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Am 5. Mai startet der Volkslauf in der Südharzgemeinde

665 Läufer wollen zum Harztor-Lauf

Donnerstag, 25. April 2019, 14:05 Uhr
Am 5. Mai startet mit dem 6. Harztor-Lauf wieder die größte Laufsportveranstaltung in der Südharz-Gemeinde. Wie in den Vorjahren können die Sportler zwischen vier verschieden langen und schwierigen Laufstrecken wählen. Für Kinder gibt es in diesem Jahr zwei Läufe, auch die Nordic Walker können wieder auf die Strecke. Ein Ehrengast hat sich außerdem angesagt…

Dirk und Willy Wackerhagen präsentieren das Plakat des 6. Harztor-Laufs. (Foto: Susanne Schedwill)

665 Anmeldungen. Das ist etwas weniger als in den Vorjahren. „Wir sind trotzdem zufrieden“, sagte Dirk Wackerhagen, Vorsitzender des Harztor-Lauf-Vereins, am Donnerstag während einer Pressekonferenz in Niedersachswerfen. Dass es sich bei dem Termin um den Sonntag am langen Wochenende nach dem Maifeiertag handelt, könnte einige Anmeldungen gekostet haben, so der Vereinschef weiter. Er rechnet aber mit weiteren 100 bis 150 Anmeldungen am Lauftag selbst.

Sogar aus Usedom kommen Läufer. „Die meisten Anmeldungen stammen aber von Läufern aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern“, sagte der Vereinschef. Ob der Teilnehmerrekord mit 834 Läufern aus dem vergangenen Jahr doch noch geknackt wird, wird sich also am 5. Mai zeigen. Für die Läufer steht auch wieder ein Duschcontainer zur Verfügung.

Bereits 103 Anmeldungen gibt es für die längste Distanz, den Halbmarathon. Der startet wieder in Sophienhof. Vorjahressieger Sebastian Harz will seinen Titel verteidigen. Per Satellitenübertragung können die Zuschauer und Läufer in Niedersachswerfen auf dem Herkules-Parkplatz den Start verfolgen - dieses Mal auch mit Ton. Den Startschuss wird ein Olympiateilnehmer geben: Der Heringer Bob-Anschieber Paul Krenz schickt die Läufer des Halbmarathons, der 5- und der 2-Kilometer-Läufe auf die Strecken.

Den 8-Kilometer-Lauf wird Harztor-Bürgermeister Stephan Klante in Ilfeld starten, um sich dann auch mit ins Läuferfeld zu begeben.

In Niedersachswerfen startet der 5-Kilometer-Lauf, auch die Nordic Walker können diese Strecke wieder unter die Stöcke nehmen.

Neu in diesem Jahr: Der Zwei-Kilometer-Lauf für Schüler. Damit habe man auf die Riesenresonanz im vergangenen Jahr reagiert, so Wackerhagen. „Das ist für die Kinder einfach sicherer, als in diesem riesigen Pulk zu laufen“, so der Vereinschef. Im vergangenen Jahr waren mehr als 300 Läufer auf dieser Strecke unterwegs. Alle älteren Läufer starten beim 2-Kilometer-Jedermannslauf.
Für die ganz kleinen Sportler gibt es den 300 Meter Bambini-Lauf.

Auch die Firmenstaffel wird wieder angeboten, die Sieger bekommen einen Wanderpokal.
Wie schon in den Vorjahren können alle Läufer und Nordic-Walker auch ihre Hunde mit auf die Strecke nehmen.

Über 100 Helfer aus vielen Vereinen in Harztor, darunter gut 30 Streckenposten, sichern die Veranstaltung ab. An vier Verpflegungspunkten können die Läufer ihre Kräftespeicher füllen.

Die Feuerwehren aus Ilfeld, Niedersachswerfen, Neustadt und Sophienhof helfen ebenso mit wie auch viele Privatleute. „So viel ehrenamtliches Engagement ist schon etwas Besonderes“, sagte Andreas Meyer vom Kreissportbund.

Neu in diesem Jahr: Ein Notarzt wird die gesamte Zeit in einem Wagen der Johanniter-Unfall-Hilfe mit unterwegs sein. Damit reagieren die Organisatoren auf einen schweren Unfall im vergangenen Jahr. Damals hatte sich eine Läuferin auf der Halbmarathon-Strecke schwer verletzt, alle Notärzte und der Rettungshubschrauber waren bei einem schweren Verkehrsunfall gebunden. Außerdem wird erstmals die Ellricher Bergwacht an der Halbmarathon-Strecke mit unterwegs sein.

Alle Teilnehmer erhalten wieder eine Gipsmedaille, die in den Werkstätten der Nordthüringer Lebenshilfe hergestellt wurde. 1000 Stück hat der Verein geordert.

Finanziell unterstützt werden die Harztor-Lauf-Enthusiasten wieder von der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen Thüringen und von weiteren Sponsoren aus der Region.

Wer nicht die Laufschuhe schnürt, kann auf dem Parkplatz-Gelände am Herkules in Niedersachswerfen das Familienfest des Kreissportbundes (KSB) besuchen. „Das ist das größte Familienfest in dieser Art in unserer Region“, warb KSB-Chef Andreas Meyer für einen Besuch der Veranstaltung.

Susanne Schedwill
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