzen. Ein besonderes Risiko sind auch Kopfsprünge in unbekannte Gewässer, die oft flacher sind als angenommen. Hierbei drohen schwere Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule, die mitunter tödlich enden können.

Auch bei bekannten Gewässern ist jedoch Vorsicht geboten, denn ohne vorheriges Abkühlen droht gerade bei großer Hitze ein Kreislaufschock. Auch üppige Mahlzeiten oder Alkoholkonsum vor dem Baden sind keine gute Idee. Ältere Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei zu großer Hitze möglichst auf das Baden verzichten und lieber mit moderater Temperatur duschen.

Wer im Freibad Abkühlung sucht, sollte unbedingt die Warnhinweise und Verhaltensregeln beachten. Bei einem gut gefüllten Schwimmbad muss immer auch auf andere Badegäste geachtet werden, weshalb Sprünge vom Beckenrand meist generell verboten sind. Eltern sollten stets ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und kleine Kinder niemals allein spielen lassen: Selbst ein Nichtschwimmerbecken kann zur tödlichen Falle werden, wenn Kinder dort unbeaufsichtigt spielen.

Eine erhöhte Verletzungsgefahr geht auch von Wasserrutschen aus. Auch hier sind die Nutzungs- und Warnhinweise an der Rutsche unbedingt einzuhalten. Übermut und Leichtsinn haben hier nichts verloren, nicht nur Ampelsignale müssen unbedingt beachtet werden. Ein zu geringer Abstand zum Vordermann oder gar das Rutschen mit dem Kopf voraus können zu schwersten Verletzungen führen.

Zwar werden viele Wasserrutschen jährlich durch den TÜV auf ihre Sicherheit geprüft, aber die Freigabe ist immer an das Einhalten der Regeln geknüpft auch eine technisch einwandfreie und sichere Rutsche kann gefährlich werden, wenn Übermütige zu viel riskieren. Bildquelle: Dirk (Beeki®) Schumacher auf Pixabay
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