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Für Notfall gut gerüstet

Freitag, 21. September 2001, 13:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen stand in dieser Woche im Mittelpunkt des Geschehens. Heute fasste Landrat Joachim Claus noch einmal die Ergebnisse zusammen.


Wie die nnz berichtete (siehe Archiv), seien die Vorwürfe gegen die Rettungsdienst Ellrich gGmbH aus Sicht des Verbandes umfassend aufgeklärt. „Das Thema ist für mich erledigt“, so Claus noch einmal. Für die Staatsanwaltschaft Mühlhausen allerdings nicht. Die geht Vorwürfen anonymer Anzeigen nach, die gegen den Rettungsdienstzweckverband gerichtet waren. Oberstaatsanwalt Walther habe dem Landrat dies bestätigt. Alle Dokumente, welche durch die Ellricher Rettungsdienstler dem Verband zur Verfügung gestellt wurden, befinden sich unter Verschluß. Sie könnten jederzeit von den Verbandsmitgliedern eingesehen werden und werden bei Bedarf der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich der angespannten aktuellen Weltsituation seien auch die Sicherheits- und Notfallpläne für den Landkreis Nordhausen aktualisiert worden, berichtete Günther Uebner, ein Notfall-Controlling sei eingeführt worden. „Was wir tun konnten, haben wir getan.“ Die technische Ausbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Brand- und Katastrophenschutzes sei überdurchschnittlich gut. Uebner würdigte dabei vor allem das Engagement der Frauen und Männer in den Freiwilligen Feuerwehren oder beim Technischen Hilfswerk. Nicht ausklammern wollte er ebenfalls die Rettungsdienste und die Polizei. Mit letzterer Behörde gebe es eine gute Zusammenarbeit, erst in den zurückliegenden Tagen habe eine gemeinsame Beratung mit der Polizeiinspektion stattgefunden.
Autor: nnz

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