Kreisjugendring wird 15
Donnerstag, 31. März 2005, 12:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Trotz Sparzwang, Jugendarbeit gibt es nicht zum Nulltarif. In Nordhausen arbeiten 17 Verbände zusammen. Aber sie wollen auch alle Probleme mal vergessen und ihren 15. Geburtstag feiern. Hier stellt sich der Kreisjugendring erst einmal vor.
Als ein Produkt der neuen gesellschaftlichen Verhältnisse ab dem Jahr 1990 haben sich viele neu gegründete Jugendverbände mit eigenen Programmen und Satzungen zusammengeschlossen, um gemeinsam eine unabhängige Plattform für Kinder- und Jugendarbeit im Landkreises Nordhausen zu bilden. Mit eigenen Ideen und großer Vielfalt arbeiten die Vereine unter dem Dachverband Kreisjugendring nunmehr 15 Jahre gemeinsam für eine demokratische Jugendpolitik.
Es entwickelte sich in den zurückliegenden Jahren, mit Unterstützung des öffentlichen Jugendhilfeträgers, eine pluralistische Trägerlandschaft im Kreis, die seinesgleichen sucht und deren Arbeit ein Großteil der Pflichten bei der Umsetzung des Thüringer Kinder- und Jugendhilfe- und Ausführungsgesetzes abdeckt.
Viele Verbände haben eigene Räumlichkeiten, in denen Jugendarbeit realisiert wird, andere wiederum nutzen in Kooperation mit Kirchen, Schulen, Schützenvereinen u.a., deren materielle Möglichkeiten für ihre Jugendarbeit. Der Stärkung der freien Träger einerseits und andererseits der Förderung von Jugendvereinen und –gruppen sowie der eigenen offenen Jugendarbeit hat sich der Kreisjugendring verschrieben und damit ein Stück Entwicklung in unserem Landkreis mitgestaltet.
Immer wieder gab es in den zurückliegenden Jahren und auch in diesem Jahr wieder die Botschaft der Kürzung der finanziellen Mittel für freie Träger. Haben doch auch die Kommunalpolitiker ständig für Aufregung gesorgt, wenn es darum ging, das Geld für die Jugendarbeit gerecht zu verteilen. Eine ganze Reihe von Aktionen hat der Kreisjugendring organisiert, um diese Praxis auszuschalten, was nicht immer gelungen ist.
Alle unsere 17 Verbände haben sich einer verantwortungsvollen Kinder- und Jugendarbeit gestellt, deren Rahmen aber qualitative Ansprüche setzt und nicht kostenlos umgesetzt werden kann.
Einen gesunden Wettbewerb unter unseren Verbänden unterstützen wir sehr zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen, deren Zukunft uns ja allem am Herzen liegt. Wollen wir hier in Thüringen und auch anderswo nicht vollends vergreisen, müssen wir noch energischer darum kämpfen, denn nur ein Land mit Jugend und Familien ist ein Land mit Zukunft, wie es schon mehrfach auch von der Politik geäußert wurde.
Deshalb unterstützen wir Bildungsangebote mit den unterschiedlichsten Inhalten: Jugendsozialarbeit und Jugendberatung, Offene Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit, Förderung der Jugendkulturarbeit, eine arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit oder eine kostengünstige Kinder- und Jugenderholung
Ein wesentliches Prinzip unserer gemeinsamen Arbeit, ist die aktive Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen, ihre Beteiligung, Mitbestimmung und –gestaltung von Angeboten und Projekten. Da alle unsere 17 Verbände eine Form der offenen Jugendarbeit anbieten, setzen wir hier gezielt auf Qualität und ebenso auf die Integration von sozial Benachteiligten, deren Anzahl in jüngster Zeit immer mehr zunimmt. Sie zu erreichen, mit ihnen die Probleme des Alltags zu bewältigen, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen, auch die Eltern mit einzubeziehen ist vordergründiges Anliegen. Diese Aufgabe verlangt von den Sozialarbeitern und Betreuern ganzen Einsatz und Aktivitäten, ohne auf die Uhr zu schauen.
Auch die ehrenamtliche Tätigkeit im Jugendbereich ist wichtig und notwendig, unterstützt sie doch gezielt die Betreuung vor Ort und wirkt sich zudem noch kostenmindernd aus. Deshalb bietet Kreisjugendring Nordhausen im Frühjahr und Herbst gezielt für seine Verbände Jugendgruppenleiterschulungen an, die auf eine qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeit im Jugendbereich ausgerichtet sind und die auch sehr gut von Interessierten angenommen werden.
Alle Aufgaben und Probleme wollen wir zum 15. Jubiläum am 18. Juni 2005, ab 13.00 Uhr auf dem Petersberg in Nordhausen in den Hintergrund treten lassen und gemeinsam feiern. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen, den Eltern und Großeltern, den Erziehern und auch den Politikern zeigen, was Jugendpolitik vor Ort bewirkt. Ab 13.00 Uhr zum Familienfest sind die Bewohner der Stadt und des Landkreises herzlich eingeladen.
Es gibt eine Menge Aktionen und High-Lights, die viel Spaß machen sollen.
Ab 17.00 Uhr zeigt unsere Jugend was sie drauf hat, bezüglich kulturellem Engagement, sie gestalten in der Talentebühne ihr eigenes Musikprogramm. Ab 20.00 Uhr geht es dann zum Party-Spaß mit der Landeswelle Thüringen und wer nach 24.00 Uhr noch nicht genug hat, kann im Jugendclubhaus, einer Einrichtung des Kreisjugendringes, noch bis 3.45 Uhr mit der Superband Vocal aus Erfurt abtanzen.
