"pro vita" feierte Straßenfest
Mittwoch, 19. September 2001, 16:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Verschoben um eine Woche, konnten die pro vita Akademie und ihre Direktorin Uta Triebel heute endlich das große Straßenfest feiern. Aufgrund der Ereignisse in den USA wurde der Termin auf den heutigen Tag angesetzt. nnz war dabei.
Jährlich feiert die Akademie zweimal dieses Fest. Dabei können die Schüler und Umschüler all das theoretisch erlernte pädagogische Wissen in die Praxis umsetzen. Backen, Kochen, Ernährungslehre und Beschäftigungstherapie werden spielerisch durch das eigenständige und kreative Entwickeln von Ideen und kleinen Aufführungen, zum Beispiel für das veranstaltete Straßenfest, geschult.
Heute standen aber nur der Spaß und die Freude im Vordergrund. Das Veranstaltungsangebot umfasste neben einer Riesenrutsche, Hüpfburg, Trampolin und diversen Ständen ebenfalls Kaffee und Kuchen oder
Gegrilltes. Für alles wurde gesorgt. Auf und vor einer Bühne konnte man eine musikalische und tänzerische Vorstellung genießen, die das letzte Jahrhundert Revue passieren ließ. Das ist es auch gewesen, was dieses Straßenfest wiederum zu etwas Besonderem gemacht hat.
Das Party der pro vita war ein großer Erfolg. Fazit: Unzählige Gäste belebten die Straße vor der Akademie. Trotzdem überschatteten die internationalen Ereignisse der letzten Woche die Feierlichkeiten. Kritisch stand Uta Triebel den Ankündigungen der USA entgegen, einen massiven Gegenschlag zu unternehmen. Wir verurteilen den Terrorimus und unterstützen alles, was ihn beseitigen will, aber Rache und Vergeltung sind der falsche Weg. Es geht bei uns Allen die Angst um, dass die Reaktion von Amerika so extrem sein wird und ein internationaler Flächenbrand entsteht. Besonders zum Ausdruck brachte die Schule mit einem Flyer, der ausgeteilt wurde. Darin fordert die Akademie: Bewahrt einen klaren Kopf und bedenkt die Folgen einer nicht steuerbaren Eskalation! Der Säbel beseitigt nicht Hunger, Tod und Elend vieler Millionen auf unserer Erde! Eine Aussage, die nicht nur zum Nachdenken anregen sollte.
Autor: vf
Jährlich feiert die Akademie zweimal dieses Fest. Dabei können die Schüler und Umschüler all das theoretisch erlernte pädagogische Wissen in die Praxis umsetzen. Backen, Kochen, Ernährungslehre und Beschäftigungstherapie werden spielerisch durch das eigenständige und kreative Entwickeln von Ideen und kleinen Aufführungen, zum Beispiel für das veranstaltete Straßenfest, geschult. Heute standen aber nur der Spaß und die Freude im Vordergrund. Das Veranstaltungsangebot umfasste neben einer Riesenrutsche, Hüpfburg, Trampolin und diversen Ständen ebenfalls Kaffee und Kuchen oder
Gegrilltes. Für alles wurde gesorgt. Auf und vor einer Bühne konnte man eine musikalische und tänzerische Vorstellung genießen, die das letzte Jahrhundert Revue passieren ließ. Das ist es auch gewesen, was dieses Straßenfest wiederum zu etwas Besonderem gemacht hat. Das Party der pro vita war ein großer Erfolg. Fazit: Unzählige Gäste belebten die Straße vor der Akademie. Trotzdem überschatteten die internationalen Ereignisse der letzten Woche die Feierlichkeiten. Kritisch stand Uta Triebel den Ankündigungen der USA entgegen, einen massiven Gegenschlag zu unternehmen. Wir verurteilen den Terrorimus und unterstützen alles, was ihn beseitigen will, aber Rache und Vergeltung sind der falsche Weg. Es geht bei uns Allen die Angst um, dass die Reaktion von Amerika so extrem sein wird und ein internationaler Flächenbrand entsteht. Besonders zum Ausdruck brachte die Schule mit einem Flyer, der ausgeteilt wurde. Darin fordert die Akademie: Bewahrt einen klaren Kopf und bedenkt die Folgen einer nicht steuerbaren Eskalation! Der Säbel beseitigt nicht Hunger, Tod und Elend vieler Millionen auf unserer Erde! Eine Aussage, die nicht nur zum Nachdenken anregen sollte.
