Sicherheit muß verbessert werden
Donnerstag, 20. September 2001, 17:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf den Eisenbahnstrecken und in den Zügen, auch in Nordthüringen, ist es mit der Sicherheit nicht weit her. Über Auswirkungen und Möglichkeiten diesem Trend zu begegnen, unterhielt sich nnz mit Andreas Wieninger.
Reisende sowie das Bahnpersonal, vor allem in den Zügen, fühlen sich zusehends unsicher. Als Ursache dafür sind der zurückgegangene Einsatz von Zugbegleitern auf der einen sowie allgemeine höhere Gewaltbereitschaft auf der anderen Seite zu sehen. Nach Ansicht des Verbandsrates im Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen, Andreas Wieninger, hat dieser Zustand fatale Folgen. Zu sehen seien die Auswirkungen in der Angst um die eigene Gesundheit und im Rückgang der Reisendenzahlen besonders in den Abend- und Nachtstunden zu sehen.
Beide Entwicklungen können aus gesellschaftlicher als auch unternehmerischer Sicht nicht zufrieden stellen. Allein die Zahl der Übergriffe auf Eisenbahnpersonal wird vom größten deutschen Eisenbahnunternehmen, der Deutschen Bahn, in der Zeit von Januar bis einschließlich August mit über 300 beziffert. Als vordringlichste Maßnamen ist deshalb die Erhöhung des Service- und Sicherheitspersonals in den Zügen, aber auch in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen erforderlich. Gefordert sind dabei besonders der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn sowie die Länder als Besteller des Schienenpersonennahverkehrs. Sowohl Bund als auch Land müssen ihrer Verantwortung gegenüber den Reisenden sowie auch der Bahnmitarbeiter entsprechend nachzukommen, macht Wieninger gegenüber nnz klar.
Autor: nnzReisende sowie das Bahnpersonal, vor allem in den Zügen, fühlen sich zusehends unsicher. Als Ursache dafür sind der zurückgegangene Einsatz von Zugbegleitern auf der einen sowie allgemeine höhere Gewaltbereitschaft auf der anderen Seite zu sehen. Nach Ansicht des Verbandsrates im Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen, Andreas Wieninger, hat dieser Zustand fatale Folgen. Zu sehen seien die Auswirkungen in der Angst um die eigene Gesundheit und im Rückgang der Reisendenzahlen besonders in den Abend- und Nachtstunden zu sehen.
Beide Entwicklungen können aus gesellschaftlicher als auch unternehmerischer Sicht nicht zufrieden stellen. Allein die Zahl der Übergriffe auf Eisenbahnpersonal wird vom größten deutschen Eisenbahnunternehmen, der Deutschen Bahn, in der Zeit von Januar bis einschließlich August mit über 300 beziffert. Als vordringlichste Maßnamen ist deshalb die Erhöhung des Service- und Sicherheitspersonals in den Zügen, aber auch in den Bahnhöfen und auf den Bahnsteigen erforderlich. Gefordert sind dabei besonders der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn sowie die Länder als Besteller des Schienenpersonennahverkehrs. Sowohl Bund als auch Land müssen ihrer Verantwortung gegenüber den Reisenden sowie auch der Bahnmitarbeiter entsprechend nachzukommen, macht Wieninger gegenüber nnz klar.
