Christliches Hospiz "Haus Geborgenheit"
Dankbarkeit für sich neu entdecken…
Dienstag, 21. Mai 2019, 07:37 Uhr
Zum 9. Mal feierte das Christliche Hospiz Haus Geborgenheit am Sonntag, zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Georg Neustadt einen Open-Air Gottesdienst vor dem Hospiz. Pfarrer Gregor Heimrich führte durch den Gottesdienst...
Das Thema des gemeinsamen Gottesdienstes war Dankbarkeit. Hans-Christoph Wisch, Hospizleiter, bat die Teilnehmer zu Beginn, sich einen Moment zu besinnen und auf die ausgeteilten Zettel ein oder auch zwei Dinge aufzuschreiben, wofür sie dankbar waren. Die Kinder malten es auf. Beides wurde anschließend vorn für alle sichtbar aufgehängt.
Das Hospiz blickt auf zehn Jahre Bestehen zurück. Martin Henschke, Krankenhausseelsorger, interviewte auf diesem Hintergrund Hans-Christoph Wisch. Dieser erzählte, dass die Idee aus einer Mitarbeiterbefragung hervorgegangen ist. Es dauerte dann noch 6 Jahre, bis das Hospiz im Januar 2009 die ersten Gäste aufnehmen konnte.
Eine Begebenheit zum Stichwort Dankbarkeit für ihn war, dass sie nur wenige Tage von seinem Sterben einem der Gäste zusammen mit seinen Freunden eine Ausfahrt mit seinem Quad, dass er sehr vermisste, durch Neustadt ermöglichen konnten. Viele Erlebnisse wären noch zu berichten, was aber den zeitlichen Rahmen gewiss gesprengt hätte.
Auf die Frage nach dem Besonderen eines Christlichen Hospizes antwortete Wisch: Der Christliche Glaube sei für ihn und vielen im Team die Basis und Motivation für die Begleitung der Menschen im Leben also auch am Lebensende an einem besonderen Ort - im Hospiz. Der Glaube bietet Kraft und Trost im Leben und auch in der Situation im Abschiednehmen. Zugleich ist er ein Angebot und Hoffnungsträger für die Gäste und ihre Familien. Wisch bedankte sich auch bei den Schwestern aus dem Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode, die für die Mitarbeitenden im Hospiz und ihre Gäste mit beten.
Nach gemeinsamem Singen, griff Martin Henschke das Thema Dankbarkeit in seiner Predigt auf. Der Sonntag Kantate fordert zum Lob Gottes auf. Schaut man sich bewusst in der Schöpfung um, kann man vieles entdecken. Allein der Abstand der Erde zu Sonne passt so genau, dass hier Leben mit seiner Vielfältigkeit möglich ist. Dankbarkeit sie gerät uns offenbar schnell aus dem Blickfeld. An einer Hochschule wurde eine Dankbarkeitsstudie entwickelt. Im Ergebnis nach 3 Monaten wurde deutlich, die Teilnehmer, die bewusst mehrere Dinge am Tag festhielten wofür sie dankbar waren, bekamen eine andere Einstellung zu ihrem Alltag und eine positivere Lebenseinstellung. Ein Impuls Dankbarkeit wieder neu fürs sich zu entdecken und bewusst zu praktizieren.
Musikalisch unterstützt wurden sie dieses Jahr durch den Kirchenchor Auleben unter der Leitung von Kirchenmusiker Michael Martens, der mit drei Liedern zum Sonntag Kantate den Gottesdienst umrahmte.
Autor: redDas Thema des gemeinsamen Gottesdienstes war Dankbarkeit. Hans-Christoph Wisch, Hospizleiter, bat die Teilnehmer zu Beginn, sich einen Moment zu besinnen und auf die ausgeteilten Zettel ein oder auch zwei Dinge aufzuschreiben, wofür sie dankbar waren. Die Kinder malten es auf. Beides wurde anschließend vorn für alle sichtbar aufgehängt.
Das Hospiz blickt auf zehn Jahre Bestehen zurück. Martin Henschke, Krankenhausseelsorger, interviewte auf diesem Hintergrund Hans-Christoph Wisch. Dieser erzählte, dass die Idee aus einer Mitarbeiterbefragung hervorgegangen ist. Es dauerte dann noch 6 Jahre, bis das Hospiz im Januar 2009 die ersten Gäste aufnehmen konnte.
Eine Begebenheit zum Stichwort Dankbarkeit für ihn war, dass sie nur wenige Tage von seinem Sterben einem der Gäste zusammen mit seinen Freunden eine Ausfahrt mit seinem Quad, dass er sehr vermisste, durch Neustadt ermöglichen konnten. Viele Erlebnisse wären noch zu berichten, was aber den zeitlichen Rahmen gewiss gesprengt hätte.
Auf die Frage nach dem Besonderen eines Christlichen Hospizes antwortete Wisch: Der Christliche Glaube sei für ihn und vielen im Team die Basis und Motivation für die Begleitung der Menschen im Leben also auch am Lebensende an einem besonderen Ort - im Hospiz. Der Glaube bietet Kraft und Trost im Leben und auch in der Situation im Abschiednehmen. Zugleich ist er ein Angebot und Hoffnungsträger für die Gäste und ihre Familien. Wisch bedankte sich auch bei den Schwestern aus dem Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode, die für die Mitarbeitenden im Hospiz und ihre Gäste mit beten.
Nach gemeinsamem Singen, griff Martin Henschke das Thema Dankbarkeit in seiner Predigt auf. Der Sonntag Kantate fordert zum Lob Gottes auf. Schaut man sich bewusst in der Schöpfung um, kann man vieles entdecken. Allein der Abstand der Erde zu Sonne passt so genau, dass hier Leben mit seiner Vielfältigkeit möglich ist. Dankbarkeit sie gerät uns offenbar schnell aus dem Blickfeld. An einer Hochschule wurde eine Dankbarkeitsstudie entwickelt. Im Ergebnis nach 3 Monaten wurde deutlich, die Teilnehmer, die bewusst mehrere Dinge am Tag festhielten wofür sie dankbar waren, bekamen eine andere Einstellung zu ihrem Alltag und eine positivere Lebenseinstellung. Ein Impuls Dankbarkeit wieder neu fürs sich zu entdecken und bewusst zu praktizieren.
Musikalisch unterstützt wurden sie dieses Jahr durch den Kirchenchor Auleben unter der Leitung von Kirchenmusiker Michael Martens, der mit drei Liedern zum Sonntag Kantate den Gottesdienst umrahmte.




