Mehr Unternehmensinsolvenzen
Freitag, 21. September 2001, 13:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Im 1. Halbjahr 2001 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 17,4 Prozent auf 702 Verfahren an. Der wirtschaftliche Schwerpunkt lag, wie in den vergangenen Jahren, mit 245 insolventen Unternehmen im Baugewerbe. Die Zahl der Übrigen Schuldner (Verbraucher, Gesellschafter und Nachlässe) stieg gegenüber dem 1. Halbjahr 2000 um 13,2 Prozent auf 206 Fälle.
Das waren 104 Verfahren bzw. 17,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Von den 702 Verfahren wurden 328 eröffnet und 374 mangels Masse abgelehnt, da das Vermögen der Schuldner nicht ausreichte, die Kosten des Verfahrens zu decken. Die voraussichtlichen Forderungen an die Unternehmen betrugen 1 503 Millionen DM. Pro Unternehmen waren das 2,1 Millionen DM. Im 1. Halbjahr 2000 waren es 1,6 Millionen DM.
Von der Insolvenz ihres Unternehmens waren 2 516 Beschäftigte betroffen. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Insolvenzen lag mit 245 Verfahren wieder im Baugewerbe. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2000 ist das ein Anstieg um 16 Verfahren bzw. 7,0 Prozent. Deutlich angestiegen war außerdem die Verfahrenszahl in den Bereichen Grundstücks- und Wohnungswesen um 29 auf 105 und im Gastgewerbe um 24 auf 57. Die Zahl der Übrigen Schuldner (Verbraucher, Gesellschafter, Nachlässe) lag in den ersten sechs Monaten 2001 bei 206. Das waren 24 Verfahren bzw. 13,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2000. Die durchschnittliche Forderungshöhe bei diesen Schuldnern betrug fast eine halbe Million DM.
Autor: nnzDas waren 104 Verfahren bzw. 17,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Von den 702 Verfahren wurden 328 eröffnet und 374 mangels Masse abgelehnt, da das Vermögen der Schuldner nicht ausreichte, die Kosten des Verfahrens zu decken. Die voraussichtlichen Forderungen an die Unternehmen betrugen 1 503 Millionen DM. Pro Unternehmen waren das 2,1 Millionen DM. Im 1. Halbjahr 2000 waren es 1,6 Millionen DM.
Von der Insolvenz ihres Unternehmens waren 2 516 Beschäftigte betroffen. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Insolvenzen lag mit 245 Verfahren wieder im Baugewerbe. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2000 ist das ein Anstieg um 16 Verfahren bzw. 7,0 Prozent. Deutlich angestiegen war außerdem die Verfahrenszahl in den Bereichen Grundstücks- und Wohnungswesen um 29 auf 105 und im Gastgewerbe um 24 auf 57. Die Zahl der Übrigen Schuldner (Verbraucher, Gesellschafter, Nachlässe) lag in den ersten sechs Monaten 2001 bei 206. Das waren 24 Verfahren bzw. 13,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum 2000. Die durchschnittliche Forderungshöhe bei diesen Schuldnern betrug fast eine halbe Million DM.
