Geld für ehemalige Häftlinge
Montag, 04. April 2005, 10:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Was hat ein Stadtratausschuß mit ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslager Mittelbau-Dora zu tun? Die Antwort gibt es mit einem einzigen Klick.
Auf ihrer jüngsten Sitzung spendeten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtordnung und Ortsteile ihr Sitzungsgeld zugunsten der ehemaligen KZ-Häftlinge, welche anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers KZ Mittelbau-Dora zu Besuch in der Stadt sind. Das sagte jetzt der sachkundige Bürger im Ausschuss, Kurt Wolff, dessen Vater, ein jüdischer Wäschefabrikant, im KZ Buchenwald ums Leben kam. Mit weiteren Spenden von anwesenden Vertretern der Stadtverwaltung habe man somit insgesamt 165 Euro auf ein Konto der Gedenkstätte überweisen können.
Autor: nnzAuf ihrer jüngsten Sitzung spendeten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtordnung und Ortsteile ihr Sitzungsgeld zugunsten der ehemaligen KZ-Häftlinge, welche anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers KZ Mittelbau-Dora zu Besuch in der Stadt sind. Das sagte jetzt der sachkundige Bürger im Ausschuss, Kurt Wolff, dessen Vater, ein jüdischer Wäschefabrikant, im KZ Buchenwald ums Leben kam. Mit weiteren Spenden von anwesenden Vertretern der Stadtverwaltung habe man somit insgesamt 165 Euro auf ein Konto der Gedenkstätte überweisen können.
