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nnz-Rückspiegel: 25. März 2004

Freitag, 25. März 2005, 07:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Um jeden Preis, Gott, Wahrzeichen und Rotation


Kostenreduzierung um jeden Preis?
Die nnz hatte Anfang dieser Woche von der Insolvenz eines Bildungsträgers in Nordhausen berichtet. Welche Auswirkungen die Reformen der Bundesregierung so zusagen an der Basis haben, das hat Thomas Bähring für die nnz aufgeschrieben. Anfang 2003 brachte das Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt den Bildungsgutschein für die Förderung der beruflichen Weiterbildung auf den Weg. Seitdem raten jetzt die Agenturen für Arbeit zum Besuch einer bestimmten Bildungsmaßnahme; sie legen nur Bildungsziele fest, in deren Rahmen Arbeitslose Bildungsmaßnahmen auswählen können. Die potentiellen Teilnehmer bekommen einen Bildungsgutschein, mit dem sie sich einen Bildungsträger aus den Anbietern auswählen können, der ein nach ihrer Meinung geeignetes, von der fachkundigen Stelle positiv bewertetes Angebot mit dem vorgesehenen Bildungsziel vorhält. So treten nach der Vorstellung des Gesetzgebers die Bildungsträger als Anbieter stärker untereinander in Konkurrenz, indem sie sich um den Bildungsgutscheininhaber, der an sie herantritt oder herantreten könnte, bemühen müssen – vor allem durch die Qualität ihres Angebots...ausführlich im nnz-Archiv


Zustimmung mit Bedingungen
Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Kreiskirchenrat des Evangelischen Kirchenkreises Südharz mehrheitlich einer Erklärung zugestimmt, die sich für eine Weiterführung der Evangelischen Grundschule ausspricht. Der Beschluss des Kreiskirchenrates benennt auch die notwendigen Voraussetzungen unter denen der Kirchenkreis bereit ist, die Mitverantwortung für eine Weiterführung der Schule zu tragen. Dazu zählt die Begrenzung des finanziellen Risikos für den Kirchenkreis. Der Kirchenkreis ist durch das Defizit aus der Vergangenheit des Christlichen Schulzentrums, für das er eine Bürgschaft abgegeben hatte, finanziell extrem belastet. Eine solche Situation dürfe sich nicht wiederholen.
In diesem sowie in anderen Punkten wie z.B. einer transparenten Verwaltung der Schule und größeren Mitbestimmungsmöglichkeiten haben die beiden beteiligten Evangelischen Landeskirchen signalisiert, dass sie mit Hochdruck an einer Einigung arbeiten...ausführlich im nnz-Archiv


Mit Gott auf den Gipfel Mit Gott! Es gibt kaum etwas, was katholische Geistliche nicht segnen. Kinder, Geschäfte, Tiere, Autos. In Nordhausen ist am Nachmittag gar ein Felsen gesegnet worden. Die nnz war für Sie im „bergigen Land“ und weiß ob das Gebirge dadurch sicherer geworden ist. „Wir danken dir Gott für die Freude, die uns Spiel und Sport gewähren“, mit diesen Worten segnete heute Nachmittag Domkapitular Wolfgang Ipolt den Kletterfelsen „PeterStein 20“ auf dem neu gestalteten Nordhäuser Petersberg. Er hoffe, so Ipolt weiter, dass vor allem die jugendlichen Kletterer beim Aufstieg lernen würden, sich nie entmutigen zu lassen, auch wenn ein Ziel manchmal nur mit Mühe zu erreichen sei...ausführlich im nnz-Archiv


Rotation vor dem Rathaus
Zum drehen Seit fast einem Jahr präsentiert sich die Fläche zwischen dem alten und dem neuen Rathaus als attraktiver Platz. Es gibt Platz für Märkte, einen Brunnen und jetzt kann sich an diesem Brunnen auch gedreht werden. In der zweiten Aprilwoche werden rund um den neu gestalteten Rathausbrunnen neue Sitzmöglichkeiten geschaffen. "Die acht drehbaren Edelstahlstühle mit Holzauflage sind zur Zeit in der Endfertigung", erklärte Angela Breuer, Mitarbeiterin des Bauamtes der Stadt Nordhausen. Die Mittelfüße, mit denen die Stühle fest im Boden verankert würden, habe man bereits vormontiert, so Breuer weiter (siehe Foto). Gesponsert werden die neuen Sitzmöglichkeiten, die zum Ausruhen am Rathausbrunnen einladen sollen, von der Firma "EATON - Automotive" GmbH aus Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv


Richtfest für neues Wahrzeichen
Der Chef im Kran Als Journalist erlebt man immer mal wieder Richtfeste. Zugegeben, sie ähneln sich. Heute allerdings gab es in Nordhausen eine Richtfest-Premiere der besonderen Art. Und sie hatte irgendwie und irgendwas mit dem echten Nordhäuser Korn zu tun. Eigentlich sind die beiden großen Türme der Nordbrand Nordhausen GmbH nüchterne, weil funktionale Industriebauwerke. Sie sollen nicht schmücken, sondern dienen. In Fall von Nordbrand sollen sie den Inhalt von 572.000 Flaschen Echter Nordhäuser Doppelkorn speichern. Doch gerade im Hinblick auf die Landesgartenschau und auf das 500jährige Jubiläum des Kornbrennens in Nordhausen konnten die beiden Türme so nackt nicht auf dem Firmengelände herumstehen. Das jedenfalls dachten sich zwei Studenten. Gordon Klöppel und Falk Eiling hatten eine Idee...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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