nnz-Exklusiv: Ausgetreten!
Donnerstag, 20. September 2001, 19:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Die SPD des Landkreises Nordhausen hat erneut einen personellen Verlust zu beklagen. Wer nicht mehr Mitglied der Sozialdemokratie ist, das erfahren Sie natürlich exklusiv in der nnz.
Er wollte Mitte der neunziger Jahre in den Thüringer Landtag einziehen, er hatte Avancen auf den Sessel des Landrates und schließlich kandidierte er für die Posten der beiden hauptamtlichen Beigeordneten in diesem Jahr: Hubert Rein. Heute erhielt die nnz die Information, dass Hubert Rein aus der SPD ausgetreten ist.
Aus Sicht des Nordhäuser Kreisvorstandes habe sich diese Entwicklung bereits abgezeichnet, meinte Kreischefin Dagmar Becker auf nnz-Anfrage. Hubert ist nicht mehr mit uns klar gekommen und hat bei vielen Problemen die Schuldigen in der SPD gesucht, so Becker. Es habe jedoch wenig Möglichkeiten gegeben, ihm zu helfen. Ein wenig enttäuscht zeigte sich Becker schon, schließlich habe man Hubert Rein auch gebeten, den neuen sozialdemokratischen Beigeordneten Matthias Jendricke bei der Einarbeitung in seinen neuen Job zu unterstützen.
Für eine letzte Verwirrung sorgte Hubert Rein mit seiner überraschenden Kandidatur zur Wahl der hauptamtlichen Beigeordneten. Auch in diesem Fall habe er sich nicht mit der Partei abgestimmt, hörte man damals aus den Reihen des Kreisvorstandes.
Hubert Rein selbst wollte heute keine Stellung zu seinem Entschluß nehmen. Es sei seine persönliche Entscheidung gewesen, über Gründe wollte er nichts sagen. Damit geht eine politische Karriere ihrem Ende entgegen, die zum großen Teil – von außen betrachtet – von Niederlagen geprägt war. Der jetzige Entschluß vollzog sich auch vor dem Hintergrund von Differenzen zwischen Teilen des Nordhäuser Ortsverbandes mit dem Rest des SPD-Kreises. Eine weitere mögliche Ursache kann der interessierte Leser im heutigen nnz-Rückspiegel erkennen.
Autor: nnzEr wollte Mitte der neunziger Jahre in den Thüringer Landtag einziehen, er hatte Avancen auf den Sessel des Landrates und schließlich kandidierte er für die Posten der beiden hauptamtlichen Beigeordneten in diesem Jahr: Hubert Rein. Heute erhielt die nnz die Information, dass Hubert Rein aus der SPD ausgetreten ist.
Aus Sicht des Nordhäuser Kreisvorstandes habe sich diese Entwicklung bereits abgezeichnet, meinte Kreischefin Dagmar Becker auf nnz-Anfrage. Hubert ist nicht mehr mit uns klar gekommen und hat bei vielen Problemen die Schuldigen in der SPD gesucht, so Becker. Es habe jedoch wenig Möglichkeiten gegeben, ihm zu helfen. Ein wenig enttäuscht zeigte sich Becker schon, schließlich habe man Hubert Rein auch gebeten, den neuen sozialdemokratischen Beigeordneten Matthias Jendricke bei der Einarbeitung in seinen neuen Job zu unterstützen.
Für eine letzte Verwirrung sorgte Hubert Rein mit seiner überraschenden Kandidatur zur Wahl der hauptamtlichen Beigeordneten. Auch in diesem Fall habe er sich nicht mit der Partei abgestimmt, hörte man damals aus den Reihen des Kreisvorstandes.
Hubert Rein selbst wollte heute keine Stellung zu seinem Entschluß nehmen. Es sei seine persönliche Entscheidung gewesen, über Gründe wollte er nichts sagen. Damit geht eine politische Karriere ihrem Ende entgegen, die zum großen Teil – von außen betrachtet – von Niederlagen geprägt war. Der jetzige Entschluß vollzog sich auch vor dem Hintergrund von Differenzen zwischen Teilen des Nordhäuser Ortsverbandes mit dem Rest des SPD-Kreises. Eine weitere mögliche Ursache kann der interessierte Leser im heutigen nnz-Rückspiegel erkennen.
