nnz-Forum: Pikant?
Samstag, 02. April 2005, 09:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz-Leser sind ein interessiertes Völkchen. Das ist gut so. Volker Theuerkauf hat es vor allem der Haushalt der Stadt Nordhausen angetan. Und dazu hat er einige Bemerkungen auf Lager...
Die Leitung des Nordhäuser Bauhofs leistete sich durchschnittlich 23.000 EUR zusätzlich aus dem städtischen Haushalt.Angesichts der Kürzungen bei den Sozialausgaben z.B. beim Essengeldzuschuß eine Position die der dringenden Überprüfung bedarf. Wie aus den Vorjahresendabrechnungen des städtischen Haushaltes aus dem Einzelplan 7, Abschnitt 77 hervorgeht, leistete sich die Leitung des Bauhofes, neben den Personalkosten bei den Sachkosten ein zusätzliches Budget in Höhe von durchschnittlich 23.000 EUR.
Unter dem Titel "Leistungen Bauhof" wurde fleißig für die eigene Tasche gewirtschaftet und das geht in etwa so: Ein Bauarbeiter erhält Lohn für seine Arbeit in Form von Personalkosten bei seinem Arbeitgeber, in diesem Fall der Stadt Nordhausen. Für diesen erbringt er während der entlohnten Regelarbeitszeit (Leistungszeit) diese Leistungen.
Nun wird bei den Leistungen auch Material und Zubehör gebraucht, die sogenannten Sachkosten. Doch hier erscheint eine Zusatzposition "Leistungen des Bauhofes". Daraus folgt: Der Bauarbeiter erbringt sich selbst Leistungen und rechnet diese dann noch beim Arbeitgeber über erhöhte Sachkosten zusätzlich ab.
Für die "saubere Planung und Abrechnung" ist das Bauamt zuständig. Straftatbestand Untreue, so nennt das der Gesetzgeber. In der freien Wirtschaft ein fristloser Kündigungsgrund mit einem besonderen Vermerk in der Personalakte. In der Verwaltungsspitze der Stadt Nordhausen trotz Kürzungen und Schuldenfalle offenbar kein Thema. Wurden noch Fördermittel für Sachkosten von Dritter Stelle beantragt, wird die Sache noch etwas pikanter.
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Die Leitung des Nordhäuser Bauhofs leistete sich durchschnittlich 23.000 EUR zusätzlich aus dem städtischen Haushalt.Angesichts der Kürzungen bei den Sozialausgaben z.B. beim Essengeldzuschuß eine Position die der dringenden Überprüfung bedarf. Wie aus den Vorjahresendabrechnungen des städtischen Haushaltes aus dem Einzelplan 7, Abschnitt 77 hervorgeht, leistete sich die Leitung des Bauhofes, neben den Personalkosten bei den Sachkosten ein zusätzliches Budget in Höhe von durchschnittlich 23.000 EUR.
Unter dem Titel "Leistungen Bauhof" wurde fleißig für die eigene Tasche gewirtschaftet und das geht in etwa so: Ein Bauarbeiter erhält Lohn für seine Arbeit in Form von Personalkosten bei seinem Arbeitgeber, in diesem Fall der Stadt Nordhausen. Für diesen erbringt er während der entlohnten Regelarbeitszeit (Leistungszeit) diese Leistungen.
Nun wird bei den Leistungen auch Material und Zubehör gebraucht, die sogenannten Sachkosten. Doch hier erscheint eine Zusatzposition "Leistungen des Bauhofes". Daraus folgt: Der Bauarbeiter erbringt sich selbst Leistungen und rechnet diese dann noch beim Arbeitgeber über erhöhte Sachkosten zusätzlich ab.
Für die "saubere Planung und Abrechnung" ist das Bauamt zuständig. Straftatbestand Untreue, so nennt das der Gesetzgeber. In der freien Wirtschaft ein fristloser Kündigungsgrund mit einem besonderen Vermerk in der Personalakte. In der Verwaltungsspitze der Stadt Nordhausen trotz Kürzungen und Schuldenfalle offenbar kein Thema. Wurden noch Fördermittel für Sachkosten von Dritter Stelle beantragt, wird die Sache noch etwas pikanter.
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
