Bilanz nach einem Jahr
Donnerstag, 24. März 2005, 07:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit einem Jahr gibt es im Landkreis Nordhausen den Kooperationsverbund Baustoffe. Er wurde am 8. März 2004 unter dem Dach des jetzigen Nordhäuser Unternehmer Verbandes (NUV) etabliert. Die nnz mit dem Versuch einer Bilanz...
Der Verbund ist eine Antwort von Unternehmen eines traditionellen Industriezweiges dieser Region mit Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen durch Vernetzung und Innovation, Zukunftschancen zu gestalten. Unternehmerische Aktivitäten im richtigen Verständnis von Regionalmanagement. Noch im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen des Verbundes eine Image-Broschüre herausgegeben. Darin wird auf die Ziele und Inhalte des Verbundes aufmerksam gemacht und werden die beteiligten Unternehmen vorgestellt. Leider verzögert der noch nicht verabschiedete Haushalt des Landkreises die zugesagte Unterstützung des Vereins für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V. hierfür.
Allein in diesem Jahr veranstaltete der Kooperationsverbund bisher zwei Workshops, in denen Unternehmen und Interessengruppen die Anforderungen für Nachhaltigkeit sowie Produktinnovationen vorstellten, Konfliktpotentiale bewerteten und Plattformen für Konsensen diskutierten. Der Sprecher des Verbundes, Horst Huck, weist darauf hin, dass der Landkreis Nordhausen durch seine geologischen Besonderheiten seit jeher eine Baustoffregion gewesen war. Damals wie heute würden diese natürlichen Ressourcen den Menschen Arbeit geben und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sein.
Die Unternehmen legen sehr großen Wert auf den schonenden Umgang mit der Natur. Für sie bedeutet der Begriff der nachhaltigen Entwicklung, dass sie auf Dauer angelegt ist und den nachfolgenden Generationen vergleichbare Nutzungsmöglichkeiten hinterlässt. Horst Huck verweist auch auf die Tatsache, dass die Rekultivierung und Renaturierung originäre Aufgaben des Abbauunternehmens sind. Die dabei entstehenden Flächen sind danach oft ökologisch hochwertiger einzustufen als vor dem Rohstoffabbau. Auch im Landkreis Nordhausen gebe es dafür genügend Beispiele.
Der Kooperationsverbund Baustoffe hält auch in Zukunft den Dialog mit Vertretern des Umwelt- und Naturschutzes für außerordentlich sinnvoll. Hier könne zum Beispiel nach Möglichkeiten und Chancen von Renaturierungen gesucht werden. Vorgeschlagen wird durch den Verbund unter anderem die Verleihung eines jährlichen Umweltpreises, mit dem ein umweltverträglicher Abbau von Rohstoffen gewürdigt wird.
Autor: nnzDer Verbund ist eine Antwort von Unternehmen eines traditionellen Industriezweiges dieser Region mit Ingenieurbüros und Forschungseinrichtungen durch Vernetzung und Innovation, Zukunftschancen zu gestalten. Unternehmerische Aktivitäten im richtigen Verständnis von Regionalmanagement. Noch im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen des Verbundes eine Image-Broschüre herausgegeben. Darin wird auf die Ziele und Inhalte des Verbundes aufmerksam gemacht und werden die beteiligten Unternehmen vorgestellt. Leider verzögert der noch nicht verabschiedete Haushalt des Landkreises die zugesagte Unterstützung des Vereins für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V. hierfür.
Allein in diesem Jahr veranstaltete der Kooperationsverbund bisher zwei Workshops, in denen Unternehmen und Interessengruppen die Anforderungen für Nachhaltigkeit sowie Produktinnovationen vorstellten, Konfliktpotentiale bewerteten und Plattformen für Konsensen diskutierten. Der Sprecher des Verbundes, Horst Huck, weist darauf hin, dass der Landkreis Nordhausen durch seine geologischen Besonderheiten seit jeher eine Baustoffregion gewesen war. Damals wie heute würden diese natürlichen Ressourcen den Menschen Arbeit geben und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sein.
Die Unternehmen legen sehr großen Wert auf den schonenden Umgang mit der Natur. Für sie bedeutet der Begriff der nachhaltigen Entwicklung, dass sie auf Dauer angelegt ist und den nachfolgenden Generationen vergleichbare Nutzungsmöglichkeiten hinterlässt. Horst Huck verweist auch auf die Tatsache, dass die Rekultivierung und Renaturierung originäre Aufgaben des Abbauunternehmens sind. Die dabei entstehenden Flächen sind danach oft ökologisch hochwertiger einzustufen als vor dem Rohstoffabbau. Auch im Landkreis Nordhausen gebe es dafür genügend Beispiele.
Der Kooperationsverbund Baustoffe hält auch in Zukunft den Dialog mit Vertretern des Umwelt- und Naturschutzes für außerordentlich sinnvoll. Hier könne zum Beispiel nach Möglichkeiten und Chancen von Renaturierungen gesucht werden. Vorgeschlagen wird durch den Verbund unter anderem die Verleihung eines jährlichen Umweltpreises, mit dem ein umweltverträglicher Abbau von Rohstoffen gewürdigt wird.