Wir wünschen uns eine große Beteiligung und eine rege Unterstützung, auch der öffentlichen Verwaltungen.
Autor: nnzAls ein Produkt der neuen gesellschaftlichen Verhältnisse ab dem Jahr 1990 haben sich viele neu gegründete Jugendverbände mit eigenen Programmen und Satzungen zusammengeschlossen, um gemeinsam eine unabhängige Plattform für Kinder- und Jugendarbeit im Landkreises Nordhausen zu bilden. Mit eigenen Ideen und großer Vielfalt arbeiten die Vereine unter dem Dachverband Kreisjugendring nunmehr 15 Jahre gemeinsam für eine demokratische Jugendpolitik.
Es entwickelte sich in den zurückliegenden Jahren, mit Unterstützung des öffentlichen Jugendhilfeträgers, eine pluralistische Trägerlandschaft im Kreis, die seinesgleichen sucht und deren Arbeit ein Großteil der Pflichten bei der Umsetzung des Thüringer Kinder- und Jugendhilfe- und Ausführungsgesetzes abdeckt.
Viele Verbände haben eigene Räumlichkeiten, in denen Jugendarbeit realisiert wird, andere wiederum nutzen in Kooperation mit Kirchen, Schulen, Schützenvereinen u.a., deren materielle Möglichkeiten für ihre Jugendarbeit. Der Stärkung der freien Träger einerseits und andererseits der Förderung von Jugendvereinen und –gruppen sowie der eigenen offenen Jugendarbeit hat sich der Kreisjugendring verschrieben und damit ein Stück Entwicklung in unserem Landkreis mitgestaltet.
Immer wieder gab es in den zurückliegenden Jahren und auch in diesem Jahr wieder die Botschaft der Kürzung der finanziellen Mittel für freie Träger. Haben doch auch die Kommunalpolitiker ständig für Aufregung gesorgt, wenn es darum ging, das Geld für die Jugendarbeit gerecht zu verteilen. Eine ganze Reihe von Aktionen hat der Kreisjugendring organisiert, um diese Praxis auszuschalten, was nicht immer gelungen ist.
Alle unsere 17 Verbände haben sich einer verantwortungsvollen Kinder- und Jugendarbeit gestellt, deren Rahmen aber qualitative Ansprüche setzt und nicht kostenlos umgesetzt werden kann.
Einen gesunden Wettbewerb unter unseren Verbänden unterstützen wir sehr zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen, deren Zukunft uns ja allem am Herzen liegt. Wollen wir hier in Thüringen und auch anderswo nicht vollends vergreisen, müssen wir noch energischer darum kämpfen, denn nur ein Land mit Jugend und Familien ist ein Land mit Zukunft, wie es schon mehrfach auch von der Politik geäußert wurde.
Deshalb unterstützen wir Bildungsangebote mit den unterschiedlichsten Inhalten: Jugendsozialarbeit und Jugendberatung, Offene Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit, Förderung der Jugendkulturarbeit, eine arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit oder eine kostengünstige Kinder- und Jugenderholung
Ein wesentliches Prinzip unserer gemeinsamen Arbeit, ist die aktive Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen, ihre Beteiligung, Mitbestimmung und –gestaltung von Angeboten und Projekten. Da alle unsere 17 Verbände eine Form der offenen Jugendarbeit anbieten, setzen wir hier gezielt auf Qualität und ebenso auf die Integration von sozial Benachteiligten, deren Anzahl in jüngster Zeit immer mehr zunimmt. Sie zu erreichen, mit ihnen die Probleme des Alltags zu bewältigen, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und zu vertiefen, auch die Eltern mit einzubeziehen ist vordergründiges Anliegen. Diese Aufgabe verlangt von den Sozialarbeitern und Betreuern ganzen Einsatz und Aktivitäten, ohne auf die Uhr zu schauen.
Auch die ehrenamtliche Tätigkeit im Jugendbereich ist wichtig und notwendig, unterstützt sie doch gezielt die Betreuung vor Ort und wirkt sich zudem noch kostenmindernd aus. Deshalb bietet Kreisjugendring Nordhausen im Frühjahr und Herbst gezielt für seine Verbände Jugendgruppenleiterschulungen an, die auf eine qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeit im Jugendbereich ausgerichtet sind und die auch sehr gut von Interessierten angenommen werden.
Alle Aufgaben und Probleme wollen wir zum 15. Jubiläum am 18. Juni 2005, ab 13.00 Uhr auf dem Petersberg in Nordhausen in den Hintergrund treten lassen und gemeinsam feiern. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen, den Eltern und Großeltern, den Erziehern und auch den Politikern zeigen, was Jugendpolitik vor Ort bewirkt. Ab 13.00 Uhr zum Familienfest sind die Bewohner der Stadt und des Landkreises herzlich eingeladen.
Es gibt eine Menge Aktionen und High-Lights, die viel Spaß machen sollen.
Ab 17.00 Uhr zeigt unsere Jugend was sie drauf hat, bezüglich kulturellem Engagement, sie gestalten in der Talentebühne ihr eigenes Musikprogramm. Ab 20.00 Uhr geht es dann zum Party-Spaß mit der Landeswelle Thüringen und wer nach 24.00 Uhr noch nicht genug hat, kann im Jugendclubhaus, einer Einrichtung des Kreisjugendringes, noch bis 3.45 Uhr mit der Superband Vocal aus Erfurt abtanzen.
Wir wünschen uns eine große Beteiligung und eine rege Unterstützung, auch der öffentlichen Verwaltungen.
