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Mittwoch, 23. März 2005, 13:36 Uhr
Bleicherode (nnz). Unter der Bleicheröder Region wurde zu DDR-Zeiten Kalisalz abgebaut. Jetzt sollen neue Hohlräume entstehen. Die könnten dann als Lagerstätte dienen. Was da gelagert werden soll, das hat jetzt die nnz erfahren.


Die Deusa International Bleicherode und die Gasversorgung Thüringen wollen künftig die Steinsalzformationen in Nordthüringen für den Bau eines neuen Erdgasspeichers nutzen. Dazu war in diesem Monat eine neue Gesellschaft gegründet worden. Für die Speicherung von Erdgas sollen bis zu drei Kavernen durch die Solung (Auslaugung) von Hohlräumen in den Salzstöcken im Gebiet um Kehmstedt, rund drei Kilometer nördlich von Bleicherode, geschaffen werden.

Geplant ist, daß jede Kaverne bis zu 11,5 Millionen Kubikmeter Erdgas aufnehmen kann. Die Inbetriebnahme der ersten Kaverne wird nach Unternehmensangaben frühestens im Jahr 2007 erfolgen können. Das Investitionsvolumen für den Erdgasspeicher im Endausbau würde bei rund zehn Millionen Euro liegen.

Mit dem Bau des neuen Erdgasspeichers werde sich die Erdgasbereitstellung in Thüringen unter den Bedingungen des liberalisierten Marktes auch weiterhin stabil und effizient gestalten lassen, teilte ThüringenGas heute mit. Darüber hinaus könne so die Versorgungssicherheit auf einem sehr hohen Niveau weiter stabilisiert werden.
Autor: nnz

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