Stellvertreter und Entkräftung
Mittwoch, 19. September 2001, 17:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt tagte heute der Rettungsdienstzweckverband des Landkreises Nordhausen. Der Verband war in der zurückliegenden Zeit mehrfach durch Ausschlüsse oder durch Anzeigen und Ermittlungen gegen Mitglieder in Erscheinung getreten.
In einem Tagesordnungspunkt wurde ein Stellvertreter des Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Landrat Joachim Claus (CDU) wird ab sofort durch den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses, Antonius Pille, vertreten. Möglich wurde dies, da die Einrichtung seit kurzem offizielles Mitglied im Verband ist.
Weiterhin standen die Vorwürfe gegen den Rettungsdienst Ellrich auf der Tagesordnung, die in den vergangenen Wochen Inhalt von anonymen Anzeigen waren (siehe auch nnz-Archiv). Der Rettungsdienst hat auf die Anzeigen reagiert und eine detaillierte Auflistung vorgestellt, in der die erhobenen Vorwürfe widerlegt werden konnten. Landrat Joachim Claus sagte dazu der nnz: Alle Verbandsmitglieder konnten heute schon eine erste Einsicht in die Akten nehmen, die Mehrheit hat die Anschuldigungen für haltlos erklärt. Parallel zu den jetzt laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten auch das Amt für Arbeitsschutz und das Finanzamt den Ellricher Rettungsdienst geprüft. Nach Aussage von Landrat Claus sei auch bei diesen Kontrollen nicht gefunden worden, was die Vorwürfe untermauern könnte.
Autor: nnzIn einem Tagesordnungspunkt wurde ein Stellvertreter des Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Landrat Joachim Claus (CDU) wird ab sofort durch den Geschäftsführer des Südharzkrankenhauses, Antonius Pille, vertreten. Möglich wurde dies, da die Einrichtung seit kurzem offizielles Mitglied im Verband ist.
Weiterhin standen die Vorwürfe gegen den Rettungsdienst Ellrich auf der Tagesordnung, die in den vergangenen Wochen Inhalt von anonymen Anzeigen waren (siehe auch nnz-Archiv). Der Rettungsdienst hat auf die Anzeigen reagiert und eine detaillierte Auflistung vorgestellt, in der die erhobenen Vorwürfe widerlegt werden konnten. Landrat Joachim Claus sagte dazu der nnz: Alle Verbandsmitglieder konnten heute schon eine erste Einsicht in die Akten nehmen, die Mehrheit hat die Anschuldigungen für haltlos erklärt. Parallel zu den jetzt laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten auch das Amt für Arbeitsschutz und das Finanzamt den Ellricher Rettungsdienst geprüft. Nach Aussage von Landrat Claus sei auch bei diesen Kontrollen nicht gefunden worden, was die Vorwürfe untermauern könnte.
